Genf holt Hartikainen

Teemu Hartikainen
Imago/Newspix Teemu Hartikainen

Genf-Servette hat für die kommende Saison den finnischen Stürmer Teemu Hartikainen verpflichtet. Der 32-jährige Flügel spielte zuletzt während 9 Saisons in der KHL für Salawat Julajew Ufa. Zwischen 2010 und 2013 bestritt er für Edmonton 52 NHL-Partien. Er ist neben Sami Vatanen und Valtteri Filppula der 3. Olympiasieger von Peking im GSHC-Kader. 

Unbekannte Täter sprengen Geldautomaten

In der Gemeinde Büttikon/AG haben Unbekannte in der Nacht einen Geldautomaten gesprengt. Gemäss Auskunft der Kantonspolizei seien zwei Explosionen zu hören gewesen und am Tatort habe sich ein Bild der Zerstörung gezeigt.

Die Täter sind noch auf der Flucht. Wie viel Geld sie erbeuten konnten, ist unbekannt. Genauso wie die Höhe des Sachschadens. In der Aussenmauer des frei stehenden Gebäudes, in dem der Geldautomat eingebaut war, klaffte ein grosses Loch. Der Vorplatz und die angrenzende Strasse waren mit Trümmern und Scherben übersät.

Wie die Polizei weiter mitteilte, wurden mindestens zwei Täter beobachtet, die auf einem Motorrad flüchteten.

Waldbrände nahe Bordeaux in Frankreich

Es wüten erneut Waldbrände im Südwesten Frankreichs. Seit Mittwochnachmittag sind im Departement Gironde laut den Behörden im Hauptort Bordeaux rund 6000 Hektar Wald verbrannt. Bereits im Juli brannte es dort. Tausende haben ihre Häuser aus Sicherheitsgründen verlassen müssen. 16 Gebäude sind vom Feuer zerstört worden. Verletzte gebe es nicht.

Kohleembargo der EU tritt in Kraft

Die Länder der Europäischen Union haben weitere Sanktionen gegen Moskau wegen des Angriffskriegs in der Ukraine verhängt.

So dürfen EU-Länder keine Kohle mehr aus Russland importieren. Ab Donnerstag ist das sogenannte Kohleembargo in Kraft. Dieses Importverbot von russischer Kohle ist eine von mehreren Sanktionen der EU gegen den Kreml.

Im April schätzte die EU-Kommission, dass Russland pro Jahr rund 8 Milliarden Euro weniger verdienen wird wegen des Kohleembargos.

Rekordgewinn trotz geopolitischer Lage

Die Berner Kantonalbank BEKB hat im ersten Halbjahr 2022 einen Rekordgewinn in Höhe von 66 Millionen Franken erzielt.

Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten im letzten Jahr ist das ein Plus von 3,7 Prozent. Zuversichtlich blickt die Bank auch auf die zweite Jahreshälfte. Gemäss Einschätzung der BEKB dürfte vor dem Hintergrund der unsicheren geopolitischen Lage die negativen Markteinflüsse bestehen bleiben. Auch die Inflation dürfte in der Schweiz in den nächsten zwölf Monaten hoch bleiben.

Bis Ende Jahr erwartet die BEKB noch weitere Zinssteigerungen.

Bassist der Band ist mit 72 gestorben

Der Bassist der angloirischen Punkband The Pogues, Darryl Hunt, ist tot. Das teilte die Band bei Twitter sowie auf ihrer Webseite mit.

Der Musiker sei am Montagnachmittag im Alter von 72 Jahren in London gestorben, hiess es weiter. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt. «Wir sind unbeschreiblich traurig», schrieb die Band auf Twitter. Der Pogues-Sänger Shane MacGowan schrieb bei Twitter: «Darryl Hunt war ein wirklich netter Kerl und ein grossartiger Freund und ein grossartiger Bassist. Wir alle vermissen ihn.»

Die Band wurde in den frühen 1980er-Jahren in London gegründet. Hunt stiess 1986 dazu.

Twitter/ShaneMacGowan

Stundenweise ohne Strom vorstellbar

Viele Schweizer Unternehmen bereiten sich zurzeit auf eine mögliche Stromknappheit im Winter vor.

Die Auftragsbücher bei der Firma Bimex, einem Schweizer Hersteller von Notstrom-Aggregaten, sind voll. Längst könnten nicht mehr alle Kundinnen und Kunden beliefert werden. Private müssen sich hinten anstellen.

Gemäss Inland-Redaktorin Noëmi Ackermann erarbeitet der Bund zurzeit Szenarien zu einer drohenden Stromknappheit. Ein stundenweises Abschalten des Stromes für Private sei vorstellbar. Im Moment herrsche aber keine Notlage.

SRF-Auslandredaktor zur Krim-Explosion

Auf der Halbinsel Krim ist es zu einer Explosion gekommen. Über die Ursachen und darüber, ob die Ukraine hinter der Detonation steckt, wird bislang spekuliert.

SRF-Auslandredaktor Philipp Scholkmann sagt, dass nur gesichert sei, dass es die Explosionen auf der Luftwaffenbasis wirklich gab. «Es ist auch die Rede von einem Getöteten und mehreren Verletzten», so Scholkmann. Ob die ukrainische Armee dahinter steckt, darüber könne man nur spekulieren.

Wenn es sich tatsächlich um einen Angriff der ukrainischen Armee so weit hinter der Frontlinie handeln würde, wäre das auf jeden Fall eine neue Dimension, so Scholkmann weiter.