Müller bleibt bei den Devils

Mirco Müller
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Der Schweizer Verteidiger Mirco Müller hat seinen Vertrag bei den New Jersey Devils um ein Jahr verlängert. Wie die Devils mitteilten, verdient der 24-jährige Müller in der kommenden Saison 1,4 Mio. Dollar.

Der Vize-Weltmeister von 2018 war auf die vorletzte Saison von den San Jose Sharks nach New Jersey gewechselt. Bei New Jersey steht mit dem Nummer-1-Draft von 2017, Nico Hischier, ein weiterer Schweizer unter Vertrag.

Selenskyj-Partei abs. Mehrheit

Der Präsident der Ukraine, Wolodymir Selenskyj, könnte in dem Land bald alleine und ohne Koalitionspartner regieren.

Seine Partei «Diener des Volkes» hat bei den Parlamentswahlen gemäss eigenen Angaben die absolute Mehrheit der Sitze errungen und stellt mehr als 240 der 424 Abgeordneten.

Gemäss Teilresultaten hat Selenskyjs Partei viel mehr Direktmandate gewonnen als erwartet, deshalb könnte es zur absoluten Mehrheit reichen. Es wäre das erste Mal seit der Unabhängigkeit der Ukraine, dass eine Partei eine absolute Mehrheit hätte.

Vertrauensabstimmung Griechenland

Das griechische Parlament hat der neuen konservativen Regierung von Kyriakos Mitsotakis mit 158 zu 142 Stimmen das Vertrauen ausgesprochen. Der Abstimmung ging eine Debatte über das Regierungsprogramm voraus. Mitsotakis hatte u.a. versprochen, die Korruption im Land zu bekämpfen und die Wirtschaft zu beleben.

Waldbrände in Portugal neu entfacht

In den Waldbrandgebieten Portugals hat sich die Lage am Abend verschlechtert. Starke Winde hätten die Brände wieder angefacht, teilten die Behörden mit. Die Waldbrände im Zentrum Portugals waren am Samstag ausgebrochen und zerstörten bisher rund 70 Quadratkilometer Land.

Tramverkehr in Zürich beeinträchtigt

Wegen eines Wasserrohrbruchs in der Zürcher Innenstadt ist der Tramverkehr zwischen Paradeplatz und Hauptbahnhof vorläufig eingestellt. Betroffen sind fünf Tramlinien, wie die Verkehrsbetriebe Zürich VBZ mitteilen. Die Tramwagen würden umgeleitet. Wie lange der Unterbruch noch dauert, sei nicht klar.

EDA reagiert auf Sponsoring-Kritik

Im Sponsoring des Schweizer Pavillons an der Expo 2020 in Dubai durch den Tabakkonzern Philip Morris scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Bundesrat Ignazio Cassis sei über den Stand des Sponsorings noch nicht im Detail orientiert, schreibt das Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Cassis werde die Situation noch analysieren, Handlungsoptionen abklären und dann entscheiden.

Beim EDA glaubt man zudem, dass das Sponsoring von Philip Morris zulässig sei. Eine Vereinbarung der Weltgesundheitsorganisation mit der Weltausstellung verbiete zwar das Tabaksponsoring. Dies gelte jedoch nicht für die Pavillons der einzelnen Länder.         

Türkei: Frist für syrische Flüchtlinge

Der Gouverneur der türkischen Metropole Istanbul hat alle nicht registrierten Personen aus Syrien aufgefordert, die Stadt innerhalb eines Monats zu verlassen.

Sollten sie der Aufforderung nicht nachkommen, würden sie in jene Provinzen zurückgebracht werden, in welchen sie gemeldet seien.

Die Türkei hat nach offiziellen Angaben rund 3,6 Millionen Personen aus dem Nachbarland Syrien aufgenommen, welche vor dem Bürgerkrieg geflohen sind. In Istanbul sind rund 550'000 Syrerinnen und Syrer mit einem temporären Schutzstatus registriert. Der Stadtpräsident geht aber davon aus, dass rund eine Million Geflüchtete in der Stadt leben.

Ehrat in Gstaad schon out

Sandro Ehrat
Freshfocus Sandro Ehrat

Sandro Ehrat hat am Swiss Open in Gstaad einen Exploit knapp verpasst. Die Nummer 386 der Weltrangliste verlor in der 1. Runde gegen den Italiener Thomas Fabbiano (ATP 90) 4:6, 5:7.

Der 28-Jährige hatte durchaus Chancen auf seinen Premieren-Sieg auf der ATP-Tour. Im 1. Satz führte Ehrat 3:1 und 40:0, als er das 1. Break zuliess. Auch im 2. Durchgang führte er 4:2, ehe er nach 1:53 Stunden ausschied.

7 Jahre nach seinem ebenfalls nicht von Erfolg gekrönten Debüt in Gstaad verlor der Schweizer Davis-Cup-Spieler damit auch seine 2. Partie auf ATP-Niveau.