Fünf Kandidaten für ATP Finals

Alexander Zverev in London
Reuters Alexander Zverev in London

Fünf von ursprünglich über 40 Städten haben es auf die Shortlist für die künftige Austragung der ATP Finals geschafft. Neben dem aktuellen Austragungsort London sind dies Manchester, Singapur, Tokio und Turin. Einen Entscheid für die Jahre 2021 bis 2025 will die ATP bis März 2019 treffen. London beherbergt das Jahresend-Turnier seit 2009.

Laver Cup mit Federer/Nadal

Roger Federer.
Keystone Roger Federer.

Roger Federer und Rafael Nadal werden beim Laver Cup 2019 wieder gemeinsam auftreten. Die beiden prägenden Figuren der Tennis-Szene spielten an diesem Event schon im Vorjahr zusammen ein Doppel. Mitinitiator Federer bringt das Turnier, bei dem sich ein europäisches Team und eine Welt-Auswahl gegenüberstehen, vom 20. bis 22. September 2019 in die Schweiz nach Genf.

WTA Gstaad neu in Lausanne?

Patty Schnyder in Gstaad.
Keystone Patty Schnyder in Gstaad.

Gemäss Westschweizer Medien soll das WTA-Turnier von Gstaad, das 2016 erstmals ausgetragen wurde, ab 2019 in Lausanne-Vidy stattfinden. Die zur Tamedia-Gruppe gehörende Agentur "Sport-Center" berief sich in ihrem Artikel auf "übereinstimmende Quellen". Es fehle einzig noch der Segen der WTA, der in den kommenden Tagen erwartet werde.

Die Rechte-Inhaberin des Gstaader Turniers, die Grand Chelem Event SA, lehnte einen Kommentar ab. Auf den 17. Dezember ist eine Medien-Orientierung angesetzt. Im letzten Jahr war bereits das WTA-Turnier in Biel nach nur einer Austragung nach Lugano umgezogen.

Australian Open mit Top-Trio

Andy Murray
Imago Andy Murray

Serena Williams, Andy Murray und Rafael Nadal planen an den Australian Open in Melbourne ihr Comeback. Das Trio steht auf der Meldeliste, die der Veranstalter am Mittwoch veröffentlichte.

Williams hatte 2017 in Australien den letzten ihrer bislang 23 Grand-Slam- Titel gewonnen, nach ihrer Babypause verlor sie 2018 die Endspiele in Wimbledon und bei den US Open.

Murray hat wegen seiner Hüftverletzung grosse Teile der Saison 2018 verpasst. Nadal bestritt seit September kein Spiel mehr. Der Spanier will in diesen Tagen ins Training zurückkehren.

Kroatien ist Davis-Cup-Sieger

Marin Cilic sichert Kroatien den Sieg.
Keystone Marin Cilic sichert Kroatien den Sieg.

Kroatien hat zum 2. Mal nach 2005 den Davis Cup gewonnen. Die Mannschaft um Teamleader Marin Cilic (ATP 7) setzte sich in Lille gegen Gastgeber und Titelverteidiger Frankreich 3:1 durch.

Nachdem die Franzosen am Samstag im Doppel auf 1:2 hatten verkürzen können, sorgte Cilic tags darauf im 3. Einzel für die Entscheidung. Er schlug Lucas Pouille (ATP 32) mit 7:6 (7:3), 6:3, 6:4. Cilic hatte bereits am Freitag seine Begegnung in 3 Sätzen gewonnen.

Kroatien ist der letzte Sieger des traditionellen Formats. Der Davis Cup erfährt einschneidende Veränderungen.

Frankreichs Doppel verkürzt

Jubel bei Frankreich.
Keystone Jubel bei Frankreich.

Der Davis-Cup-Final bleibt spannend: Frankreich konnte am Samstag dank einem Sieg in der Doppelbegegnung gegen Kroatien auf 1:2 verkürzen, nachdem die Franzosen am Freitag beide Einzel verloren hatten.

Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert schlugen auf der Sandunterlage in Lille Ivan Dodig und Mate Pavic 6:4, 6:4,   3:6, 7:6 (7:3). Die Entscheidung um den Titel fällt somit am Sonntag.

Zunächst trifft Jeremy Chardy auf den Weltranglisten-7. Marin Cilic, im    Anschluss ist das Duell Jo-Wilfried Tsonga gegen Borna Coric angesetzt. 331

Kroatien vor 2. Davis-Cup-Sieg

Marin Cilic
Imago Marin Cilic

Kroatien benötigt nur noch einen Sieg, um zum 2. Mal nach 2005 den Davis Cup zu gewinnen. Gegen Gastgeber Frankreich führt das Team um den Weltranglisten-7. Marin Cilic nach dem 1. Tag mit 2:0.

Cilic sorgte in Lille mit einem Dreisatz-Sieg über Jo-Wilfried Tsonga für den 2. Punkt. Zuvor hatte Borna Coric gegen Jeremy Chardy ebenfalls keinen Satz abgegeben.

Kroatien galt schon vor dem letzten Final, der im alten Modus ausgetragen wird, als Favorit. Frankreich muss auf Richard Gasquet und Gael Monfils verzichten.

Schnyder beendet Karriere

Tritt zum zweiten Mal zurück
Keystone Tritt zum zweiten Mal zurück

Patty Schnyder hat in den Sozialen Medien ihren Rücktritt verkündet. "Lass uns etwas Neues beginnen", schrieb die 39-Jährige am Freitag auf Twitter.

Schnyder hatte ihre Karriere bereits 2011 nach mehr als 15 Jahren auf der WTA-Tour beendet. 2015 gab sie vorwiegend an ITF-Turnieren ihr Comeback, später folgten auch wieder Einsätze auf der WTA-Tour oder im Fed Cup.

Ihr letztes Spiel auf grosser Bühne bestritt Schnyder Ende August am US Open in New York, wo sie nach überstandener Qualifikation in der 1. Runde Maria Scharapowa unterlag.