Erfolgreiches Jahr für Hotellerie

Die Schweizer Hotellerie hat ein Rekordjahr hinter sich. Sie verzeichnete letztes Jahr 9,2 Prozent mehr Logiernächte. Es waren insgesamt 41,8 Millionen Übernachtungen.

Das sei ein neuer Höchststand, schreibt das Bundesamt für Statistik. Der bisherige Rekord lag bei 39,6 Millionen Übernachtungen im Jahr 2019.

Der Rekord sei vor allem den ausländischen Touristen zu verdanken. Deren Übernachtungen hätten letztes Jahr um knapp 22 Prozent auf fast 21 Millionen zugenommen. Die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste sei hingegen leicht gesunken. Sie betrugen ebenfalls knapp 21 Millionen.

Zahl der Erwerbstätigen gestiegen

Über 5,3 Millionen Menschen waren in der Schweiz von Oktober bis Ende Dezember 2023 erwerbstätig. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik.

Die Zahlen sind sowohl bei den Männern als auch den Frauen höher als noch im gleichen Quartal des Vorjahres. Der Anstieg beträgt je 2,2 Prozent. Ein Unterschied zeigt sich zwischen den Erwerbstätigen mit und ohne Schweizer Pass. Die Zahl sei bei den Schweizerinnen und Schweizern um 0,8 Prozent gestiegen, während es bei den ausländischen Menschen 5,1 Prozent mehr waren.

Die Quote der Erwerbslosen sank um 0,2 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent, schreibt das Bundesamt für Statistik weiter.

Zurich mit 10 Prozent mehr Gewinn

Die Zurich-Versicherungsgruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr mehr verdient als noch 2022. Der Gewinn stieg um 10 Prozent auf knapp 4,4 Milliarden Dollar, teilt Zurich mit. Die Gründe seien unter anderem steigende Versicherungsprämien sowie Anlagen, die mehr Geld abwerfen.

Nestlé: Weniger Umsatz und mehr Gewinn

Bei Nestlé ging es mit dem Gewinn 2023 aufwärts.
Keystone/Laurent Gillieron (Symbolbild) Bei Nestlé ging es mit dem Gewinn 2023 aufwärts.

Der Nahrungsmittelriese Nestlé mit Sitz in der Schweiz hat letztes Jahr weniger verkauft. Der Umsatz sank um 1,5 Prozent auf 93 Milliarden Franken. Gründe seien etwa die verhaltene Nachfrage und Kapazitätsengpässe. Den Gewinn konnte Nestlé um knapp 21 Prozent auf 11,2 Milliarden Franken steigern.

Nvidia präsentiert grossen Gewinn

Der US-Computerchiphersteller Nvidia meldet für das letzte Quartal 2023 dreimal mehr Umsatz und neunmal mehr Gewinn als im Vorjahr. Unter dem Strich betrug der Gewinn 12,3 Milliarden Dollar. Nvidia profitiert vom Boom bei der Künstlichen Intelligenz und der dadurch entstehenden Nachfrage.

Personelle Konsequenzen bei Boeing

Es wurden beim Zwischenfall keine Personen verletzt.
Keystone/Lindsey Wasson Es wurden beim Zwischenfall keine Personen verletzt.

Das Herausbrechen eines Flugzeugrumpfteils hat bei Boeing personelle Konsequenzen nach sich gezogen. Der für das 737-Max-Programm zuständige Manager verlässt das Unternehmen, wie der Flugzeughersteller mitteilt.

Die US-Firma schafft zudem eine neue Stelle in der Führungsetage. Eine Person soll sich um die Qualitätskontrolle beim Konzern und bei Zulieferfirmen kümmern.

Anfang des Jahres musste ein Passagierflugzeug des Typs Boeing 737 Max 9 notlanden, da in der Nähe einer Tür ein Teil des Rumpfs herausgebrochen war. Später zeigte sich, dass vermutlich die Befestigungsbolzen gefehlt hatten.

Glencore will klimaneutral werden

Glencore plant, klimaneutral zu werden. Das lukrative, aber umweltschädliche Kohlegeschäft soll in den nächsten Jahren ausgegliedert werden.

Glencore selbst würde vor allem zu einem Metall- und Handelskonzern. Um das Kohlegeschäft abspalten zu können, wolle Glencore das Bestehende erst einmal weiter vergrössern. So habe das Unternehmen im letzten Jahr ein milliardenschweres Kohlegeschäft dazugekauft, sagt SRF-Wirtschaftsredaktor Pelosi.

Ist dieser Zukauf erst einmal unter Dach und Fach, soll die Kohlesparte neu organisiert und bis 2026 als eigenes Unternehmen an die Börse gebracht werden.

Glencore macht 2023 4,3 Mia. Gewinn

Im vergangenen Jahr hat der Rohstoffkonzern Glencore viermal weniger Gewinn gemacht.
Keystone SDA/Urs Flüeler Im vergangenen Jahr hat der Rohstoffkonzern Glencore viermal weniger Gewinn gemacht.

Der Zuger Rohstoffkonzern Glencore hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Gewinn gemacht als ein Jahr davor. Mit einer Ausnahme: dem Kohlegeschäft.

Der Konzern machte 2023 einen Gewinn von 4,3 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr waren es mit rund 17 Milliarden etwa viermal mehr gewesen. Der internationale Energiehandel habe sich wieder normalisiert und die Rohstoffpreise seien gefallen, begründet Glencore den Gewinnrückgang in einer Mitteilung. Vor diesem Hintergrund sei das Ergebnis zwar niedriger, aber «gesund».

Glencore hat im letzten Jahr fast 220 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das sind 15 Prozent weniger als 2022.