300 Künstler kämpfen um U-Bahn-Auftritt

Mehr als 300 Musiker und Bands haben sich in diesem Jahr um eine Auftrittsgenehmigung für die U-Bahn in New York beworben.

Rund 70 durften im Hauptbahnhof vor Jury und Publikum auftreten. Von den 70 Finalisten werden in diesem Jahr ca. 20 in das Programm aufgenommen, welches insgesamt rund 350 Bands umfasst. Für jeweils fünf Minuten präsentierten sich unter anderem ein Panflötenspieler, eine Band aus Brasilien und ein Gitarren-Trio.

Die Jury bewertet die Kandidaten bezüglich ihres musikalischen Talents, aber auch danach, ob sich die Auftritte für die Bahnstationen eignen. Die Entscheidung wird im Juni bekanntgegeben.

Normwerte der Spermienqualität

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Spermienkonzentration von 99 Mio. auf 47 Mio. pro Mililiter halbiert.

Gemäss Normwerten der Weltgesundheitsorganisation WHO sollte ein Mililiter Ejakulat mindestens 15 Mio. Samenzellen enthalten. 32 Prozent der Spermien sollten sich vorwärts bewegen und mindestens 4 Prozent sollten eine normale Form aufweisen.

Laut der neuen Studie hat rund jeder sechste der untersuchten Männer weniger als 15 Mio. Spermien pro Mililiter Ejakulat. Jeder Vierte hatte weniger als 40 Prozent beweglicher Samenzellen und 40 Prozent der Männer hatte weniger normal geformte Spermien als die von der WHO festgelegten 4 Prozent.

Schlechte Spermienqualität in der CH

Die Spermienqualität von jungen Männern in der Schweiz hat in den letzten Jahren abgenommen. Das geht aus einer Studie der Universität Genf hervor.

Forschende untersuchten während 15 Jahren die Spermienqualität bei 2500 jungen Männern. Dabei ging es um die Konzentration, die Beweglichkeit und das Aussehen von Samenzellen. Bei drei von fünf jungen Erwachsenen sei mindestens einer dieser Kennwerte unter der Norm der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Warum die Qualität abnimmt, ist unklar. Die Forschenden sehen etwa Tabak- und Alkoholkonsum, Stress oder Hormon-Aktive Substanzen in der Umwelt als mögliche Ursachen.

Namen auf Mars schicken

Bis Menschen auf dem Mars landen, könnte es noch einige Jahre dauern - das gilt jedoch nicht für den eigenen Namen.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat auf ihrer Webseite ein neues Angebot veröffentlicht. Interessierte könnten ihren Vor- und Nachnamen eintragen lassen und erhielten dann eine Art virtuellen «Boarding Pass», so die Nasa. Die Namen würden auf einem Mikrochip gespeichert und im Juli 2020 mit dem nächsten Mars-Rover der Nasa starten, hiess es weiter.

Der Rover soll im Februar 2021 auf dem Mars landen. Im November war bereits ein Roboter der Nasa mit mehr als zwei Millionen Namen im Gepäck gelandet.

Ausschreitungen in Indonesien

Nach Bekanntgabe des Resultats der Präsidentenwahl in Indonesien ist es zu Ausschreitungen gekommen. Laut Nachrichtenagenturen gerieten in der Hauptstadt Jakarta Protestierende und die Polizei aneinander. Mehrere Personen seien festgenommen worden. Laut offiziellen Angaben gewann der bisherige Präsident Joko Widodo die Wahl mit rund 56 Prozent der Stimmen.

Russland soll auf Ukraine zugehen

Deutschland und Frankreich haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgefordert, im Konflikt mit der Ukraine auf das Land zuzugehen.

Laut einer Mitteilung des Elysée-Palasts war der Konflikt Thema eines Telefonats zwischen Präsident Emmanuel Macron, Bundekanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten. Merkel und Macron hätten Putin gedrängt, mit Gesten gute Bedingungen für einen Dialog zu schaffen.

Bei den Kämpfen zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den pro-russischen Rebellen sind gemäss UNO-Schätzungen rund 13'000 Menschen getötet worden.

Versteigerung von Monroe-Andenken

Zahlreiche Andenken an die Hollywood-Ikone Marilyn Monroe (1926-1962) sollen versteigert werden. Dies gab das Auktionshaus in Los Angeles bekannt.

Unter den Hammer kommen Schmuckstücke, Fotos und Drehbuch der Schauspielerin. Ebenfalls versteigert wird ein mit Strass besetzter Bademantel, den Monroe 1953 in «Wie angelt man sich einen Millionär?». Dieser könnte nach Schätzungen des Auktionshauses bis zu 40'000 US-Dollar einbringen.

Neben Monroe-Andenken können bei der geplanten «Legends»-Auktion im Juni auch Besitztümer anderer Stars ersteigert werden, darunter ein Anzug, den Daniel Craig als James Bond trug.

Selenski trifft Entscheidungen

Der neue ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat eine Reihe von Personalentscheidungen getroffen.

Stabschef des neuen Präsidenten wird Andrei Bogdan, ein Anwalt und Vertrauter des Oligarchen Igor Kolomoiski. Der Oligarch lag mit dem abgewählten Präsidenten Petro Petroschenko im Streit, nachdem seine Bank verstaatlicht worden war.

Im weiteren ersetzte der neue Präsident den obersten Armeechef Viktor Muschenko durch Ruslan Khomchak. Der 51-Jährige war Stabschef der Bodentruppen des Militärs und nahm an den Kämpfen in der Ostukraine teil.