Formel 1: Hamilton wieder WM-Leader

Lewis Hamilton in Front
key Lewis Hamilton in Front

Lewis Hamilton hat in Le Castellet seinen 3. Saisonsieg gefeiert und die WM-Führung übernommen. Der britische Mercedes-Pilot siegte im 1. GP Frankreich seit 10 Jahren vor Max Verstappen im Red Bull und Kimi Räikkönen (Ferrari).

Der bisherige WM-Leader Sebastian Vettel fuhr beim Start Valtteri Bottas ins Heck, musste an die Box und erhielt eine 5-Sekunden-Strafe. Er wurde nur 5.

Sauber-Pilot Charles Leclerc holte als 10. den 13. WM-Punkt für den Hinwiler Rennstall. Zwischenzeitlich hatte der Monegasse gar auf Rang 6 gelegen. Marcus Ericsson wurde 13.

Formel 1: Hamilton-Pole in Le Castellet

Charles Leclerc
Getty Charles Leclerc

Lewis Hamilton nimmt den 1. GP Frankreich seit 10 Jahren aus der Pole-Position in Angriff. Der britische Mercedes-Pilot konterte auf seiner letzten schnellen Qualifying-Runde Teamkollege Valtteri Bottas und holte sich seine 75. Pole. WM-Leader Sebastian Vettel kam auf Rang 3.

Für einen Exploit in Le Castellet östlich von Marseille sorgte Sauber-Fahrer Charles Leclerc. Der Monegasse, der nächstes Jahr Kimi Räikkönens Nachfolge im Ferrari antreten könnte, erreichte das Qualifying-Finale und sorgte mit Rang 8 für das beste Quali-Ergebnis für den Hinwiler Rennstall seit 2015.

Formel 1: Hamilton dominiert den Freitag

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Lewis Hamilton hat in den freien Trainings zum GP von Frankreich in Le Castellet zwei Mal die Bestzeit aufgestellt.

Die Equipe Alfa Romeo Sauber war im 2. Training nur mit Charles Leclerc am Start. Marcus Ericsson war nach einem Unfall kurz vor Schluss der 1. Einheit zum Zuschauen gezwungen. Ericsson belegte im 1. Training Rang 14, für Leclerc gab es die Plätze 13 und 14.

Auf dem Circuit Paul Ricard wird erstmals seit 10 Jahren wieder ein Frankreich-GP ausgetragen. Der letzte hatte 2008 in Magny-Cours stattgefunden.

Formel 1: Red Bull ab 2019 mit Honda-Motoren

Red Bull in Monaco
keystone Red Bull in Monaco

Nach 12 Jahren beenden der Formel-1-Rennstall Red Bull und Motorenlieferant Renault ihre Zusammenarbeit. Künftig wird das Team mit den Fahrern Daniel Ricciardo und Max Verstappen mit Honda-Motoren unterwegs sein.

Der Wechsel war erwartet worden. Red Bull war mit der Motoren-Entwicklung von Renault immer wieder unzufrieden gewesen. Seit der Saison 2018 fährt zudem das Schwester-Team Toro Rosso mit Honda-Motoren.

Red Bull, in der Konstrukteurs-Wertung Dritter, und Honda vereinbarten eine Zusammenarbeit über zwei Jahre.

Divers (DTM, Nascar, etc.): Buemi gewinnt in Le Mans

Der Toyota des Buemi-Teams
Imago Der Toyota des Buemi-Teams

Sebastien Buemi hat erstmals den 24-Stunden-Klassiker von Le Mans gewonnen. Der Waadtländer siegte zusammen mit dem zweifachen Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso und dem Japaner Kazuki Nakajima überlegen vor dem Trio Mike Conway/Kamui Kobayashi/Jose Maria Lopez.

Hinter den beiden Toyota-Teams belegte der Genfer Mathias Beche zusammen mit Thomas Laurent/FRA und Gustavo Menezes/USA im Rebellion Rang 3. Die 2. Equipe des Westschweizer Privatteams mit dem  Seeländer Neel Jani fuhr auf Rang 4. Vor Buemi hatten mit Marcel Fässler (2011/2012/2014) und Jani (2016) erst zwei Schweizer in Le Mans gewonnen.

Motorrad: Lüthi in Montmelo gestürzt

Tom Lüthi
Fresh Focus Tom Lüthi

Für Tom Lüthi ist auch das 7. Rennen in der Königsklasse enttäuschend verlaufen. Der 31-jährige Berner stürzte beim MotoGP von Katalonien in der vierten von 24 Runden und muss weiter auf seine ersten WM-Punkte warten. Gewonnen wurde das von nur 13 Fahrern beendete Rennen von Jorge Lorenzo.

Auch Dominique Aegerter ging in Montmelo leer aus. Der von Position 24 gestartete KTM-Fahrer klassierte sich im Moto2-Rennen trotz neun Ausfällen nur auf dem 20. Rang. Den Sieg sicherte sich der 19-jährige Franzose Fabio Quartararo vor dem Portugiesen Miguel Oliveira.

Motorrad: Lüthi auf Startplatz 24

Tom Lüthi
Keystone Tom Lüthi

Tom Lüthi startet am Sonntag von weit hinten zu seinem 7. Rennen in der Königsklasse. Der 31-jährige Berner fuhr im MotoGP-Qualifying zum GP von Katalonien auf Rang 24 und liess damit nur zwei Konkurrenten hinter sich.

Die Pole Position sicherte sich Ducati-Fahrer Jorge Lorenzo. Es war seine 66. Bestzeit, womit er den neunfachen Weltmeister Valentino Rossi (65 Pole Positionen in 371 Rennen) überholt.

Ebenfalls nur Startplatz 24 gab es für Dominique Aegerter in der Moto2-Klasse. Auf die Pole fuhr überraschend der 18-jährige Franzose Fabio Quartararo.

Formel 1: 50. GP-Sieg für Vettel

Sebastian Vettel
Freshfocus Sebastian Vettel

Sebastian Vettel hat beim GP von Kanada einen Jubiläumssieg eingefahren. Der Deutsche gewann in Montreal sein 50. Formel-1-Rennen. Der Ferrari-Pilot löste zudem Lewis Hamilton (5.) als WM-Leader ab. Das Podest komplettierten Valtteri Bottas und Max Verstappen.

Sauber-Pilot Charles Leclerc fuhr als 10. nach Aserbaidschan und Spanien zum 3. Mal in dieser Saison in die Punkte. Marcus Ericsson wurde 15.

Für einen Schreckmoment sorgten Lance Stroll und Brendon Hartley, die in der 1. Runde einen spektakulären Unfall produzierten. Beide blieben unverletzt.