Unbekannte Täter sprengen Geldautomaten

In der Gemeinde Büttikon/AG haben Unbekannte in der Nacht einen Geldautomaten gesprengt. Gemäss Auskunft der Kantonspolizei seien zwei Explosionen zu hören gewesen und am Tatort habe sich ein Bild der Zerstörung gezeigt.

Die Täter sind noch auf der Flucht. Wie viel Geld sie erbeuten konnten, ist unbekannt. Genauso wie die Höhe des Sachschadens. In der Aussenmauer des frei stehenden Gebäudes, in dem der Geldautomat eingebaut war, klaffte ein grosses Loch. Der Vorplatz und die angrenzende Strasse waren mit Trümmern und Scherben übersät.

Wie die Polizei weiter mitteilte, wurden mindestens zwei Täter beobachtet, die auf einem Motorrad flüchteten.

Stundenweise ohne Strom vorstellbar

Viele Schweizer Unternehmen bereiten sich zurzeit auf eine mögliche Stromknappheit im Winter vor.

Die Auftragsbücher bei der Firma Bimex, einem Schweizer Hersteller von Notstrom-Aggregaten, sind voll. Längst könnten nicht mehr alle Kundinnen und Kunden beliefert werden. Private müssen sich hinten anstellen.

Gemäss Inland-Redaktorin Noëmi Ackermann erarbeitet der Bund zurzeit Szenarien zu einer drohenden Stromknappheit. Ein stundenweises Abschalten des Stromes für Private sei vorstellbar. Im Moment herrsche aber keine Notlage.

Sommaruga würdigt öffentlichen Verkehr

In der SBB-Werkstätte in Zürich- Altstetten haben rund 150 Gäste das 175-Jahr-Jubiläum der Schweizer Eisenbahn gefeiert.

Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga würdigte den öffentlichen Verkehr als eine der ganz grossen Stärken der Schweiz. «Unsere Bevölkerung kann sich sowohl in den Städten als auch in den ländlichen Regionen auf Bahn, Bus, Postauto und Tram verlassen.», so Sommaruga.

Auch der Krieg in der Ukraine habe deutlich gemacht, wie wichtig die Eisenbahn sei, so Sommaruga. Sie danke den Schweizer Bahnen, dass sie die Ukraine zusammen mit den europäischen Partnern unterstützten.

Fallzahlen um 6,6 Prozent gesunken

Das Bundesamt für Gesundheit BAG meldet am Dienstag 21'817 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von sieben Tagen in der Schweiz und in Liechtenstein. Gleichzeitig registrierte das BAG 25 neue Todesfälle und 327 Spitaleinweisungen.

Die Fallzahlen sind innert Wochenfrist um knapp 7 Prozent gesunken. Die Spitaleinweisungen nahmen im Vergleich zur Vorwoche um 12,8 Prozent zu.

Aktuell befinden sich in den Spitälern insgesamt 600 Personen in Intensivpflege. Die Intensivstationen sind zu dreiviertel ausgelastet. 6,3 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt.

Grabstätte aus Bronzezeit gefunden

In Savièse/VS haben Archäologen eine Grabstätte aus der frühen Bronzezeit zutage gefördert. Das Spezielle daran ist, dass damals Verstorbenen in gekrümmter Haltung beigesetzt wurden.

Die Archäologen stiessen im Rahmen einer Sondierung im Vorfeld von Bauarbeiten auf mindestens 18 Steinkistengräbern, wie die Staatskanzlei Wallis am Dienstag mitteilte. Wegen des Fundes wurde eine dreiwöchige Notgrabung veranlasst.

Die Bestattungsform in Steinkistengräbern und in gekrümmter Haltung hielt den bisherigen Erkenntnissen zufolge bis zum Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. an.

Bewohner können wieder vom Hahn trinken

Bei den meisten Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers Langensand Matthof in der Stadt Luzern kommt wieder sauberes Wasser aus dem Hahn. Der städtische Wasserversorger, Energie Wasser Luzern EWL, hat für 95 Prozent des betroffenen Gebiets Entwarnung gegeben.

In rund zwei Dutzend Häusern ist das Trinkwasser aber nach wie vor ungeniessbar. In den Gebäuden werde ab Donnerstag eine provisorische Trinkwasserzufuhr installiert, so der Wasserversorger.

Seit zehn Tagen mussten rund 3000 Personen im Stadtluzerner Quartier Langensand Matthof ihr Trinkwasser abkochen, nachdem in den Leitungen Darmbakterien festgestellt wurden.

Eisenbahn-Jubiläum mit Sommaruga

Vor 175 Jahren hat die Geschichte der Eisenbahn in der Schweiz begonnen. Damals nahm die erste Bahnlinie, die «Spanisch-Brötli-Bahn» von Baden/AG nach Zürich den fahrplanmässigen Betrieb auf.

Zum Jubiläum fuhr die Dampfbahn mit Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga und 150 weiteren Ehrengästen in mehreren Wagen des historischen Dampfzugs nach Zürich.

Im SBB-Reparatur-Zentrum in Zürich-Altstetten findet am Nachmittag der offizielle Festakt statt. Auf dem Programm stehen Reden von Bundesrätin Sommaruga, SBB-Chef Vincent Ducrot und Renato Fasciati, dem Präsidenten des Verbands öffentlicher Verkehr.

Keine Entwarnung zu Wasser in Luzern

Die Einwohnenden eines Wohnquartiers in der Stadt Luzern müssen seit zehn Tagen auf sauberes Trinkwasser verzichten. Die Wasserversorgerin EWL konnte noch keine Entwarnung geben.

Der Geschäftsleiter der EWL, Patrik Rust, sagte gegenüber Schweiz Aktuell: «Wir nehmen Proben, analysieren diese, stützen Massnahmen darauf ab und nehmen erneut Proben. Bis wir ein Resultat haben, dauert es mindestens einen Tag.»

Im Trinkwasser waren Fäkalbakterien festgestellt worden. Mittlerweile können die Bakterien nur noch an einer Strasse im Quartier nachgewiesen werden. Die rund 3000 betroffenen Personen können an fünf Zapfstellen sauberes Wasser beziehen.