Diensthund schnappt Einbrecher

Die Baselbieter Polizei hat mit Unterstützung des Diensthundes «Gio» am frühen Sonntagmorgen einen Jugendlichen nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Pratteln/BL gestellt.

Die Bewohnerin des Einfamilienhauses hatte kurz nach 4 Uhr ein verdächtiges Geräusch in ihrem Haus wahrgenommen, wie die Kantonspolizei mitteilte. Als sie sich bemerkbar gemacht habe, seien zwei mutmassliche Einbrecher aus dem Haus geflüchtet. Der Diensthund der alarmierten Polizei habe eine Fährte aufgenommen. Ein 16-Jähriger sei in der Nähe des Tatortes angehalten und festgenommen worden.

Der zweite mutmassliche Einbrecher sei in unbekannte Richtung geflüchtet.

Illegale Konditorei aufgeflogen

Eine 31-Jährige ist in Österreich durch eine Anzeige auf einer Social-Media-Plattform mit ihrer mutmasslich illegalen Konditorei aufgeflogen.

Die Frau soll mindestens 806 Torten verkauft und damit etwa 72'000 Euro schwarz eingenommen haben, wie das Finanzministerium berichtete. Zudem soll sie seit Anfang 2022 dauerhaft Arbeitslosengeld und Notstandshilfe bekommen haben. Laut den Behörden bezog sie knapp 17'000 Euro unrechtmässig.

«Solche Fälle sind keine Kavaliers- delikte und schaden den Prinzipien der fairen Wirtschaft und der solidarischen Gesellschaft», sagte Finanzminister Magnus Brunner.

Mit 143 km/h durch 50er-Zone gerast

Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Samstagmorgen in Romanshorn einen Autofahrer mit einer Geschwindigkeit von 143 km/h ermittelt. Erlaubt waren auf der Amriswilerstrasse nur 50 km/h.

Der 27-jährige Lenker sei damit fast dreimal so schnell unterwegs gewesen wie gestattet, teilte die Kantonspolizei Thurgau am Sonntag mit. Abzüglich der Sicherheitsmarge wurde die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 89 km/h überschritten, was einem Raserdelikt entspreche.

Dem Fahrer aus Deutschland wurde der deutsche Führerausweis aberkannt, und er wurde von der Staatsanwaltschaft Bischofszell angezeigt.

New York: Entflogener Uhu ist tot

Uhu Flaco aus New York.
Keystone/Jacqueline Emery (Archiv) Uhu Flaco aus New York.

Mehr als ein Jahr lang hat der Anblick eines Uhus im Herzen New Yorks die Menschen in der US-Metropole überrascht und begeistert, doch nun hat das Leben von Flaco ein tragisches Ende gefunden. Der Vogel sei nach dem mutmasslichen Aufprall gegen ein Gebäude gestorben, hiess es in einer Mitteilung des Central Park Zoo.

Mitarbeitende des Wildtier-Rettungsdienstes WBF bargen nach einem Hinweis von Augenzeugen seinen Körper vom Boden neben einem Gebäude in Manhattan.

Der Eurasische Uhu war Anfang Februar 2023 aus dem Central Park Zoo entflogen, nachdem Unbekannte das Gitter seines Geheges zerschnitten hatten.

Kolumbien will Schatz aus Wrack bergen

Die kolumbianische Regierung will mit einer Expedition Gegenstände von "unschätzbarem Wert" aus dem Wrack der Galeone "San José" bergen, die 1708 mit Gold, Silber und Edelsteinen im Wert von geschätzt mehreren Milliarden Franken an Bord gesunken war.

Sieben Jahre nach der Entdeckung des vor der kolumbianischen Küste gesunkenen Schiffs werde ein Tauchroboter in die Tiefe geschickt, um den Schatz zu bergen, erklärte Kulturminister Juan David Correa gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Der Einsatz in einer Tiefe von 600 Metern soll im Frühling beginnen und wird umgerechnet rund vier Millionen Franken kosten.

Roboter bei Waadtländer Kitas zu Gast

Ein menschenähnlicher Roboter ist seit einigen Tagen in vier Waadtländer Kindertagesstätten zu Gast, wo er kleinen Kindern interaktive Lernerfahrungen vermitteln soll.

Das Waadtländer Unternehmen Educalis, das die vier Kitas betreibt, will Kindern eine «zukunftsorientierte Pädagogik» anbieten. Ziel sei es, Kinder darauf vorzubereiten, sich «in einer sich ständig verändernden Welt anzupassen», so der Unternehmenschef Olivier Delamadeleine.

Der Roboter werde keine Fachkräfte in der Kinderbetreuung ersetzen, sondern das Bewusstsein für die Robotik schärfen und die Erfahrungen der Kinder bereichern.

Mond nur als Zwischenstation gedacht

Thomas Zurbuchen war bis vor Kurzem noch Forschungschef der Nasa.
Keystone/Anthony Anex (Archiv) Thomas Zurbuchen war bis vor Kurzem noch Forschungschef der Nasa.

Dass eine kommerzielle Mission auf dem Mond gelandet ist, sei ein «Meilenstein», sagt Thomas Zurbuchen, der frühere Forschungschef der US-Weltraumbehörde Nasa.

Die kommerzielle Mondmission erschliesse die Mondoberfläche für viel weniger Geld als eine nicht kommerzielle. Letztlich sei es das Ziel, irgendwann vom Mond aus auf den Mars zu fliegen, so Zurbuchen. Denn von dort aus brauche es viel weniger Treibstoff.

Auch für seinen neuen Arbeitgeber, die ETH Zürich, sieht er Chancen: «Wir haben einen Roboter und möchten ihn gerne auf den Mond stellen», so Zurbuchen. «Wir können nun mit dieser Firma arbeiten und ihn dort hinbringen.»

Schuldzuweisungen bei «Rust»-Prozess

Am Set von «Rust» wurde eine Kamerafrau versehentlich durch einen Schuss getötet.
Keystone/Eddie Moore Am Set von «Rust» wurde eine Kamerafrau versehentlich durch einen Schuss getötet.

Der Strafprozess gegen die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed ist mit heftigen Schuldzuweisungen, auch gegen Schauspieler Alec Baldwin, im Bundesstaat New Mexico eröffnet worden.

Die Angeklagte habe die wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen am Drehort des Westerns «Rust» missachtet und mit ihrem nachlässigen Verhalten den Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins verursacht, sagte der Staatsanwalt. Gutierrez-Reeds Anwalt hielt dagegen den Produzenten grobe Fehler im Waffenumgang vor.

Gutierrez-Reed, die bei den Dreharbeiten mitverantwortlich für Waffen und Sicherheitsvorkehrungen war, ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Ihr drohen bis zu 18 Monate Haft.