Algerien entlässt Madjer

Rabah Madjer
Imago Rabah Madjer

Nach nur 8 Monaten im Amt ist Algeriens Nationaltrainer Rabah Madjer entlassen worden. Der 58-jährige WM-Held von 1982 hat eine Bilanz von 4 Siegen in 8 Testspielen vorzuweisen. Dass Algerien die WM verpasste, lag nicht an ihm: Er trat sein Amt erst danach an.

WM 2018: Kolumbien zeigt Reaktion

Radamel Falcao
Reuters Radamel Falcao

Im anderen Spiel der Gruppe H kam    Kolumbien gegen Polen zu einem auch in dieser Höhe verdienten 3:0-Sieg.

Damit haben die Südamerikaner trotz ihrer Startpleite gegen Japan die Achtelfinal-Quali in den eigenen Händen. Die noch punktelosen Polen müssen nach der Vorrunde die Heimreise antreten.

Das mit Spannung erwartete "Bayern-Duell" zwischen Robert Lewandowski und James Rodriguez ging klar an den Kolumbianer: Rodriguez bereitete das 1:0 durch Mina und das 3:0 durch Cuadrado vor. Dazwischen hatte Falcao technisch fein mit dem Aussenrist getroffen.

WM 2018: Remis bei Senegal - Japan

Moussa Wague
srf Moussa Wague

Japan und Senegal bleiben an der WM ungeschlagen. Die beiden Startsieger trennten sich in Jekaterinburg mit 2:2 und haben weiter alle Chancen auf die Achtelfinal-Qualifkation.

Die Westafrikaner, die erst zum 2. Mal nach 2002 an einer WM teilnehmen, gingen durch Liverpools Mane und Wague zweimal in Front. Inui und Altmeister Honda glichen jeweils aus. Die Keeper beider Teams patzten jeweils einmal.

Aufgrund der Spielanteile handelt es sich um ein gerechtes Resultat. Japan und Senegal führen die Gruppe H mit je 4 Punkten und 4:3 Toren an.

WM 2018: Verfahren gegen Lichtsteiner

Stephan Lichtsteiner
Reuters Stephan Lichtsteiner

Das Fifa-Disziplinarkomitee hat nun auch gegen Stephan Lichtsteiner wegen der "Doppeladler"-Geste ein Verfahren eröffnet.

Der Nati-Captain hatte sich im Spiel gegen Serbien mit Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri solidarisiert, die ihre Tore mit der albanischen Symbolgeste bejubelt hatten. Gegen die beiden Torschützen hatte die Fifa bereits am Samstag ein Verfahren eröffnet.

Ebenfalls Verfahren gibt es gegen Serbiens Verbandschef Kokeza und Nationaltrainer Krstajic für Aussagen nach dem Spiel.

WM 2018: England mit Kantersieg weiter

England jubelt
keystone England jubelt

Mit einem 6:1-Kantersieg gegen ein überfordertes Panama hat England in der Gruppe G die WM-Achtelfinals erreicht. Gleichzeitig ist auch Belgien weiter.

Mann des Spiels in Nischni Nowgorod war Captain Kane, der gleich dreimal traf. Zwei Tore waren Penaltys, beim dritten Streich lenkte er einen Schuss glücklich mit der Hacke ab. Daneben zeichnete sich Stones als Doppeltorschütze aus. Historisches ereignete sich nach 78', als Baloy das 1. WM-Tor in der Fussball-Geschichte Panamas erzielte.

Am Donnerstag kämpfen England und Belgien im Direktduell um den Gruppensieg.

Sions Cunha zu RB Leipzig

Cunha vom FC Sion
keystone Cunha vom FC Sion

Nach einem Jahr in der Super League wechselt Mateus Cunha in die Bundesliga. Der 19-jährige brasilianische Stürmer von Sion unterschrieb bei RB Leipzig einen Vertrag bis 2023. Cunha gehörte in der abgelaufenen Saison zu den auffälligeren Figuren in der höchsten Schweizer Liga. Für Sion gelangen dem Angreifer 10 Tore und 8 Assists. Gemäss dem deutschen Fachmagazin "kicker" soll die Ablösesumme im "untersten zweistelligen Millionenbereich" liegen.

WM 2018: Ein Ruhetag für die Nati

Stephan Lichtsteiner
keystone Stephan Lichtsteiner

Der Sonntag steht für die Schweizer Nationalmannschaft ganz im Zeichen der Regeneration. Zwei Tage nach dem wichtigen 2:1-Erfolg gegen Serbien stehen für die Spieler in Togliatti abgesehen von einem obligatorischen gemeinsamen Mittagessen keine offiziellen Aktivitäten auf dem Programm.

Es ist der erste Ruhetag seit dem freien Wochenende vor dem Abflug nach Russland am 11. Juni. Am Montag trainiert die Nati wieder, ehe sie am Dienstagmittag nach Nischni Nowgorod verschiebt. Dort trägt die Schweiz am Mittwoch ihr letztes Gruppenspiel gegen Costa Rica aus.

WM 2018: Wechselbad der Gefühle

Deutschlands Coach Löw fasste das Geschehen präzise zusammen: "Der Sieg kam glücklich in der Nachspielzeit und in Unterzahl zustande. Letztendlich war es schon auch verdient, weil wir an uns geglaubt haben, drangeblieben sind."

Gomez per Kopf (86.) und Brandt mit einem Pfostenschuss (92.) waren dem Siegtor bereits nahe gekommen.

Als Deutschland alles nach vorne warf, hatte allerdings auch Schweden die Chance auf ein Kontertor. Zudem hätte den Nordländern nach einem Foul an Berg in der 1. Halbzeit ein Penalty zugesprochen werden können.