Neuer SGV-Präsident vorgeschlagen

Der Tessiner CVP-Nationalrat Fabio Regazzi soll Gewerbeverbands-Präsident werden. Das hat die Gewerbekammer des Schweizerischen Gewerbeverbands SGV entschieden. Die Wahl findet am 29. April am Gewerbekongress in Freiburg statt.

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Sturmtief Gloria erreicht Frankreich

In Südfrankreich warnen die Behörden wegen des Sturmtiefs Gloria vor Überschwemmungen. Der Fluss Agly bei Per-pignan habe einen kritischen Wasserstand erreicht.

In vielen Gemeinden der Grenzregion zu Spanien wurden Evakuierungen angeordnet und Strassen gesperrt. Der französische Wetterdienst rief für die Region an den Pyrenäen die höchste Warnstufe aus. Bereits seit Montagabend regnet und schneit es dort heftig.

Am Sonntag und Montag waren in Spanien vier Personen im Zusammenhang mit dem Sturmtief ums Leben gekommen.

Britschgi auf Rang 22

Lukas Britschgi.
Keystone Lukas Britschgi.

Lukas Britschgi hat sich an der EM in Graz für die Kür der besten 24 qualifiziert. Der Schaffhauser belegte im Kurzprogramm mit 66,32 Punkten Rang 22.

In Führung liegt überraschend Michal Brezina aus Tschechien, mit 29 Jahren der älteste Teilnehmer im Feld (89,77 Punkte). Dicht hinter ihm folgen die beiden Russen Dmitri Aliew (88,45 Punkte) und Artur Danielian (84,63 Punkte).

Nicht für die Kür der besten 24 qualifiziert hat sich derweil Kevin Aymoz. Der Franzose, der in dieser Saison bislang zu überzeugen vermochte, stürzte bei 3 seiner Sprünge.

Indiens Justiz zu Einbürgerungsgesetz

Seit Wochen wird gegen das Gesetz demonstriert.
Key/Archiv Seit Wochen wird gegen das Gesetz demonstriert.

Indiens Regierung muss Stellung nehmen zu dem neuen Einbürgerungsgesetz. Das fordert das Oberste Gericht.

Die Regierung habe einen Monat Zeit, auf Beschwerden zu reagieren, teilte das Gericht in Neu Delhi mit. Das Gesetz erleichtert illegal eingereisten Personen aus drei mehrheitlich muslimischen Nachbarstaaten die Einbürgerung, sofern sie keine Muslime sind.

Seit Wochen demonstrieren Tausende in Indien dagegen. Es sind die grössten Proteste seit dem Amtsantritt von Regierungschef Narendra Modi vor über 5 Jahren. Die Politik unter Modi erinnere ihn an die Entwicklung in Nazi-Deutschland, sagte Pakistans Regierungschef Imran Khan am Rande des WEF in Davos.

Waffenruhe in Libyen gebrochen

Der Flughafen in der libyschen Hauptstadt Tripolis ist mit Raketen angegriffen worden. Der Flugverkehr wurde unterbrochen.

Sechs Raketen seien auf dem Flughafen im Zentrum der Stadt eingeschlagen, teilte ein Militärsprecher mit. Er sprach von einem Verstoss gegen die geltende Waffenruhe. Opfer oder Schäden habe es nicht gegeben. Die Regierung macht Truppen von General Haftar für den Angriff verantwortlich.

Haftar ist der Gegenspieler der international anerkannten libyschen Regierung. Haftars Truppen äusserten sich bisher nicht zum Angriff.

Neuenburg will landesweiten 5G-Stopp

Eine Mobilfunk-Antenne in der Stadt Zürich.
Key/Archiv Eine Mobilfunk-Antenne in der Stadt Zürich.

Der Kanton Neuenburg fordert einen landesweiten Stopp für 5G-Antennen. Der Grosse Rat hat eine entsprechende Standesinitiative beschlossen.

Diese verlangt, dass vor dem Ausbau des Netzes eine Studie des Bundesamtes für Umwelt über die Auswirkungen von Mobilfunk und Strahlung abgewartet wird. Die Kantone Genf, Waadt und Jura hatten bereits ein 5G-Moratorium beschlossen.

Swisscom-Chef Urs Schäppi forderte am WEF hingegen politische Unterstützung für den Ausbau des 5G-Netzes, sonst verliere die Schweiz technologisch den Anschluss. Die Diskussion um 5G werde emotional geführt, dabei spielten die Fakten oft kaum eine Rolle.

Spitze im Fachkräftewettbewerb

Die Schweiz ist im internationalen Fachkräfte-Wettbewerb Nummer 1. .
Keystone-SDA Die Schweiz ist im internationalen Fachkräfte-Wettbewerb Nummer 1. .

Im weltweiten Wettbewerb um Fachkräfte bleibt die Schweiz Nummer 1. Das zeigt eine Studie des Personaldienstleisters Adecco. Analysiert wurde die Situation in 125 Staaten.

Die Schweiz belege damit zum siebten Mal in Folge den ersten Platz seit der Einführung des Indexes im Jahr 2013, schreibt Adecco. Als einer der Hauptgründe für den Spitzenplatz der Schweiz sieht die Studie die hohe Lebensqualität. Sie ermögliche es, Fachkräfte im Land zu behalten.

Die USA schieben sich vom dritten auf den zweiten Platz vor, Singapur rutscht im Vergleich zu 2019 einen Platz ab und belegt jetzt den dritten Rang.

Fleisch mit Verdacht auf Schweinepest

Wegen der Afrikanischen Schweinepest haben die italienischen Zollbehörden zehn Tonnen Schweinefleisch aus China beschlagnahmt. Es könnte mit der Afrikanischen Schweinepest verseucht sein, teilt die Finanzpolizei der norditalienischen Stadt Padua mit.

Das tiefgefrorene, illegal importierte Fleisch war zwischen Kartons mit Gemüse versteckt. Es sei für den Verzehr in örtlichen Chinarestaurants bestimmt gewesen. Dort gebe es einen Bedarf an billigem Fleisch, so die Behörden.

Der Erreger der Afrikanischen Schweinepest ist für Tiere tödlich, für Menschen aber ungefährlich. In China grassiert die Tierkrankheit seit längerem.