Shiffrin-Rückkehr Ende November?

Mikaela Shiffrin
imago images Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin peilt ihre Rückkehr in den Weltcup in Levi am 21. und 22. November an. Wie die Amerikanerin in einem Interview mit dem "Olympic Channel" des IOC erklärte, macht sie derzeit Reha und Physiotherapie. Auf den Weltcup-Auftakt in Sölden hatte Shiffrin wegen Rückenbeschwerden verzichten müssen. Auch den Nachtslalom in Lech/Zürs am 13. November wird sie verpassen.

Seit dem Tod ihres Vaters Jeff Anfang Februar hat Shiffrin kein Rennen mehr bestritten. In Sölden wollte die dreifache Gesamtweltcup-Siegerin und zweifache Olympiasiegerin ursprünglich in den Weltcup zurückkehren.

Positiver Corona-Test bei Kilde

Aleksander Kilde.
imago images Aleksander Kilde.

Bei Gesamtweltcupsieger Aleksander  Kilde ist das Coronavirus nachgewiesen worden. Nach Angaben seines Verbandes wurde der Norweger routinemässig nach seiner Rückkehr vom Weltcup-Auftakt in Sölden sowie anschliessendem Sponsorentermin getestet.

Er habe leichte Krankheitssymptome, fühle sich aber allgemein gut und sei zuversichtlich, schnell wieder gesund zu werden, wurde Kilde in einer Mitteilung zitiert. Das nächste Weltcup-Rennen findet am 14. November in Lech/Zürs statt. Der 28-Jährige befindet sich nun gemäss den norwegischen Corona-Richt- linien in Isolation.

Sehr lange Pause für Danioth

Aline Danioth
keystone Aline Danioth

Aline Danioth fällt nach ihrem Trainingssturz von letzter Woche sehr lange aus. Wie Swiss-Ski mitteilte, muss die Nationalmannschafts-Fahrerin rund elf Monate auf Schneetraining verzichten.

Danioth hatte sich bei ihrem Sturz das vordere Kreuzband sowie Innen- und Aussenmeniskus im rechten Knie gerissen.Bereits im Januar 2020 hatte die 22-Jährige eine Kreuzbandruptur erlitten.

Danioth und die behandelnden Ärzte entschieden sich nun für eine zweistufige Operation. Der erste Eingriff ist bereits erfolgt, der zweite steht in vier Monaten an.

"Unglaublich, das zu teilen"

Caviezel und Odermatt
keystone Caviezel und Odermatt

Die beiden Schweizer Podestfahrer Marco Odermatt und Gino Caviezel haben sich im Doppelinterview nach dem Riesenslalom in Sölden überglücklich gezeigt.

"Das wir das teilen können, ist unglaublich", schwärmte Caviezel, der noch nie zuvor auf einem Weltcup-Podest gestanden hatte.

Für Odermatt, dem nur 5 Hundertstel auf den Sieger fehlten, war klar: "Lieber ist Gino diese 3 Hundertstel schneller als der Viertplatzierte, als dass ich schneller als der Sieger wäre. Das gibt eine riesige Dynamik in die ganze  Gruppe."

2 Schweizer auf dem Podest

Caviezel und Odermatt
keystone Caviezel und Odermatt

Beim 1. Männer-Riesenslalom der Saison in Sölden ist den Swiss-Ski-Athleten ein ausgezeichnetes Resultat gelungen. Mit Marco Odermatt (2.) und Gino Caviezel (3.) standen gleich zwei auf dem Podest.

Die beiden mussten sich einzig dem jungen Lucas Braathen geschlagen geben. Der 20-jährige Norweger war zuvor noch nie auf einem Weltcup-Podest gestanden. Odermatt verlor nur 0"05, Caviezel (+0"46) knackte erstmals die Top 5.

Loic Meillard (5.), Justin Murisier (11.) und Daniele Sette (20.) rundeten das starke Schweizer Ergebnis ab.

Caviezel führt nach 1. Lauf

Die Schweizer Ski-Athleten sind überzeugend in die neue Saison gestartet. Gino Caviezel fuhr im 1. Lauf des Riesenslaloms von Sölden Bestzeit.

Mit Loic Meillard (+0"28) und Marco Odermatt (+0"31) sind noch zwei weitere Schweizer in Tuchfühlung mit der Spitze. Im ausgeglichenen Feld mit engen Zeitabständen reichten diese Rückstände allerdings nur zu den Zwischenrängen 6 und 7. Auch Justin Murisier (+1"22) und Daniele Sette (+1"92) schafften den Sprung in den 2. Lauf.

Dieser beginnt um 13:15 Uhr (live auf SRF zwei).

Gisin wird starke Vierte

Michelle Gisin ist zum Auftakt die beste Schweizerin.
Imago Images Michelle Gisin ist zum Auftakt die beste Schweizerin.

Zum Saisonauftakt fährt Michelle Gisin in Sölden auf Platz 4. Damit egalisiert sie ihr Bestresulat im Riesenslalom. Die 26-Jährige zeigte 2 solide Läufe und verpasste das Podest um 0"17.

Lara Gut-Behrami (8.) und Andrea Ellenbeger (11.) komplettierten das gute Schweizer Ergebnis. Teamleaderin Wendy Holdener (26.) fiel nach einem Verbremser im 2. Lauf weit zurück.

Der Sieg ging an Marta Bassino. Mit der Italienerin konnte einzig ihre Landsfrau Federica Brignone mithalten (+0"14). Petra Vlhova verlor als Dritte bereits 1"13.

Bassino führt – Gisin lauert

Zum Auftakt der neuen Ski-Saison hat Marta Bassino im 1. Lauf des Riesenslaloms von Sölden die Bestzeit aufgestellt. Die Italienerin distanzierte ihre Landsfrau Federica Brignone um 58 Hundertstel.

Als schnellste Schweizerin lauert    Michelle Gisin mit 1"18 Rückstand auf Platz 4, gleichauf mit Vorjahressiegerin Alice Robinson (NZL).

Lara Gut-Behrami (+1"39) und Wendy Holdener (+1"72) dürfen ebenfalls noch mit dem Podest liebäugeln. Der 2. Lauf geht ab 12:45 Uhr live auf SRF zwei über die Bühne.