Langlauf: SKI NORD.: Von Siebenthal tritt zurück

Zieht einen Schlussstrich
Imago Images Zieht einen Schlussstrich

Langläuferin Nathalie von Siebenthal zieht mit 26 Jahren einen Schlussstrich unter ihre Karriere. Dies gab die Berner Oberländerin am Dienstag bekannt.

Von Siebenthal hatte nach dem letzten Winter eine Pause eingelegt. Zwar habe sie im Herbst wieder Lust auf das Training verspürt, "nach wenigen Tagen wehrte sich aber mein Kopf und Körper dagegen", so die U23-Weltmeisterin von 2015 im Skiathlon.

Von Siebenthal hat mehr als 20 Top-10-Klassierungen im Weltcup, zwei Olympia-Diplome und drei Top-7-Plätze an Weltmeisterschaften vorzuweisen.

Langlauf: Baldauf angeklagt

Dominik Baldauf
Imago Images Dominik Baldauf

Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft hat in der "Operation Aderlass" eine weitere Anklage erhoben. Angeklagt wird der 27-jährige Vorarlberger Langläufer    Dominik Baldauf. Er wird des gewerbsmässigen schweren Sportbetrugs bezichtigt. Gemäss der Staatsanwaltschaft ist er "umfassend geständig".

Baldauf wird vorgeworfen, von 2016 bis Ende Februar 2019 Blutdoping praktiziert und Wachstumshormone genommen zu haben. Der Athlet soll seine Geldgeber getäuscht haben. Die zu Unrecht bezogenen Leistungen sollen mehr als 50'000 Euro betragen. Damit drohen Baldauf zwischen 6 Monaten und 5 Jahren Haft.

Langlauf: Dürr lebenslang gesperrt

Johannes Dürr.
Keystone Johannes Dürr.

Der österreichische Langläufer Johannes Dürr ist als Wiederholungstäter auf Lebenszeit wegen Dopings gesperrt worden. Dies gab die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission am Dienstag bekannt. Demnach ist der 32-Jährige «lebenslang von Sportveranstaltungen jeglicher Art» ausgeschlossen.

Dürr war erstmals bei den Olympischen Winterspielen 2014 positiv getestet und gesperrt worden. In der Folge hatte er als Kronzeuge weitgehende Aussagen gemacht und damit die «Operation Aderlass» ausgelöst. Danach hatte Dürr aber gestanden, auch nach seinem Comeback Blutdoping betrieben zu haben.

Skispringen: Starker Ammann in Japan

Simon Ammann hat beim Sommer-GP im japanischen Hakuba den starken 7. Rang belegt. Der vierfache Olympiasieger stiess im 2. Durchgang mit einem Sprung auf 132 Meter vom 20. auf den 7. Schlussrang vor. Für Ammann ist es bis anhin die beste Klassierung in der diesjährigen Sommer-Tournee.

Weniger gut lief es in Japan Killian Peier, der im Final vom 6. auf den 15. Rang zurückfiel.

Der Sieg in Hakuba ging überlegen an den Japaner Ryoyu Kobayashi vor seinen beiden Landsleuten Yukiya Sato und Keiichi Sato.

Skispringen: Starker Peier in Zakopane

Killian Peier hat beim Sommer-GP im polnischen Zakopane mit Rang 5 überzeugt. Der Waadtländer zeigte Sprünge auf 133 und 132 Meter.

Gewonnen wurde das Springen von Lokalmatador Kamil Stoch mit Sprüngen auf 137,5 und 132,5 Meter. Auf die Ehrenplätze sprangen Landsmann Dawid Kubacki und der Japaner Yukiya Sato.

Neben Peier erreichte auch Simon Ammann den Finaldurchgang. Der vierfache Olympiasieger belegte mit Sprüngen auf 127 und 115 Meter den 26. Rang. Dominik Peter (38.) und Andreas Schuler verpassten dagegen den 2. Durchgang.

Skispringen: Winter ohne Wellinger

Andreas Wellinger.
Reuters Andreas Wellinger.

Die nächste Saison wird ohne Olympiasieger Andreas Wellinger stattfinden. Der 23-jährige Deutsche zog sich beim Training einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu und muss lange pausieren. Wellinger ist bereits operiert worden. Wellinger hatte bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea Gold auf der Normal- und Silber auf der Grossschanze gewonnen.

Kombination: SKI NORDISCH: Tim Hug beendet Karriere

Tim Hug.
Freshfocus Tim Hug.

Tim Hug (31) zieht einen Schlussstrich unter seine Karriere als Spitzensportler. In den letzten 6 Saisons war der Solothurner der einzige Schweizer Nordisch-Kombinierer im Weltcup gewesen.

Swiss Ski sprach Hug kürzlich den Kaderstatus ab. «Nach einer gründlichen Analyse musste ich mir eingestehen, dass ich die Fortsetzung meiner Karriere alleine nicht professionell genug hätte aufgleisen können», erklärt der Athlet nun. Hug bestritt 3 Olympische Spiele und 6 Weltmeisterschaften. Nebst seinem Weltcup-Sieg 2014 in Russland stand er noch einmal auf dem Podest.

Skispringen: Ammann hängt Saison an

Simon Ammann.
Keystone Simon Ammann.

Simon Ammann hat noch nicht genug. Der vierfache Skisprung-Olympiasieger hängt eine weitere Saison an. Es wird damit der 23. Weltcup-Winter des bald 38-jährigen Toggenburgers.

Nach einer schwierigen Saison mit grossen Herausforderungen beim Material fand Ammann letzten Winter immer besser in Form. "Meine Motivation und Freude am Skispringen sind ungebrochen", betont Ammann.

In der nächsten Saison kann er sich ganz auf den Weltcup konzentrieren, da kein Grossanlass (Weltmeisterschaft oder Olympia) ansteht.