Bassist der Band ist mit 72 gestorben

Der Bassist der angloirischen Punkband The Pogues, Darryl Hunt, ist tot. Das teilte die Band bei Twitter sowie auf ihrer Webseite mit.

Der Musiker sei am Montagnachmittag im Alter von 72 Jahren in London gestorben, hiess es weiter. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt. «Wir sind unbeschreiblich traurig», schrieb die Band auf Twitter. Der Pogues-Sänger Shane MacGowan schrieb bei Twitter: «Darryl Hunt war ein wirklich netter Kerl und ein grossartiger Freund und ein grossartiger Bassist. Wir alle vermissen ihn.»

Die Band wurde in den frühen 1980er-Jahren in London gegründet. Hunt stiess 1986 dazu.

Twitter/ShaneMacGowan

Stundenweise ohne Strom vorstellbar

Viele Schweizer Unternehmen bereiten sich zurzeit auf eine mögliche Stromknappheit im Winter vor.

Die Auftragsbücher bei der Firma Bimex, einem Schweizer Hersteller von Notstrom-Aggregaten, sind voll. Längst könnten nicht mehr alle Kundinnen und Kunden beliefert werden. Private müssen sich hinten anstellen.

Gemäss Inland-Redaktorin Noëmi Ackermann erarbeitet der Bund zurzeit Szenarien zu einer drohenden Stromknappheit. Ein stundenweises Abschalten des Stromes für Private sei vorstellbar. Im Moment herrsche aber keine Notlage.

SRF-Auslandredaktor zur Krim-Explosion

Auf der Halbinsel Krim ist es zu einer Explosion gekommen. Über die Ursachen und darüber, ob die Ukraine hinter der Detonation steckt, wird bislang spekuliert.

SRF-Auslandredaktor Philipp Scholkmann sagt, dass nur gesichert sei, dass es die Explosionen auf der Luftwaffenbasis wirklich gab. «Es ist auch die Rede von einem Getöteten und mehreren Verletzten», so Scholkmann. Ob die ukrainische Armee dahinter steckt, darüber könne man nur spekulieren.

Wenn es sich tatsächlich um einen Angriff der ukrainischen Armee so weit hinter der Frontlinie handeln würde, wäre das auf jeden Fall eine neue Dimension, so Scholkmann weiter.

Keine Kohle mehr aus Russland

Die EU-Staaten dürfen von diesem Donnerstag an keine Kohle mehr aus Russland importieren.

Um Mitternacht endet die Übergangsperiode für das Kohle-Embargo gegen Russland, das die EU-Staaten als Teil des fünften Sanktionspakets im April beschlossen haben. Damit sich die Industrie auf das Einfuhrverbot einstellen konnte, haben sich die Länder damals auf eine Übergangsfrist von 120 Tagen geeinigt.

Ziel des Importstopps ist es, die russische Wirtschaft vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine weiter zu schwächen. Das Kohle-Embargo könnte ein Minus von rund acht Milliarden Euro pro Jahr für Russland bedeuten.

Milliardenverluste wegen Krypto-Crash

Die grösste US-Kryptobörse Coinbase ist angesichts des Kursrutsches bei Digitalwährungen wie Bitcoin und Ether tief in die roten Zahlen geraten. Im zweiten Quartal entstand ein Verlust von 1,1 Milliarden Dollar.

Das teilte Coinbase am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Vor einem Jahr hatte die Handelsplattform noch einen Gewinn von 1,6 Milliarden Dollar gemacht.

Die heftigen Schwankungen der Bilanz zeigen auch, wie stark das auf Handelsgebühren basierende Geschäftsmodell vom Auf und Ab der Kryptomärkte abhängt.

Migranten-Boot vor Tunesien gekentert

Vor der Küste Tunesiens ist ein Boot mit 30 Migrantinnen und Migranten an Bord gekentert.

Sechs Menschen seien dabei ums Leben gekommen, berichtet die tunesische Nachrichtenagentur TAP. Unter den Toten seien drei Frauen und drei Kinder. Das Boot kenterte auf dem Weg von Tunesien in Richtung Italien. 20 Menschen konnten von der Küstenwache gerettet werden. Weitere würden noch vermisst.

Immer wieder versuchen Migrantinnen und Migranten, von Tunesien übers Mittelmeer nach Italien zu gelangen.

Rettungsaktion für Beluga in der Seine

In Frankreich konnte ein verirrter Belugawal aus der Seine gehoben und auf ein Transportschiff verlegt werden. Der Beluga soll zu Untersuchungen für drei Tage in ein Salzwasserbecken überführt werden. Später soll er per Lastwagen bis ans Meer gefahren und dort ausgesetzt werden.

15 Tote Soldaten in Burkina Faso

Bei zwei Minenexplosionen in Burkina Faso sind 15 Soldaten getötet worden. Wie der Generalstab des westafrikanischen Landes erklärte, fuhr ein Fahrzeug auf eine Mine, die darauf detonierte. Bei der Rettung sei dann die zweite Mine explodiert.