Sara Netanyahu verurteilt

Die Frau von Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu, Sara Netanyahu, wurde von einem Gericht verurteilt. Dies teilte die Staatsanwaltschaft in Jerusalem mit.

Die 60-Jährige muss eine Rückerstattung von umgerechnet 12'000 Franken und eine Busse von rund 3000 Franken bezahlen. Ihr wurde vorgeworfen, innerhalb von drei Jahren bei Gourmet-Restaurants Speisen im Wert von umgerechnet über 50'000 Franken auf Staatskosten bestellt zu haben.

Dies ist laut dem israelischen Gesetz verboten, wenn ein Koch im Hause angestellt ist, der vom Staat bezahlt wird. 

Tansania fürchtet Ebola-Epidemie

Nach Ebola-Toten in Uganda fürchtet auch das Nachbarland Tansania ein Übergreifen der Epidemie. Sie war vor zehn Monaten in der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen und griff zuletzt auf Uganda über.

«Ich möchte die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, dass in unserem Land die Gefahr einer Ebola-Epidemie besteht», teilte die tansanische Gesundheitsministerin Ummy Mwalimu am Sonntag auf Twitter mit.

Seit vergangenem August infizierten sich in der Demokratischen Republik Kongo mehr als 2000 Menschen mit dem Virus, mehr als 1400 Patienten starben. In Uganda wurden bislang drei Fälle registriert.

Papst zu Besuch im Erdbebengebiet

Papst Franziskus hat bei einem Besuch im italienischen Erdbebengebiet den Wiederaufbau angemahnt.

«Es sind fast drei Jahre vergangen und es besteht die Gefahr, dass die Aufmerksamkeit nach der ersten emotionalen und medialen Anteilnahme abnimmt und die Versprechen in Vergessenheit geraten», sagte Franziskus in Camerino. Dadurch nehme die Frustration bei denen zu, die mit ansehen müssten, wie immer mehr Menschen die betroffenen Gebiete verlassen.

Camerino wurde wie viele andere Gemeinden und Städte in der Umgebung 2016 und 2017 von mehreren Erdbeben erschüttert. Der Wiederaufbau geht nur schleppend voran. 

CH-Armee soll klimafreundlicher werden

Laut VBS-Chefin Amherd soll die Schweizer Armee klimafreundlicher werden.
Keystone Laut VBS-Chefin Amherd soll die Schweizer Armee klimafreundlicher werden.

Verteidigungsministerin Viola Amherd will den CO2-Ausstoss ihres Departements bis 2025 um 30 Prozent reduzieren und Kasernen und Gebäude künftig systematisch mit Solarzellen bestücken.

«Das Verteidigungsdepartement soll ein Vorbilddepartement werden bei der Energieeffizienz, beim Natur- und Umweltschutz», erklärte Amherd in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Neben der systematischen Ausstattung der Gebäude mit Solarzellen sei ihr Ziel, dass für die Zivilfahrzeuge der Armee die sparsamste Energieeffizienz-Kategorie Standard wird.

Seit 2001 habe das VBS den CO2-Ausstoss um 20 Prozent reduziert. Bis 2025 sollen es weitere 30 Prozent weniger sein.

Zwischenfall am Flughafen Newark

Der internationale Flughafen Newark bei New York ist wegen eines Zwischenfalls mit einer Maschine der US-Gesellschaft United Airlines am Samstag kurzzeitig geschlossen worden.

Die Passagiere konnten aus der Maschine gebracht werden, es gab einige leicht Verletzte. Das Flugzeug mit 166 Menschen an Bord kam aus Denver im Bundesstaat Colorado und kam bei der Landung in Newark teilweise von der Landebahn ab, wie die Fluglinie und die US-Luftfahrtbehörde FAA mitteilten.

Die Maschine hatte demnach mehrere platte Reifen. Bei ankommenden und abgehenden Flügen in Newark kam es zu rund einstündigen Verspätungen.

Vollzeitjob als «notwendiges Übel»

Die meisten Eltern in der Schweiz möchten Teilzeit arbeiten. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Umfrage des Versicherungskonzerns Swiss Life, die der Sonntagszeitung vorliegt.

Demnach möchten 92 Prozent der Mütter und Väter Teilzeit arbeiten. Vollzeit nur die restlichen acht Prozent. Bei den Vätern liegt der Wert mit 13 Prozent etwas höher, bei den Müttern sind es sogar nur vier Prozent. Die Realität sieht allerdings anders aus. Tatsächlich arbeiten heute 76 Prozent der befragten Väter und 11 Prozent der Mütter Vollzeit.

Das grösste Hindernis für den Wechsel von einer Voll- zu einer Teilzeitstelle ist der damit verbundene tiefere Lohn.

Fury lässt Schwarz keine Chance

Tyson Fury (l.)
Keystone Tyson Fury (l.)

Tyson Fury hat in Las Vegas einen Kampf um die Interkontinental-Meisterschaft der WBO gewonnen. Der frühere Schwer- gewichts-Weltmeister liess dem Aussenseiter Tom Schwarz/GER keine Chance.

6 Sekunden vor Ende der 2. Runde brach der Ringrichter den Kampf ab. Das technische K.o. bedeutete für Schwarz die erste Niederlage im 25. Profi-Kampf.

Fury brachte sich mit dem Sieg in eine gute Position, um Schwergewichts-Weltmeister Andy Ruiz jr. herausfordern zu können. Dieser will jedoch zunächst einen Rückkampf gegen den Briten Anthony Joshua bestreiten.

Woodlands Vorsprung schmilzt

Gary Woodland
Keystone Gary Woodland

Aussenseiter Gary Woodland führt auch nach der dritten von vier Runden an den US Open. Der 35-jährige US-Amerikaner hält nach einer 69er-Runde auf dem Par-71-Kurs bei 202 Schlägen.

Jedoch spürt Woodland den Atem zahlreicher Favoriten im Nacken. Justin Rose liegt nur noch einen Schlag hinter Woodland. Auch Brooks Koepka, Louis Oosthuizen (beide 206) und Rory McIlroy (207) sind noch nicht geschlagen.

Keine Rolle im Kampf um den Sieg spielt Tiger Woods. Er musste sich auch am 3. Tag über 70 Schläge notieren lassen und liegt auf dem 27. Rang.