BDP und EVP aktuell mit einem Minus

Die BDP liegt laut dem SRG-Wahlbarometer gegenwärtig bei einem Wähleranteil von 3,3%. Sie verliert verglichen mit den letzten Nationalratswahlen 0,8 Prozentpunkte. Die EVP kommt zurzeit auf einen Wähleranteil von 1,7%, was ein Minus von 0,2 Prozentpunkten bedeutet, wie das SRG-Wahlbarometer zeigt.

«Die Ergebnisse des SRG-Wahlbarometers bringen insgesamt eine leichte Verlagerung der politischen Kräfte von rechts nach links zum Ausdruck», heisst es im Bericht zur Umfrage.

Für die Online-Befragung von Sotomo wurden zwischen dem 1. und 7. Februar 12'085 Stimmberechtigte in allen Landesteilen befragt. Der Fehlerbereich liegt bei +/- 1,5 Prozentpunkten.

Das Rennen um Platz zwei ist offen

Verglichen mit den letzten Nationalratswahlen muss die SVP laut dem Wahlbarometer mit einem Minus von 2,4 Prozentpunkten und mit dem grössten Verlust aller Parteien rechnen. Mit einem erwarteten Wähleranteil von 27% bleibt die SVP jedoch gemäss dem Wahlbarometer die stärkste Partei.

Zurzeit ist das Rennen um Platz zwei offen. Gemäss aktueller Wahlabsicht liegen FDP und SP gleichauf bei 17,4%. Die SP verzeichnet im Wahlbarometer ein Minus von 1,4 Prozentpunkten, die FDP ein Plus von einem Prozentpunkt.

Der Wähleranteil der CVP liegt gegenwärtig bei 11,3%. Laut dem SRG-Wahlbarometer weist die Mitte-Partei ein Minus von 0,3 Prozentpunkten auf.

Grüne und GLP im Aufwind

Wäre Anfang Februar gewählt worden, hätten die Grünen am meisten Wähleranteile dazugewonnen. Das zeigt das erste Wahlbarometer 2019.

Die Umfrage wurde vom Forschungsinstitut Sotomo im Auftrag der SRG durchgeführt. Die Grünen kommen laut dem Wahlbarometer auf ein Plus von 2,4 Prozentpunkten. Gefragt nach ihrer aktuellen Wahlabsicht, geben 9,5% der Befragten die Grüne Partei an.

Den zweitgrössten Zugewinn verzeichnen die Grünliberalen. 6,4% der aktiven Stimmberechtigten geben zurzeit an, die GLP wählen zu wollen. Dies entspricht einem Plus von 1,8 Prozentpunkten im Vergleich zu den Wahlen 2015.

Tourismusrekord in Griechenland

Über 30 Millionen Touristen sind im vergangenen Jahr nach Griechenland gereist. Das seien 10 Prozent mehr als im Vorjahr, was ein neuer Rekord sei, teilte die griechische Zentralbank mit. Gestiegen seien sowohl die Zahl der Besucher als auch die Einnahmen.

Bibel-Rückgabe an Namibia

Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg gibt Namibia eine zu Kolonialzeiten gestohlene Bibel und eine Peitsche zurück. Das Verfassungsgericht in Baden-Württemberg hat einen Antrag der Vereinigung der Nama-Stammesältesten zurückgewiesen, die die Rückgabe verhindern wollte.

Die Nama-Stammesältesten hätten die Ansicht vertreten, dass die Gegenstände an sie und nicht an Namibia zurückzugeben seien. Dieser Antrag ist nach Ansicht des Gerichts unzulässig.

Die Bibel und die Peitsche, die im Linden-Museum in Stuttgart lagerten, haben dem namibischen Nationalhelden Hendrik Witbooi gehört. Dessen Nachkommen planen ein Museum zu errichten.

Langlauf: Klaebo und Falla holen Gold

Die Sprinter
SRF Die Sprinter

Bei der Nordischen Ski-WM im österreichischen Seefeld gehen die ersten beiden Goldmedaillen nach Norwegen. In den Langlaufsprints setzten sich Johannes Klaebo bei den Männern und Maiken Caspersen Falla bei den Frauen durch.

Um ein Haar wäre der Frauen-Final mit Schweizer Beteiligung über die Bühne gegangen. Aber Nadine Fähndrich, die Zweite der Qualifikation, fehlte in ihrem Halbfinal-Heat 0"08 zu Rang 2.

Laurien van der Graaff und Roman Schaad waren bereits in den Viertelfinals ausgeschieden. Die übrigen Schweizer hatte es in der Quali erwischt.

Schweigeminute für Lawinenopfer

Im Skigebiet Crans-Montana/VS haben am Donnerstag um 14.23 Uhr zahlreiche Menschen mit einer Schweigeminute des Lawinenopfers gedacht. Am Dienstag war eine Lawine genau zu dieser Zeit über eine Skipiste gedonnert. Ein Pistenpatrouilleur kam dabei ums Leben.

Der Mann kümmerte sich am Pistenrand um eine verletzte Person auf der geöffneten Skipiste, als er von den Schneemassen überrollt wurde. Drei weitere Menschen wurden ebenfalls von der Lawine erfasst und leicht verletzt.

Nach der Tragödie stellt sich die Frage nach der Verantwortung. Die Walliser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

Puck bekocht die Oscar-Gäste

Chef Wolfgang Puck (Photo by Chris Pizzello/Invision/AP)
KEY Chef Wolfgang Puck (Photo by Chris Pizzello/Invision/AP)

In der Küche von Star-Koch Wolfgang Puck (69) geht es bis Sonntag rund. Gleich nach der Oscar-Gala richtet der gebürtige Österreicher beim Governors Ball zum 25. Mal sein traditionelles Gourmetgelage aus.

Aus Japan habe er 300 Kilo vom besten Rindfleisch einfliegen lassen, verriet Puck der Deutschen Presse-Agentur.

Neben seinen Mini-Burgern und veredeltem Hühnerragout im Teig serviert Puck erstmals ein Kärntner Knödelgericht, wie er es von seiner Mutter kennt. Es gibt auch wieder einen süssen Trostpreis für die Verlierer: bis Sonntagabend werden noch 6000 Schokoladen-Oscars mit 10 Kilogramm essbarem Gold bestäubt.