Abschied nach 15 Jahren im Weltcup

Maria Pietilä-Holmner.
Keystone Maria Pietilä-Holmner.

Maria Pietilä-Holmner hat ihren Rücktritt erklärt. Chronische Rückenschmerzen zwangen die 31-jährige Schwedin zu diesem Schritt. Die Probleme hielten sie in diesem Winter von allen bisherigen Rennen sowie von einer weiteren Olympiateilnahme ab.

Pietilä-Holmner bestritt insgesamt 15 Weltcup-Saisons. Die grössten Erfolge der Technik-Spezialistin liegen schon länger zurück: 2007 in Are gewann sie WM-Silber im Riesenslalom, 2011 wurde sie Dritte im WM-Slalom.

Im Weltcup stand sie zwischen 2010 und 2014 3 Mal zuoberst auf dem Podest.

Nur Gisin bei den Schnellsten

Lindsey Vonn.
Keystone Lindsey Vonn.

Lindsey Vonn hat im 1. Training zur Doppel-Abfahrt in Cortina d'Ampezzo klar unterstrichen, dass wieder mit ihr zu rechnen ist. Nach ihrem Rückschritt auf Platz 27 vor Wochenfrist zeigte sich die Amerikanerin angriffig.

Vonn verwies Sofia Goggia um 95 Hundertstel auf Platz 2. Der Rest des Feldes, angeführt von Teamkollegin Jacqueline Wiles, lag gar zwei Sekunden und mehr zurück. Als beste Schweizerin verlor Michelle Gisin satte 2,5 Sekunden. Trotzdem belegte sie damit Rang 6.

Die beiden Rennen werden am Freitag und Samstag ausgetragen.

Miklos verpasst Olympia

Edit Miklos.
Keystone Edit Miklos.

Edit Miklos hat bei ihrem Sturz am Samstag im Super-G von Bad Kleinkirchheim einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten. Für die 29-jährige Ungarin, die in ihrer Karriere bislang zweimal auf einem Weltcup-Podest stand, ist die Olympia-Saison damit vorbei.

-Viktoria Rebensburg kann nicht wie geplant beim Weltcup-Wochenende im italienischen Cortina d'Ampezzo antreten. Der Teamarzt stoppte ein Comeback der Deutschen nach einer Grippe. Rebensburg (28) hatte zuletzt schon eine Abfahrt und einen Super-G in Bad Kleinkirchheim verpasst. In Cortina stehen zwei Abfahrten und ein Super-G an.

Heftige Kritik von Feuz

Beat Feuz.
Keystone Beat Feuz.

Das erste Training zur Weltcup-Abfahrt vom Samstag in Kitzbühel hat bei vielen Spitzenfahrern für Unmut gesorgt. Beat Feuz übte angesichts des Zustandes der Strecke heftige Kritik.

"So geht es nicht. Die Sprünge waren miserabel gebaut und gingen viel zu weit, ohne schönen Vorbau. Das ist für mich unbegreiflich. Man kann nicht die ganze Saison betonen, die Sicherheit gehe vor, und dann präsentiert man uns Fahrern eine solche Strecke", so Feuz

Aksel Svindal pflichtete dem Schweizer bei: "Der Luftstand war bei zu vielen Sprüngen zu hoch."

Gisin im Training vorne dabei

Marc Gisin.
Keystone Marc Gisin.

Marc Gisin ist im 1. Training zur Abfahrt in Kitzbühel vom Samstag auf den 7. Platz gefahren. Der Engelberger verlor 0"93 auf die Bestzeit. Die anderen Schweizer konnten nicht mit den Schnellsten mithalten. Urs Kryenbühl und Gian Luca Barandun reihten sich auf den Plätzen 26 und 27 ein. Lauberhorn-Sieger Beat Feuz klassierte sich mit einem Rückstand von 2"69 auf Rang 31.

Die Bestzeit stellte Christof Innerhofer auf. Der Italiener war um 0"28 schneller als der Amerikaner Steven Nyman. Den 3. Platz belegten der Norweger Aleksander Aamodt Kilde und der Italiener Matteo Marsaglia.

"Das war ein Hammertag"

Ramon Zenhäusern.
SRF Ramon Zenhäusern.

Ramon Zenhäusern war im Slalom von Wengen im 1. Lauf mit Startnummer 24 auf Rang 6 vorgeprescht. Im 2. Durchgang machte der 25-Jährige noch einmal 2 Ränge gut.

"Das war ein Hammertag", freute sich der Walliser. "Endlich konnte ich einmal zeigen, was ich wirklich kann."

Das Mass aller Dinge bleibt Marcel Hirscher. Der 28-Jährige steuert unbeirrt seinem 7. Gesamtweltcup-Sieg in Folge entgegen. Nach dem 53. Weltcuperfolg fehlt ihm nur noch ein Triumph, um die ÖSV-Bestmarke von Hermann Maier zu  egalisieren.

Zenhäusern überzeugt in Wengen

Marcel Hirscher.
Keystone Marcel Hirscher.

Ramon Zenhäusern hat beim Slalom von Wengen sein Karriere-Bestergebnis realisiert. Der Walliser verpasste das  Podest um 9 Hundertstel und wurde 4. Bisher war ein 7. Rang von Adelboden (2016) sein Bestergebnis. Daniel Yule wurde 11. Luca Aerni und Loic Meillard waren bereits im 1. Lauf ausgeschieden.

Gewonnen wurde das Rennen von Marcel Hirscher, der zum ersten Mal in Wengen triumphierte. Der Österreicher feierte den 5. Slalom-Sieg in Folge. Hirscher liess Henrik Kristoffersen aus Norwegen um 0,93 Sekunden hinter sich. Andre Myhrer/SWE komplettierte das Podest mit einem Rückstand von 1,72 Sekunden.

Italienerinnen mit Dreifach-Sieg

Dreifach-Sieg für Italien.
SRF Dreifach-Sieg für Italien.

Die Italienerinnen haben die Abfahrt in Bad Kleinkirchheim dominiert und einen Dreifach-Sieg gefeiert. Sofia Goggia fuhr in einer eigenen Liga und gewann mit über einer Sekunde Vorsprung auf Federica Brignone und Nadia Fanchini.

Beste Schweizerinnen waren Michelle  Gisin und Jasmine Flury, die mit der exakt gleichen Zeit auf Rang 6 fuhren. Lara Gut verlor als 11. über 2 Sekunden. Unmittelbar hinter der Tessinerin klassierte sich Corinne Suter auf dem 12. Rang.

Das Rennen in Kärnten fand wegen Nebels auf verkürzter Strecke statt.