Erster Staatsbesuch in Bidens Amtszeit

Der französische Präsident Emmanuel Macron ist auf Staatsbesuch in den USA.
Reuters/Kevin Lamarque Der französische Präsident Emmanuel Macron ist auf Staatsbesuch in den USA.

US-Präsident Joe Biden empfängt den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Es ist der erste offizielle Staatsbesuch im Weissen Haus seit Joe Biden im Amt ist.

Macron ist mit seiner Ehefrau und mit mehreren Ministerinnen und Ministern eingetroffen. Sein Staatsbesuch wird mehrere Tage dauern. Biden und Macron werden laut der US-Regierung unter anderem über den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und über die Zusammenarbeit im Energiebereich sprechen.

Es wird auch erwartet, dass Macron mit Biden über die neuen Subventionen sprechen will, die die USA beschlossen haben und die in der EU für Kritik sorgen.

450 Millionen Kinder in Konfliktregion

230 Millionen Kinder leben laut einem Bericht in besonders gefährlichen Kriegsgebieten wie im Jemen.
Keystone/Yahya Arhab (Archivbild) 230 Millionen Kinder leben laut einem Bericht in besonders gefährlichen Kriegsgebieten wie im Jemen.

Jedes sechste Kind auf der Erde wächst in einer Konfliktregion auf. Insgesamt lebten letztes Jahr fast 450 Millionen Kinder in einer Konfliktregion, heisst es in einem Bericht von Save the Children und dem Friedensforschungsinstitut Prio.

Im Vergleich zum Jahr 2020 ist die Zahl um drei Millionen Kinder zurückgegangen. Es ist der erste Rückgang seit 2014. Allerdings hat die Zahl der Kinder in besonders gefährlichen Kriegsgebieten um 9 Prozent zugenommen, es sind insgesamt 230 Millionen Kinder.

Die gefährlichsten Länder für Kinder sind laut dem Bericht Jemen, Afghanistan und Kongo.

Rekordstart für «Wednesday»

Die neue Serie «Wednesday» von Tim Burton legt auf Netflix einen Rekordstart hin.
Reuters/Flavio Lo Scalzo Die neue Serie «Wednesday» von Tim Burton legt auf Netflix einen Rekordstart hin.

In gerade mal fünf Tagen haben laut Netflix mehr als 50 Millionen Haushalte die neue Fantasy-Serie «Wednesday» mit Jenna Ortega (20) in der Rolle als Wednesday Addams, der Tochter der Addams Family, angeschaut.

«Die Serie hält jetzt den Rekord bei den Stunden, die in einer Woche bei einer englischsprachigen TV-Serie auf Netflix gezählt wurden», teilte der Streamingdienst mit.

In der von Netflix und Tim Burton produzierten Mystery-Comedy-Serie «Wednesday» wird das schaurige Leben der Tochter der Addams Family beleuchtet. Die Hauptfigur wird von einer lebenden abgetrennten Hand begleitet.

Josi trifft zum Sieg

Lässt sich beglückwünschen: Roman Josi.
Keystone/AP Photo Mark Zaleski Lässt sich beglückwünschen: Roman Josi.

Roman Josi hat die Nashville Predators in der NHL zum Sieg geschossen. Der Schweizer Captain traf gegen die Anaheim Ducks in der Overtime zum 2:1 und erzielte damit seinen 5. Saisontreffer.

Erfolgreich war auch Timo Meier mit den San Jose Sharks. Der Appenzeller liess sich beim 4:0 in Montreal einen Assist beim letzten Tor notieren.

Einen denkwürdigen, aber auch frustrierenden Abend erlebte Kevin Fiala mit den Los Angeles Kings. Der Ostschweizer war gegen die Seattle Kraken mit 4 Assists bester Skorer, für das 8:9 n.V. gab es aber nur einen Punkt.

Chinesisches Raumschiff angekommen

Keystone/Liu Huaiyu

Ein Raumschiff mit zwei chinesischen Astronauten und einer Astronautin hat erfolgreich an der Raumstation "Tiangong" angedockt.

Das Ziel wurde nach einem sechseinhalbstündigen Flug erreicht. Während fünf Tagen soll die Crew mit dem bisherigen Team in der Station zusammenarbeiten. Dieses Team wird dann auf die Erde zurückkehren, während die drei Neuankömmlinge insgesamt sechs Monate im All bleiben sollen.

China hat zuletzt Milliarden in die Raumfahrt investiert. Die Raumstation "Tiangong", übersetzt Himmelspalast, soll zehn Jahre lang von China betrieben werden.

Negativer Weltdemokratiebericht

Keystone/Alessandro della Valle

Die Freiheiten in vielen demokratischen Ländern seien gefährdet. Zu diesem Schluss kommt die globale Demokratieagentur International Idea im jüngsten Jahresbericht. Knapp 50 der untersuchten 104 Demokratien weisen eine Schwächung der derzeitigen Staatsform auf.

Weltweit auf dem Vormarsch sind Autokratien. Über ein Drittel aller mehr als 170 untersuchten Staaten sind Autokratien.

An der starken Demokratie der Schweiz hat sich kaum etwas verändert. Fortschritte wurden in der Transparenz bei der Parteienfinanzierung verzeichnet, Rückschritte hingegen in der Medienfreiheit. Positiv herausgestrichen wird das Wahlrecht der Bevölkerung.

Schneller Mailzugang bei Straftaten

Keystone/Christian Beutler

Künftig sollen die Behörden in der EU schneller und einfacher auf Daten wie E-Mails oder Chatnachrichten zugreifen können, wenn wegen schweren Straftaten ermittelt wird. Darauf haben sich am Dienstagabend Unterhändler des Europaparlaments geeinigt.

Die Polizei soll künftig direkt bei Online-Anbietern den Zugang zu digitalen Beweismitteln verlangen können. Innerhalb von zehn Tagen müssen diese Zugriffe dann gewährt werden - in Notsituationen gar innerhalb von acht Stunden.

Ylva Johansson, die EU-Innenkommissarin, begrüsste die Einigung. Diese sei wichtig, um unter anderem wirksam gegen Terrorismus vorgehen zu können.

Senat schützt gleichgeschlechtliche Ehe

Keystone/Gabriel Monet

Der US-Senat hat sich mit einer Mehrheit von 61 Stimmen für den neuen Gesetzesentwurf entschieden, der das Recht auf gleichgeschlechtliche Ehe schützt.

Es gilt als wahrscheinlich, dass der Gesetzesentwurf nun auf Joe Bidens Tisch landen wird. Der Kongress muss dem Vorhaben auch noch zustimmen. Dort halten die Demokraten derzeit noch die Mehrheit, weshalb eine Annahme des Gesetztes als sehr wahrscheinlich gilt.

Seit 2015 wurden gleichgeschlechtliche Ehen in den USA legalisiert. Mit dem neuen Gesetzesentwurf werden alle Staaten dazu gezwungen, geschlossene Ehen als rechtskräftig anzuerkennen.