Papst zu Besuch im Erdbebengebiet

Papst Franziskus hat bei einem Besuch im italienischen Erdbebengebiet den Wiederaufbau angemahnt.

«Es sind fast drei Jahre vergangen und es besteht die Gefahr, dass die Aufmerksamkeit nach der ersten emotionalen und medialen Anteilnahme abnimmt und die Versprechen in Vergessenheit geraten», sagte Franziskus in Camerino. Dadurch nehme die Frustration bei denen zu, die mit ansehen müssten, wie immer mehr Menschen die betroffenen Gebiete verlassen.

Camerino wurde wie viele andere Gemeinden und Städte in der Umgebung 2016 und 2017 von mehreren Erdbeben erschüttert. Der Wiederaufbau geht nur schleppend voran. 

Vollzeitjob als «notwendiges Übel»

Die meisten Eltern in der Schweiz möchten Teilzeit arbeiten. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Umfrage des Versicherungskonzerns Swiss Life, die der Sonntagszeitung vorliegt.

Demnach möchten 92 Prozent der Mütter und Väter Teilzeit arbeiten. Vollzeit nur die restlichen acht Prozent. Bei den Vätern liegt der Wert mit 13 Prozent etwas höher, bei den Müttern sind es sogar nur vier Prozent. Die Realität sieht allerdings anders aus. Tatsächlich arbeiten heute 76 Prozent der befragten Väter und 11 Prozent der Mütter Vollzeit.

Das grösste Hindernis für den Wechsel von einer Voll- zu einer Teilzeitstelle ist der damit verbundene tiefere Lohn.

Seltene weisse Tiger gefunden

Weltweit gibt es nur wenige hundert weisse Tiger.
Keystone Weltweit gibt es nur wenige hundert weisse Tiger.

Tunesische Zollbeamte haben vier junge weisse Tiger entdeckt, die nach Libyen geschmuggelt werden sollten. Die seltenen Tiere wurden im Auto eines libyschen Fahrers im Grenzort Ras Jedir gefunden, wie der tunesische Zoll am Samstag mitteilte.

Weisse Tiger und Löwen sind sehr selten, weltweit gibt es nur wenige hundert. Weisse Tiger sind keine eigene Unterart. Vielmehr haben sie ihr weisses Fell mit den schwarzen Streifen wegen einer seltenen Genmutation.

Die Umweltschutzorganisation WWF schätzt, dass die Zahl der in Wildnis lebenden Tiger seit 1900 von 100'000 auf 3900 zurückgegangen ist. Die Art sei vom Aussterben bedroht.

Rekord für Babe Ruth-Trikot

Babe Ruth spielte zwischen 1920 und 1934 für die New York Yankees.
Keystone/Archiv Babe Ruth spielte zwischen 1920 und 1934 für die New York Yankees.

Ein Trikot des Baseball-Spielers Babe Ruth wurde anlässlich einer Auktion für 5,6 Millionen US-Dollar versteigert. Das Trikots des siebenmaligen World-Series-Siegers stammt aus der Zeit von 1928-1930, in der der Ruth für die New York Yankees gespielt hatte.

Das Trikot stammt aus Ruths privater Sammlung und gehörte zu einer Reihe von Gegenständen, die am Samstag im Stadion der Yankees versteigert wurden.

Der Verkauf am Samstag übertraf den bisherigen Rekord für Erinnerungsstücke aus der Sportwelt. 2012 waren ebenfalls für ein Ruth-Trikot 4,4 Millionen Dollar gezahlt worden. Babe Ruth gilt als einer der bedeutendsten Baseball-Spieler der Welt. Er verstarb im Jahr 1948.

Ausbildungszentrum für Exorzisten

Die katholische Kirche in Polen wird ein nationales Ausbildungszentrum für Exorzisten gründen.

Das neue Zentrum im schlesischen Kattowitz solle die mit Exorzismen beauftragten Priester noch umfassender vorbereiten. Das kündigte laut Kathpress der Bischof von Oppeln am Rande der Vollversammlung der Polnischen Bischofskonferenz an. Theologen und Psychologen arbeiteten zudem an einem Dokument, das Exorzisten bestimmte Handlungen untersagen solle.

Polen stellt mit etwa 120 Exorzisten nach Italien das zweitgrösste Aufgebot an katholischen Priestern mit einer speziellen Exorzisten-Ausbildung.

Netflix in Jordanien unter Beschuss

Der Streamingdienst Netflix hat Probleme mit seiner ersten arabischen Eigenproduktion: In Jordanien löste die Serie «Dschinn» Unmut aus wegen angeblich «unmoralischen Szenen».

Der oberste Staatsanwalt des Landes forderte die Abteilung für Internetkriminalität auf, die Ausstrahlung zu stoppen, wie die Nachrichtenseite Hala Achbar berichtete. Im Internet machten Nutzer ihrem Unmut Luft: die Serie sei obszön und könnte negative Auswirkungen auf die Jugendlichen haben.

Die Thriller-Serie «Dschinn» handelt von Schülern, die sich mit Geistern  herumzuschlagen haben. Dabei wird auch Alkohol getrunken und es wird geküsst. Das stört viele Jordanier.

Knabe vertreibt Einbrecher mit Machete

Ein elfjähriger Junge hat in Mebane im US-Staat North Carolina einen gewalttätigen Einbrecher mit einer Machete abgewehrt und vertrieben.

Nach Medienberichten hatte der Mann den Knaben, der allein zu Hause war, zunächst mit vorgehaltener Luftdruckwaffe in einen Schrank gezwungen. Doch der Elfjährige befreite sich und schlug mit einer Machete auf den Eindringling ein und traf ihn am Hinterkopf.

Der Einbrecher floh, als er bemerkte, dass er blutete. Kurz darauf wurde der 19-Jährige in einem Spital festgenommen, wo er sich behandeln liess. «Das ist ein zäher Junge, der kühlen Kopf bewahrt hat», lobte der örtliche Sheriff den wehrhaften Elfjährigen.

Fliegerbombe erfolgreich entschärft

In Berlin ist eine 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Der Zünder sei erfolgreich gesprengt worden, teilte die Polizei gegen 01.45 Uhr in der Nacht auf Samstag mit.

Rund 3000 Menschen waren im Sperrkreis um den Fundort in Berlin-Mitte beim Alexanderplatz aus ihren Häusern ausquartiert worden. Bei der Entschärfung waren laut Polizei zunächst «unerwartete technischen Probleme» aufgetreten. Diese hätten aber «schnell behoben werden» können, der Zünder wurde von der Weltkriegsbombe abgetrennt.

Die Bombe war am Freitag auf einer Baustelle hinter dem Einkaufszentrum Alexa entdeckt worden.