Skispringen: Kreuzbandriss bei Peier

Killian Peier
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Killian Peiers Saison ist vorbei, bevor sie richtig angefangen hat. Der 25-jährige Romand erlitt bei seinem Sturz am Samstag an den Schweizermeisterschaften in Einsiedeln einen Riss des vorderen Kreuzbandes am rechten Knie, wie Swiss-Ski mitteilte.

Der WM-Bronzegewinner von 2019 soll nächste Woche operiert werden. Teamarzt Walter O. Frey rechnet mit einer Rehabilitation von rund 6 bis 9 Monaten.

Titelverteidiger Peier war im 1. Durchgang des Wettkampfs nach einem Satz auf 116,5 m gestürzt und bereits längere Zeit im Auslaufraum gepflegt worden.

Skispringen: Peier mit Sturz bei SM

Kilian Peier
keystone Kilian Peier

Die Schweizer Skisprung-Meisterschaften in Einsiedeln sind durch eine Verletzung von Killian Peier überschattet worden. Der WM-Bronzemedaillen-Gewinner von 2019 verdrehte sich bei der Landung nach seinem ersten Sprung das Knie und stürzte.

Peier wurde von mehreren Sanitätern vor Ort versorgt und wenig später mit Verdacht auf eine Knieverletzung ins Spital gebracht.

Der Sieg ging erstmals an Gregor Deschwanden mit Weiten von 109 und 116 Meter. Er verwies Dominik Peter und Simon Ammann auf die Plätze 2 und 3.

Skispringen: Leyhe ganze Saison out

Stephan Leyhe
Imago Stephan Leyhe

Skispringer Stephan Leyhe, mit der deutschen Mannschaft Weltmeister und Olympia-Zweiter, fällt die ganze Saison aus. Der 28-Jährige, der im letzten Winter in Willingen seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hat, zog sich im März einen Kreuzbandriss zu, der noch nicht genügend ausgeheilt ist.

Skispringen: Schweizer Duo in Top 10

Killian Peier.
Freshfocus Killian Peier.

Auch im 2. Springen beim Sommer-GP im polnischen Wisla haben 2 Schweizer den Sprung in die Top Ten geschafft. Killian Peier, am Vortag Zwölfter, klassierte sich auf Rang 5, Gregor Deschwanden belegte Platz 9. Diesmal nicht auf Touren kam Simon Ammann, am Samstag guter Fünfter. Der vierfache Olympiasieger musste sich noch hinter Andreas Schuler (24.) mit Rang 27 begnügen.

Auf dem Podest gab es keine Veränderungen. Der Pole Dawid Kubacki siegte vor seinen Landsmännern Kamil Stoch und Piotr Zyla. Wegen des Coronavirus gibt es in diesem Jahr keine weiteren Wettkämpfe im Rahmen des Sommer-GP.

Skispringen: Ammann in Wisla auf Rang 5

Simon Ammann.
Freshfocus Simon Ammann.

Simon Ammann hat beim Sommer-Grand-Prix im polnischen Wisla den 5. Platz belegt. Der vierfache Olympiasieger, der seine 24. Weltcupsaison vorbereitet, zeigte zwei solide Sprünge auf 127 und 126,5 m. Mit Gregor Deschwanden (7.) und Killian Peier (12.) konnten 2 weitere Swiss-Ski-Athleten zu überzeugen.

Den Sieg sicherte sich der Vierschanzentournee-Sieger und Weltmeister Dawid Kubacki vor dem dreifachen Olympiasieger Kamil Stoch.

Wegen des Coronavirus finden die einzigen 2 Springen des Sommer-GP dieses Wochenende in Wisla statt.

Skispringen: Frauen von Grossschanze

Eine Skispringerin  in Aktion.
Imago Images Eine Skispringerin in Aktion.

Der Internationale Ski-Verband FIS hat das Skispringen der Frauen bei einer WM auf die gleiche Ebene wie das der   Männer gehoben. An den Titelkämpfen vom 24. Februar bis 7. März 2021 in Oberstdorf werden erstmals auch WM-Medaillen für Frauen bei einem Springen von der Grossschanze vergeben.

Frauen-Skispringen gehört seit den   Titelkämpfen 2009 im tschechischen   Liberec zum WM-Programm. Bisher hatten die Athletinnen Wettbewerbe von der Normalschanze, im Mixed und seit 2019 im Team. Bei Olympischen Spielen steht derzeit nur der Wettbewerb von der  Normalschanze für Frauen im Programm.

Langlauf: Faivre neu im Trainerstab

Swiss-Ski komplettiert seinen Trainerstab im Langlauf mit dem Franzosen François Faivre. Der 41-Jährige übernimmt per Anfang Juni den zuletzt vakanten Posten des 2. Trainers des Männer-Teams. Faivre arbeitete während den vergangenen 9 Jahren für den französischen Skiverband.

Langlauf: Tschernoussow wechselt Nation

Ilja Tschernoussow (rechts).
Keystone/Archiv Ilja Tschernoussow (rechts).

Der Russe Ilja Tschernoussow hat bei der FIS einen Nationenwechsel zur Schweiz beantragt, der diese Woche    bewilligt wurde. Der 33-jährige Langläufer hat nach der Heirat mit der   Biathletin Selina Gasparin und der   Familiengründung seinen Lebensmittelpunkt seit Jahren in der Schweiz.

Startberechtigt für die Schweiz wäre er aber erst nach der Einbürgerung. Dieses Verfahren kann erst im Sommer beginnen und wird einige Zeit dauern. Es ist daher offen, wann der Olympia-Dritte von 2014 über 50 km und WM-Bronzemedaillengewinner von 2011 über 30 km für die Schweiz an Wettkämpfen starten kann.