Djokovic und Thiem in Runde 3

Novak Djokovic (ATP 12) hat den Einzug in die 3. Runde der Australian Open geschafft. Der Serbe setzte sich in der Gluthitze von Melbourne in vier Sätzen gegen Gael Monfils (ATP 46) durch.

Der Franzose klagte mehrmals, kurz vor einem Kollaps zu stehen und gab die Sätze zwei und drei fast kampflos her.

Nach einem veritablen Abnützungskampf hat auch Dominic Thiem (ATP 5) seine Zweitrunden-Partie gewonnen. Der Österreicher verlor gegen Denis Kudla (ATP 174) die ersten beiden Sätze, verliess den Court nach über dreieinhalb Stunden aber doch noch als Sieger.

Spitäler reagieren auf neue Tarife

 Spitäler versuchen mehr Leistungen abzurechen.
Keystone Spitäler versuchen mehr Leistungen abzurechen.

Mehrere Schweizer Spitäler wollen mehr Leistungen abrechnen als bisher. Das zeigen Recherchen von Radio SRF.

Die Spitäler reagieren damit auf die neuen Tarife für ambulante Spitalbehandlungen. Diese gelten seit Anfang Jahr. Seither können die Ärzte für einzelne Leistungen weniger abrechnen als früher. Ziel der neuen Tarife ist, die Gesundheitskosten zu senken.

Trotz tieferer Tarife versuchen die Spitäler aber gleich viel zu verdienen. Grosszügiger abrechnen, ist eine Möglichkeit, die niedrigeren Tarife abzufedern. Eine andere ist, dass Patienten mehrmals aufgeboten werden, obwohl dies medizinisch nicht nötig wäre.

Muguruza bereits ausgeschieden

Wimbledonsiegerin Garbine Muguruza/ESP ist bei den Australian Open schon in der 2. Runde gescheitert. Die Weltranglisten-Dritte musste sich völlig unerwartet Su-Wei Hsieh aus Taiwan mit 6:7 (1:7), 4:6 geschlagen geben.

Mit Johanna Konta schied auch die Nummer 9 des Turniers aus. Die Britin unterlag der Lucky Loserin Bernarda Pera aus den USA mit 4:6, 5:7.

Keine Blösse gab sich derweil Maria Scharapowa. Die 30-jährige Russin schlug Anastasija Sevastova, gegen die sie bei den US Open noch verloren hatte, mit 6:1, 7:6 (7:4).

Maria Scharapowa
Reuters Maria Scharapowa

Lauda mit Brief an Niki-Mitarbeiter

Der österreichische Unternehmer Niki Lauda.
Keystone/Archiv Der österreichische Unternehmer Niki Lauda.

Der österreichische Unternehmer und frühere Rennfahrer Niki Lauda hat sein Angebot bekräftigt, die insolvente Fluggesellschaft Niki wieder zu übernehmen. Das melden verschiedene österreichische Medien.

Lauda sagt allen Niki-Mitarbeitern in einem offenen Brief ein Jobangebot zu. Er wolle nicht nur den Flugbetrieb, sondern auch die Verwaltung und die Technik übernehmen. Seine Firma Laudamotion habe Flugzeuge und die Betriebsgenehmigung dafür. Er könne die Start- und Landerechte sofort übernehmen.

Lauda hatte zuvor bekanntgegeben, weiter an einer Übernahme interessiert zu sein. Die Insolvenzverwalter hatten seine bisherigen Angebote abgelehnt.

WTA Finals ab 2019 in China

WTA
Getty Images WTA

Der Showdown der besten 8 Tennisspielerinnen des Jahres wird ab 2019 in China ausgetragen. Shenzen hat nach einer intensiven Bewerbungsphase den Zuschlag erhalten, wie die WTA am Donnerstag  bekannt gab.

Gleich für 10 Jahre wird die chinesische Grossstadt die WTA Finals ausrichten. Seit 2014 hatte das Turnier in Singapur stattgefunden.

Das Preisgeld wird von bislang 7 Millionen US-Dollar auf 14 Millionen verdoppelt, eine neue Arena für 12'000 Zuschauer wird nach WTA-Angaben noch gebaut.

Mazedoniens Präsident legt Veto ein

Der mazedonische Präsident Gjorge Ivanov.
Keystone/Archiv Der mazedonische Präsident Gjorge Ivanov.

Der mazedonische Präsident Gjorge Ivanov hat sein Veto gegen ein Gesetz eingelegt, das Albanisch zur zweiten Amtssprache des Landes machen soll. Das Gesetz sei verfassungswidrig. Zudem würde es unnötig hohe Kosten generieren, Albanisch als zweite Amtssprache einzuführen, sagte Ivanov weiter.

Das mazedonische Parlament hatte letzte Woche einen entsprechenden Gesetzesantrag angenommen, obwohl die Oppositionspartei die Abstimmung boykottierte.

Das Gesetz ist Teil einer Vereinbarung zwischen den regierenden Sozialdemokraten und ihrem albanisch-sprachigen Koalitionspartner. Fast ein Drittel der zwei Millionen Bürgerinnen und Bürger Mazedoniens sprechen albanisch.

Rekordjahr für die zivile Luftfahrt

Die Zahl der Flugpassagiere ist auf 4,1 Milliarden gestiegen.
Keystone Die Zahl der Flugpassagiere ist auf 4,1 Milliarden gestiegen.

Die Fluggesellschaften haben im vergangenen Jahr weltweit 4,1 Milliarden Passagieren transportiert. Dies entspreche einem Anstieg von 7,1 Prozent gegenüber 2016, schreibt die Internationale Organisation für zivile Luftfahrt Icao. Das sei ein neuer Rekord, heisst es weiter.

Ein Grund für den erneuten Anstieg der Passagierzahlen war laut Angaben der Icao der weiter wachsende Markt der Billigfluggesellschaften. Diese beförderten 1,2 Milliarden Passagiere und waren damit für knapp 30 Prozent des zivilen Luftverkehrs verantwortlich.

Mit einem Anteil von 37 Prozent an den weltweiten Passagierkilometern ist Europa weiterhin der wichtigste Markt für die zivile Luftfahrtbranche.

Weiter in Syrien präsent sein

Die USA wollen ihre Militärpräsenz in Syrien stärken. Das signalisierte US-Aussenminister Rex Tillerson in einer Rede an der Stanford Universität in Kalifornien.

Es sei entscheidend für die USA in Syrien vor Ort zu sein, um zu verhindern, dass die Terrormiliz «Islamischer Staat» sich wieder aufbaue. Die Regierung von Donald Trump sei entschlossen, die Fehler des Vorgängers Barack Obama nicht zu wiederholen. Obama zog 2011 die US-Truppen aus Irak ab.

Die Terrormiliz «Islamischer Staat» stehe mit einem Fuss im Grab, wenn die USA in Syrien weiterhin Präsenz zeigten, sei diese bald ganz begraben, sagte Tillerson weiter.

US-Aussenminister Rex Tillerson sprach an der Stanford Universität.
Keystone US-Aussenminister Rex Tillerson sprach an der Stanford Universität.