Waffenmeisterin von «Rust»

Die Waffenmeisterin vom Western «Rust» ist wegen fahrlässiger Tötung zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Sie war für die Waffensicherheit am Set zuständig, als Alec Baldwin eine Kamerafrau tödlich verletzte. 

Das Strafmass gab das Gericht in Santa Fe bekannt. Bei den 18 Monaten Haft handelt es sich um die Höchststrafe. Die Waffenmeisterin wurde von Geschworenen Anfang März schuldig gesprochen worden.

Ein Prozess gegen Alec Baldwin wegen fahrlässiger Tötung ist für den Juli geplant. Wie auch die Waffenmeisterin hatte auch Baldwin die Schuld an dem Vorfall wiederholt von sich gewiesen. 

2 Milliarden für Sudan

Sudan soll Hilfsgelder im Umfang von zwei Milliarden Euro erhalten, wie auf einer internationalen Geberkonferenz in Paris beschlossen worden ist. Das hat der französische Präsident Emmanuel Macron am Ende des Treffens angekündigt.

Die Geberkonferenz wurde von Frankreich gemeinsam mit Deutschland und der EU organisiert.

Im ostafrikanischen Land gebe es eine der schlimmsten humanitären Krisen weltweit. Es bestehe zudem das Risiko einer Hungersnot. Mit dem Geld sollen die dringendsten Bedürfnisse abgedeckt werden. Es herrscht in Sudan ein Machtkampf zwischen der Armee und der paramilitärischen Miliz RSF. Seither wurden Millionen Menschen vertrieben.

Eidgenossenschaft soll Rütli verwalten

Das Rütli wurde 160 Jahre lang von einer gemeinnützigen Gesellschaft verwaltet.
Keystone/Urs Flüeler Das Rütli wurde 160 Jahre lang von einer gemeinnützigen Gesellschaft verwaltet.

Der Nationalrat hat sich dafür ausgesprochen, dass künftig die Eidgenossenschaft die Rütli-Wiese in der Innerschweiz verwaltet.

Weniger Glacekonsum 2023

Das Wetter sei im vergangenen Jahr zu heiss gewesen.
Keystone/Regina Kühne Das Wetter sei im vergangenen Jahr zu heiss gewesen.

Im letzten Jahr ist in der Schweiz weniger Glace konsumiert worden als noch 2022, wie der Branchenverband Glacesuisse mitteilt.

Die Mitglieder des Verbands, darunter Emmi Schweiz oder die Migros-Tochter Delcia, hätten letztes Jahr knapp 46 Millionen Liter Glace verkauft. Das ist rund zweieinhalb Prozent weniger als 2022.

Am stärksten seien die Zahlen beim Strassenverkauf von Glace zurückgegangen. Als Grund für die tieferen Zahlen nennt Glacesuisse die hohen Temperaturen im letzten Jahr. Es sei für Glacekonsum nicht immer gut, wenn es zu heiss sei.

Mia Madisson erneut schwanger

Nach vier Fehlgeburten ist die 27-jährige Mia Madisson erneut schwanger, wie sie auf Instagram bekannt gibt.

Wie Madisson verkündet, möchte sie ihre Follower von Anfang an auf ihrem Weg teilhaben lassen, denn sie geht davon aus, dass es in einer fünften Fehlgeburt enden wird und möchte mit einem Tabu brechen: «Ich habe wirklich das Gefühl, dass es wieder in einer Fehlgeburt enden wird. Deswegen nehme ich euch schon von Anfang an mit.»

Kürzlich erfuhr Mia Madisson, dass sie an Adenomyose leidet. Bei der Adenomyose wandert gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe in die Muskelschicht der Gebärmutter ein. Das kann zu Schmerzen und auch Fehlgeburten führen. 

Steuerabzug bei Unfallversicherung

Alle Menschen in der Schweiz sollen die Krankenkassenprämie für die Unfallversicherung vollständig von den Steuern abziehen können. Das hat eine Mehrheit des Nationalrats beschlossen und ist damit einem Vorstoss der FDP gefolgt.

Selbstständig Erwerbende, Studenten oder Hausfrauen können die Prämie nicht von den Steuern abziehen, wenn sie sich bei einer Krankenkasse gegen Unfall versichern.

Damit seien sie derzeit im Nachteil gegenüber Angestellten, die über den Arbeitgeber unfallversichert sind, fand eine Mehrheit im Nationalrat. Nun geht die Vorlage an den Ständerat.

Gesetz zu Besteuerung von Grenzgängern

Der Nationalrat hat ein Gesetz angenommen, das die Besteuerung von Grenzgängerinnen und Grenzgängern regelt, die in der Schweiz angestellt sind, aber im Home-Office im Ausland arbeiten.

Für solche Fälle will die Schweiz regeln, in welchem Land die Arbeitnehmenden Steuern bezahlen. Mit Frankreich und Italien hat der Bundesrat bereits Verträge dazu abgeschlossen. In diesen wird unter anderem der erlaubte Prozentsatz für die Arbeit im Home-Office geregelt. 

Mit dem Gesetz wäre nun in der Schweiz die rechtliche Grundlage gelegt. Der Nationalrat hat die Vorlage einstimmig angenommen, jetzt ist die Reihe am Ständerat.

Mehr Migrationsversuche nach Polen

Der Grenzschutz von Polen hat in den vergangenen Wochen eine wachsende Zahl versuchter irregulärer Grenzüberquerungen an der Grenze zu Belarus festgestellt.

Allein am vergangenen Wochenende habe es beinahe 670 Versuche gegeben. Insgesamt seien es in diesem Jahr schon 6500 versuchte Grenzüberquerungen gewesen.

Als versuchte unerlaubte Grenzüberquerung zählt der Grenzschutz Fälle, in denen Migranten den Zaun oder einen Grenzfluss überwunden haben. Da der Grenzzaun jedoch auf polnischem Staatsgebiet steht, werden auch Fälle gezählt, bei denen Migranten direkt am Zaun bemerkt werden, an der Überwindung aber scheiterten.