Radioaktive Kapsel verloren

Der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto vermisst in Westaustralien eine radioaktive Kapsel.

Diese sei beim Transport von einer Mine in der Nähe der Stadt Newman nach Perth verloren gegangen. Berichten zufolge habe man erst beim Entladen des Lastwagens bemerkt, dass die Kapsel fehle. Die Kapsel ist nur wenige Militmeter gross und ist mit Cäsium-137 gefüllt. Die Strahlung dieses Materials entspricht etwa dem Zehnfachen von Röntgenstrahlen pro Stunde.

Das Unternehmen habe eine eigene Untersuchung eingeleitet, um herauszufinden, wie die Kapsel verschwinden konnte.

Für den Mond: Forschende suchen Zeit

Wie viel Uhr, könnte es da oben nur sein?
KEystone/FRANK RUMPENHORST Wie viel Uhr, könnte es da oben nur sein?

Forschende weltweit diskutieren einem Artikel des Fachmagazins «Nature» zufolge, wie die Uhren künftig auf dem Mond ticken sollen.

Internationale Forscher trafen sich demnach zum Austausch über Lösungen zu dem Thema in den Niederlanden. Sie müssen sich in den kommenden Jahren einig werden, um ein Zeit-Chaos auf dem Mond zu verhindern.

Bislang war es so, dass Mond-Expeditionen sich an der koordinierten Weltzeit UTC orientieren, sich aber untereinander nicht synchronisieren. Bislang war dies kein Problem, da die Missionen und Raumschiffe überschaubarer Zahl sind. Mit den geplanten permanenten Basen könnte sich dies jedoch ändern.

Viele möchten gerne handlangern

Am 6. Mai wird der neue englische König Charles III. offiziell gekrönt.
Keystone/Jack Hill (Archiv) Am 6. Mai wird der neue englische König Charles III. offiziell gekrönt.

Hunderte Britinnen und Briten wollen bei der Krönung von König Charles III. im Mai eine kleine Rolle übernehmen. Auf einen offiziellen Aufruf hin seien Hunderte Bewerbungen eingegangen, berichtete der Sender Sky News.

Zu den Diensten, für die Helferinnen und Helfer gesucht werden, gehören kleinste Aufgaben, etwa dem König während der Zeremonie ein Handtuch oder einen Handschuh zu reichen.

Bis zum 3. Februar können sich Interessierte noch melden. Voraussetzung ist allerdings, eine Verbindung mit einem früheren Träger oder einer früheren Trägerin solcher Aufgaben bei der Krönung von Elizabeth II. im Jahr 1953 nachweisen zu können.

Schicksal einer Katze bewegt Frankreich

Viele Menschen in Frankreich sind entrüstet über den Fall einer Katze, die in einem Bahnhof in Paris von einem Zug überfahren wurde, weil die Besitzerinnen sie nicht von den Gleisen retten durften. Nun hat sich sogar Innenminister Gérald Darmanin zu Wort gemeldet.

Er sei schockiert über die Art und  Weise, wie die Bahngesellschaft SNCF vorgegangen sei, erklärte der Minister einem französischen Fernsehsender.

Der Kater war seinen Besitzerinnen aus der Tragetasche entwischt und unter einem Zug verschwunden. Trotz zwanzigminütiger Verhandlungen mit dem Personal konnten sie die Abfahrt des Zuges nicht verhindern. Als der Zug abfuhr, wurde das Tier überfahren.

Bär gerät mehrfach in Fotofalle

Im US-Bundesstaat Colorado ist den Mitarbeitern eines Naturparks ein Bär gleich mehrfach in eine Fotofalle gegangen.

Der neugierige Schwarzbär hatte eine der neun Kameras entdeckt, die die Parkverwaltung zur Überwachung des Areals aufgestellt hat. 400 Mal löste der Bär die Kamera aus und erschien so mal frech, mal verträumt von seiner Schokoladenseite. Der Tweet der Parkverwaltung mit der herzigen Fotostrecke ging viral.

Schwarzbären seien Einzelgänger und lebten gewöhnlich eher im Verborgenen, hiess es in einem Bericht der Wildparkverwaltung von Colorado.

Aufruhr um überfahrene Katze

Der von einem Zug in Paris überfahrene Kater Neko sorgt für grosses Aufsehen.

Nun hat sich sogar Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin zu Wort gemeldet. Er sei schockiert über die Art und Weise, wie die französischen Bahngesellschaft SNCF die schreckliche Angelegenheit gehandhabt habe. Nun will er mit Schulungen für Polizisten im ganzen Land besser gegen Tierquälerei kämpfen, teilte er auf Twitter mit.

Der Kater war seinen Besitzerinnen aus der Tragetasche entwischt und unter einem Zug verschwunden. Trotz zwanzigminütiger Verhandlungen mit dem Personal konnten sie die Abfahrt des Zuges nicht verhindern. Laut Personal hätten sie die Katze an der Leine halten sollen.

Am royalen Glanz teilhaben können

Besucherinnen und Besucher sollen öfter Zugang zum Buckinghalm-Palast erhalten.
Keystone/Alberto Pezzali (Symbolbild) Besucherinnen und Besucher sollen öfter Zugang zum Buckinghalm-Palast erhalten.

König Charles III. will den Buckingham-Palast in London zugänglicher für die Öffentlichkeit machen. Das schreibt die Zeitung «Telegraph». Bislang wird der Palast nur im Sommer und für einzelne Touren an Winterwochenenden geöffnet.

Der König wisse, dass die Öffentlichkeit in diesen Zeiten grosse Herausforderungen zu bewältigen habe. Er wolle deshalb mehr Teilhabe am royalen Glanz ermöglichen, heisst es in dem Bericht.

Auch andere royale Residenzen sollen zugänglicher werden, etwa der Landsitz Sandringham, wo die königliche Familie traditionell das Weihnachtsfest begeht. Spätestens seit dem Tod von Queen Elizabeth II. und Prinz Philip stehen viele der königlichen Residenzen meist leer.

Kleid von Prinzessin Diana versteigert

Ein Kleid der 1997 verstorbenen Prinzessin Diana ist in New York für umgerechnet rund 550'000 Franken versteigert worden. Es handelte sich beim Objekt der Begierde um eine ärmellose, bodenlange, lilafarbene Robe des Designers Victor Edelstein.