Jugendliche im Wäschetrockner

Die Feuerwehr hat in der englischen Stadt Epping drei Jugendliche aus einem grossen Wäschetrockner befreit. Die Einsatzkräfte seien am Freitag zu einer Wäscherei gerufen worden und hätten drei ältere Teenager in dem Trockner gefunden, hiess es am Samstag vom Essex County Fire and Rescue Service.

Zwei der jungen Männer seien in die Maschine hineingeklettert, der dritte jedoch mit dem Knöchel in der Tür hängen geblieben. Die Einsatzkräfte mussten die Tür des Trockners entfernen, um die Jugendlichen zu befreien.

Alle drei bekamen Schmerzmittel und wurden von Sanitätern versorgt. Was die drei im Wäschetrockner vorhatten, war zunächst unklar.

Designer Gaultier gestaltet Kahlo-Altar

Der französische Modeschöpfer Jean Paul Gaultier hat dem Frida-Kahlo-Museum in Mexiko-Stadt Zeichnungen und Ideen zur Gestaltung eines Altars geliefert. Die Kuratorin des Museums, Lourdes Baez, sagte, so entstehe ein Dialog zwischen einem Meisterwerk der Künstlerin, dem Designer und lokalen Kunsthandwerkern. 

Der Altar, den Gaultier mitgestaltet hat, heisst «der restaurierte Tisch: Erinnerung und Wiedertreffen». Er basiert auf Kahlos verschollenem Gemälde «der verwundete Tisch».

Kahlo (1907-1954), die berühmte mexikanische Künstlerin, wurde von dem 68-jährigen Modeschöpfer und seinem Team mit Minirock und einem Kopfschmuck aus Mohnblumen dargestellt.

Prix Courage: Gegen Mobbing im Internet

Ein Ehepaar aus Spreitenbach/AG hat am Freitag den Prix Courage bekommen.

Seit dem Suizid ihrer 13-jährigen Tochter Céline engagieren sich Nadya und Candid Pfister gegen das Mobbing im Internet. «Beobachter»-Chefredaktor Andres Büchi überreichte den mit 15'000 Franken dotierten Preis, so der Verlag Ringier Axel Springer.

Die einzige Tochter des Paars hatte im August 2017 nach Cybermobbing Suizid begangen. Zwei Jugendliche hatten sie mit einem Intimbild gemobbt. Das Ehepaar setzt sich seit dem tragischen Geschehen dafür ein, dass Mobbing strafrechtlich verfolgt wird. Dazu ist inzwischen eine parlamentarische Initiative hängig.

Rio sagt Strassenkarneval ab

Erst die Verschiebung des weltberühmten Karnevals im Sambodrom, jetzt hat die brasilianische Metropole Rio de Janeiro wegen der Corona-Pandemie auch ihren Strassenkarneval abgesagt. Dies berichtete das Nachrichtenportal «G1».

Demnach einigten sich Vertreter der «Blocos» genannten Karnevalsgruppen, die sonst in den Strassen und auf Plätzen feiern, sowie die städtische Tourismusagentur Riotur und Experten für Gesundheit und öffentliche Sicherheit nach einer Online-Besprechung auf die Absage.

«Ohne Impfstoff ist ein traditioneller Karneval nicht möglich», zitierte die Nachrichtenagentur Agência Brasil Riotur-Präsident Fabrício Villa Flor.

Kreativer Protest in Thailand

In Thailand werden die Proteste gegen die Regierung und die Monarchie immer kreativer. Am Donnerstagabend organisierte die Demokratiebewegung eine satirische «Modenschau» im Zentrum von Bangkok, zeitgleich mit einem Defilee von Prinzessin Sirivannavari Nariratana, die in einem Hotel ihre Herbst-Winter-Kollektion vorstellte.

Die Tochter von König Maha Vajiralongkorn, der als reichster Monarch der Welt gilt, arbeitet seit Jahren als Modeschöpferin. Die Demonstranten prangern seit Monaten auch das ausschweifende Luxusleben der Royals an.

Die Aktivisten-Models präsentierten sich in teils wüsten Kostümen, etwa als Geister verkleidet.

Instrumente von US-Stars versteigert

Zahlreiche Instrumente von US-Stars sind bei einer Benefizauktion im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie versteigert worden. Teuerstes Stück sei eine 2018 hergestellte Gitarre von Taylor Swift gewesen, die 40'000 Dollar eingebracht habe, teilte das Auktionshaus Christie's in New York mit.

Eine Zither von Dolly Parton brachte 37'500 Dollar ein, nachdem das Musikinstrument mit vier Saiten rund 30 Jahre im Besitz der Country-Ikone gewesen war. Ein Akkordeon von Sängerin Sheryl Crow erlöste knapp 5000 Dollar.

Zudem wurden unter anderen Instrumente von Carrie Underwood, Reba McEntire, Tim McGraw und Keith Urban versteigert. Der Gesamterlös: knapp 140'000 Dollar.

Asteroiden-Mission gerettet

Nachdem Teile einer Asteroiden-Probe verloren gegangen waren, hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa den Rest davon sicher verstauen können.

«Wir sind zuversichtlich, dass wir noch Hunderte Gramm der Probe haben, die wir zur Erde zurückbringen können», erklärte der Leiter der Mission. Die Nasa-Sonde «Osiris Rex» hatte eine Probe von dem Asteroiden Bennu entnommen. Danach ergaben Untersuchungen, dass die Probe teilweise entweichen konnte. Die Nasa konnte in der Nacht zum Donnerstag den gesammelten Staub sicher verstauen.

Die nun gesicherte Probe enthalte immer noch mehr als ein Kilogramm. In rund drei Jahren soll die Sonde zur Erde zurückgekehrt sein.

5G ist mit Klimaschutz vereinbar

Forschende der Universität Zürich und der Empa haben die Folgen des 5G-Mobilfunkstandards für das Klima analysiert. Demnach dürfte das Einsparpotenzial im Jahr 2030 bei bis zu 2,1 Megatonnen CO2-Äquivalenten liegen.

Gegner des 5G-Mobilfunknetzes befürchten, dass der neue Standard die Gesundheit der Menschen gefährdet und schädlich für das Klima ist. Letzteres widerlegt die neue Studie nun.

Ein Grund für die CO2-Einsparung ist die grössere Energieeffizienz der 5G-Technologie. Das 5G-Netz im Jahr 2030 sollte pro transportierter Einheit Daten rund 85 Prozent weniger Emissionen als das heutige Mobilfunknetz verursachen.