Aregger folgt auf Wolf

Geht: Markus Wolf
key Geht: Markus Wolf

Personeller Wechsel an der Verbands- spitze von Swiss-Ski: Geschäftsführer Markus Wolf wird auf eigenen Wunsch den Skiverband gegen Ende Jahr verlassen. Der Nachfolger des Bündners heisst Bernhard Aregger. Der 47-jährige Luzerner tritt seinen Job am 1. November an. Aregger ist seit 2016 Mitglied des  Präsidiums von Swiss-Ski.

Wolf ist seit Oktober 2013 bei Swiss-Ski angestellt. Damals folgte er als Technischer Direktor auf den Chef Leistungssport Dierk Beisel. Nur ein Jahr später rückte der damals 41-Jährige als Nachfolger für den abgesetzten Walliser Roland Imboden zum Geschäftsführer auf.

Saisonende für Kolly

Pech für Noémie Kolly.
Freshfocus Pech für Noémie Kolly.

Noémie Kolly stürzte in der vergangenen Woche im Riesenslalom-Training in Saas-Fee nach einem Verschneider folgenschwer. Die B-Kader-Athletin erlitt eine Kreuzbandverletzung am rechten Knie und wird in dieser Saison keine Rennen bestreiten. Im vergangenen    Februar hatte Kolly an den Junioren- Weltmeisterschaften Silber in der    Abfahrt gewonnen.

Nächster Rückschlag für Brunner

Stephanie Brunner
Imago Stephanie Brunner

Die Österreicherin Stephanie Brunner hat sich erneut einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Dies ergab eine MRI-Untersuchung in Innsbruck. Die 25-jährige Tirolerin hatte sich am Mittwoch im Riesenslalom-Training im argentinischen Ushuaia verletzt und war danach nach Österreich zurückgeflogen. Für Brunner ist es der dritte Kreuz-bandriss innerhalb von eineinhalb Jahren.

Hirscher verschiebt Entscheidung

Marcel Hirscher zögert die Entscheidung über die Fortsetzung seiner Karriere weiter hinaus. Er habe noch keinen Entschluss gefasst, hiess es in einer am Freitag vom österreichischen Alpin-Team verbreiteten Mitteilung.

Hirscher verschob einen für den 6. August geplanten Medientermin in den Spätsommer. "Wie sich jeder von euch vorstellen kann, ist die Entscheidung über meine Zukunft keine leichte für mich", so der 30-Jährige.

Insgesamt hat Hirscher 67 Weltcuprennen gewonnen. Nur der Schwede Ingemar Stenmark (86) hat mehr Siege vorzuweisen.

Cattin tritt als Direktor zurück

Stéphane Cattin
key Stéphane Cattin

Nach Speedchef Andy Evers verliert Swiss-Ski mit Stéphane Cattin einen weiteren ranghohen Funktionär. Der 50-jährige Alpindirektor legt sein Amt nach dreieinhalb Jahren aus familiären Gründen nieder.

Der 50-jährige Bernjurassier hatte den Posten Ende 2015 angetreten. Unter seiner Führung holten die Alpinen bei den WM 2017 und 2019 sowie den Olympischen Spielen 2018 insgesamt 18 Medaillen.

Wer Nachfolger von Cattin wird, steht noch nicht fest. Swiss-Ski will sich gemäss Mitteilung für die Besetzung der Position "die nötige Zeit lassen."

Stuhec holt Abplanalp ins Team

Stefan Abplanalp
key Stefan Abplanalp

Neuer Job für Stefan Abplanalp: Der langjährige Trainer von Swiss-Ski    gehört ab sofort zum Trainerteam von Ilka Stuhec, der zweifachen Abfahrtsweltmeisterin aus Slowenien.

Abplanalp war im Februar 2012 als Speedtrainer der Frauen nach 6 Saisons von Swiss-Ski freigestellt worden. 2015 kehrte er für ein Jahr als Verantwortlicher des C-Kaders zum Verband zurück.

Die 28-jährige Stuhec gewann 2017 in St. Moritz und 2019 in Are WM-Gold in der Abfahrt. Ende Februar zog sie sich bei der Weltcup-Abfahrt in Crans-   Montana einen Kreuzbandriss zu.

Gerdol folgt auf Skaardal

Atle Skaardal.
SRF Atle Skaardal.

Atle Skaardal ist nicht länger Chef-Renndirektor im alpinen Frauen-Weltcup. An seine Stelle rückt Peter Gerdol. Dieser amtete im Ski-Zirkus bislang als Europacup-Koordinator.

Vorgänger Skaardal hatte das Amt seit 2005 ausgeübt. Der abtretende 53-jährige Norweger wird künftig als technischer Direktor für den Weltverband   tätig sein. Dies teilte die FIS im   Anschluss an ihr Council-Meeting im kroatischen Dubrovnik mit.

Bei den Männern bleibt alles beim Alten. Dort ist weiterhin Markus Waldner für die Rennorganisation zuständig.

Dopingvorwürfe gegen Reichelt

Hannes Reichelt.
Reuters Hannes Reichelt.

Bei den Doping-Untersuchungen der "Operation Aderlass" ist auch Hannes Reichelt von den Ermittlern befragt worden. Der 38-jährige Österreicher wurde laut dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) am Freitag von Beamten des Bundeskriminalamts vernommen.

"Ich weiss nicht, wo das alles herkommt. Ich weiss nur, dass ich nichts getan habe", sagte der Super-G-Weltmeister von 2015 der "Kronen Zeitung".

Bei der Befragung von Reichelt soll nicht Blutdoping, sondern die Einnahme verbotener Medikamente Thema gewesen sein, hiess es.