Spitze im Fachkräftewettbewerb

Die Schweiz ist im internationalen Fachkräfte-Wettbewerb Nummer 1. .
Keystone-SDA Die Schweiz ist im internationalen Fachkräfte-Wettbewerb Nummer 1. .

Im weltweiten Wettbewerb um Fachkräfte bleibt die Schweiz Nummer 1. Das zeigt eine Studie des Personaldienstleisters Adecco. Analysiert wurde die Situation in 125 Staaten.

Die Schweiz belege damit zum siebten Mal in Folge den ersten Platz seit der Einführung des Indexes im Jahr 2013, schreibt Adecco. Als einer der Hauptgründe für den Spitzenplatz der Schweiz sieht die Studie die hohe Lebensqualität. Sie ermögliche es, Fachkräfte im Land zu behalten.

Die USA schieben sich vom dritten auf den zweiten Platz vor, Singapur rutscht im Vergleich zu 2019 einen Platz ab und belegt jetzt den dritten Rang.

Jugendliche lieben traditionelle Berufe

Die Berufswünsche von Jugendlichen haben sich in den letzten Jahren trotz Digitalisierung nicht markant verändert. Das zeigt eine Befragung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD.

Viele der befragten 15-Jährigen sehen ihre Zukunft nach wie vor in eher traditionellen Berufen wie Ärztin, Lehrer, Polizist oder Unternehmensmanagerin.

Die Jugendlichen würden auch im Zeitalter von sozialen Medien oder künstlicher Intelligenz kaum Berufe anstreben, die mit der Digitalisierung entstanden seien, so die OECD-Studie. Zudem würden sich die Berufsvorstellungen zwischen den Geschlechtern weiterhin stark unterscheiden.

Dieselaffäre: Zusatzkosten für Daimler

Für 2019 rechnet Daimler mit Zusatzkosten von bis zu 1,5 Milliarden Euro.
Keystone-SDA/Archiv Für 2019 rechnet Daimler mit Zusatzkosten von bis zu 1,5 Milliarden Euro.

Der Skandal um unzulässige Abgastechnik kostet den deutschen Autohersteller Daimler noch mehr Geld. Für 2019 rechne man mit weiteren Kosten von bis zu 1,5 Milliarden Euro, teilt das Unternehmen mit.

Es gehe um zusätzliche Aufwendungen für laufende behördliche und gerichtliche Verfahren und Massnahmen betreffend Mercedes-Benz-Dieselfahrzeugen in verschiedenen Regionen der Welt.

Wegen der Dieselaffäre hatte der Konzern bereits rund 3 Milliarden Euro zurückgelegt. Nach vorläufigen Zahlen rechnet Daimler für letztes Jahr mit deutlich weniger Gewinn. Der Autokonzern hat bereits zuvor ein Sparprogramm beschlossen.

Schokohersteller Barry Callebaut wächst

Der weltgrösste Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2019/2020 mehr Schokolade verkauft. Laut einer Mitteilung waren es von September bis November 585'620 Tonnen. Das sind 8,2% mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz belief sich auf 2 Mrd. Franken, was einem Plus von 6,3% entspricht.

Rückrufe bei Toyota und Honda

Bei über drei Millionen Fahrzeugen von Toyota kann das ordnungsgemässe Funktionieren der Airbags offenbar nicht garantiert werden.

Deshalb ruft der japanische Autohersteller jetzt weltweit 3,4 Millionen Fahrzeuge zurück. Die meisten der betroffenen Autos seien in den USA zugelassen.

Einen Rückruf von Fahrzeugen hat auch Honda bekannt gegeben. Hier sind aber ausschliesslich ältere Modelle betroffen, die alle in den USA und in Kanada zugelassen sind. Betroffen seien insgesamt 2,7 Millionen Autos. Auch bei diesen gibt es Probleme mit dem Airbag.

Razzia bei Mitsubishi in Deutschland

Ein weiterer Autohersteller wird in Deutschland verdächtigt, bei Abgastests manipuliert zu haben. An mehreren Standorten von Mitsubishi in Deutschland hat es Durchsuchungen gegeben. 

Es bestehe der Verdacht, dass der japanische Autohersteller Dieselmotoren mit sogenannten Abschalteinrichtungen ausgestattet habe, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit. Es werde gegen Verantwortliche bei Mitsubishi und bei weiteren Firmen ermittelt.

In Deutschland hatte es bereits mehrere Durchsuchungen bei Autoherstellern gegeben, unter anderen bei Audi, BMW und Opel.

Notenbanken prüfen eigene Cyberwährung

Verschiedene Notenbanken wollen gemeinsam die Einsatzmöglichkeiten von digitalem Zentralbankgeld prüfen. An dem Projekt sind neben der Schweizerischen Nationalbank die Europäische Zentralbank EZB und zahlreiche weitere Notenbanken beteiligt.

Geprüft werde, was für die Einführung von digitalem Notenbankgeld sprechen könnte, heisst es in einer Mitteilung der EZB. Die Arbeitsgruppe soll auch prüfen, wie solches digitales Geld international ausgetauscht werden könnte.

Facebook hatte im vergangenen Jahr die Schaffung der Währung Libra angekündigt. Verschiedene EU-Staaten haben danach beschlossen, die private digitale Währung vorerst nicht zuzulassen.

Pensionskasse Publica mit 9% Rendite

Die Bundespensionskasse Publica hat letztes Jahr eine Rendite von geschätzt 9 Prozent auf ihrem Vermögen von rund 40,5 Milliarden Franken erzielt.

Hauptsächlich seien die gestiegenen Aktienkurse für das Ergebnis verantwortlich, teilte die Publica mit. Auch Schweizer Immobilien hätten zur Rendite beigetragen. Detaillierte Zahlen will Publica im Frühjahr veröffentlichen.

Die Publica gehört zu den grössten Pensionskassen der Schweiz. Rund 104'000 Personen sind bei der Pensionskasse versichert oder beziehen Renten von ihr.