Streit mit der Deutschen Bahn begelegt

Die Deutsche Bahn hat sich im Tarifkonflikt mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft geeinigt. Es gebe einen Abschluss, teilten beide Seiten mit. Damit seien weitere Warnstreiks abgewendet. Der Vorstand des Bahnpersonals kündigte Morgens bekanntgegeben. Am Montag hatte ein Streik grosse Teile des deutschen Zugverkehrs lahmgelegt.

Verdacht auf Asbest in Babypuder

Im Skandal um asbestverseuchten Babypuder sind die Aktien des Pharma- und Konsumgüterkonzerns Johnson und Johnson unter Druck geraten.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte berichtet, der Konzern hätte seit Jahrzehnten gewusst, dass Spuren der gesundheitsschädigenden Substanz in seinen Puder-Produkten enthalten sind. Seit mindestens 1971 seien wiederholt kleine Mengen Asbest festgestellt worden, diese Infos seien aber geheimgehalten worden. Der Konzern widersprach.

Im Juli wurde Johnson und Johnson zur Zahlung von 4,7 Mrd. Dollar an 22 Frauen verurteilt. Sie erklärten, nach Verwendung des Hautpuders an Gebärmutterkrebs erkrankt zu sein.

US-Sammelklage gegen Kia und Hyundai

In den USA hat eine Anwaltskanzlei eine Sammelklage gegen die südkoreanischen Autohersteller Hyundai und Kia eingereicht.

Laut dem Klägeranwalt besteht bei gewissen Modellen ein Brandrisiko, welches zu schweren Unfällen führen kann. Den Herstellern wird vorgeworfen, den Motorendefekt zu vertuschen, der den Brand auslösen kann. Gemäss der Klage soll es in mehr als 350 Fällen ohne Kollision zu Motorbränden gekommen sein. Die Fälle seien der Nationalen Verkehrssicherheitsbehörde gemeldet worden.

Ein Sprecher von Hyundai sagte der Nachrichtenagentur DPA man werde die Fälle prüfen, bevor man sich äussere.

Facebook entdeckt neue Sicherheitslücke

Facebook hat eine neue Sicherheitslücke mit bis zu 6,8 Millionen betroffenen Nutzern entdeckt.

Das Problem sei inzwischen behoben, teilte der US-Konzern am Freitag mit. Es habe Nutzer betroffen, die über ihre Facebook-Anmeldung fremden Apps Zugriff auf Fotos eingeräumt hätten.

Der Konzern steht spätestens seit dem Skandal rund um die Analysefirma Cambridge Analytica im Visier von Behörden und Politikern. Dabei sollen Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern im US-Präsidentschaftswahlkampf missbraucht worden sein. Weltweit sind Rufe laut geworden, das weltgrösste Online-Netzwerk, zu dem auch Whatsapp und Instagram gehören, stärker zu regulieren.

Guter Sommer für Schweizer Hoteliers

Die Zahl der Hotelübernachtungen in der Schweiz hat zugenommen. In der Sommersaison von Mai bis Oktober verzeichnete die Hotellerie 22 Millionen Übernachtungen. Das sind über drei Prozent mehr als in der Sommersaison des Vorjahres, schreibt das Bundesamt für Statistik. Besonders ausländische Gäste hätten mehr in Schweizer Hotels übernachtet.

Schweiz will mit Briten weiterhandeln

Auch nach dem Brexit will die Schweiz die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit Grossbritannien fortführen.

Der Bundesrat hat deshalb den Text eines Handelsabkommens mit dem Vereinigten Königreich verabschiedet, heisst es in einer Mitteilung. Mit dem Abkommen sollen die bereits bestehenden Rechte und Pflichten im Wirtschafts- und Handelsbereich weitestmöglich erhalten bleiben, schreibt der Bundesrat. Aktuell seien diese in den bilateralen Abkommen der Schweiz mit der EU geregelt.

Falls die zuständigen Kommissionen Anfang 2019 zustimmten, könne das Abkommen unterzeichnet werden. Grossbritannien tritt am 29. März aus der EU aus.

Novartis erhöht Lohnsumme um 1,3 %

Die Novartis-Angestellten in den Basel- und Rheintalwerken erhalten 2019 mehr Lohn. Der Pharmakonzern erhöht die Lohnsumme auf Anfang März um 1,3 Prozent. Novartis schreibt, Mitarbeitende mit einer guten Leistung erhielten eine generelle Lohnerhöhung von 0,9 Prozent. Die übrigen 0,4 Prozent seien für individuelle Lohnerhöhungen vorgesehen.

Staiblin bald im Zurich-Verwaltungsrat?

Staiblin könnte jetzt zu Zurich wechseln.
Keystone Staiblin könnte jetzt zu Zurich wechseln.

Der Versicherungskonzern Zurich schlägt Jasmin Staiblin zur Wahl in den Verwaltungsrat vor - nicht zum ersten Mal.

Staiblin war bereits im vergangenen März vorgeschlagen worden, zog ihre Kandidatur aber mit der Begründung zurück, sie sei nicht mir ihren Aufgaben als Konzernchefin von Alpiq vereinbar.

Vor einer Woche wurde nun bekannt, dass Staiblin die Konzernleitung des Energiekonzerns abgibt. Ob Staiblin in den Verwaltungsrat von Zurich gewählt wird, entscheidet die Generalversammlung des Versicherungskonzerns Anfang April.