Feuerwehr liefert Pizza aus

Wegen des Autounfalls eines Pizzalieferanten hätte ein Mann in den USA fast vergeblich auf seine Pizza gewartet; doch dann sprang die Feuerwehr ein.

Der Lieferant verunglückte am Samstag im Ort Henrietta bei Buffalo im US-Bundesstaat New York mit seinem Auto, wie die Feuerwehr mitteilte. Als er medizinisch versorgt war, erledigten die Retter seinen Job, «um die Pizza nicht zu verschwenden».

Nicht weit von der Unfallstelle entfernt klopften sie in voller Montur mit der Lieferung an die Haustür des Kunden. Sie dankten ihm dafür, Pizza bestellt zu haben anstatt selbst zu kochen und «verbranntes Essen und das Auslösen des Feueralarms zu riskieren».

Saudi-Arabien: Frauen dürfen ans Steuer

Erstmals in der Geschichte Saudi-Arabiens dürfen Frauen ab Sonntag in dem islamisch-konservativen Königreich Auto fahren. Um Mitternacht Ortszeit endete das Autofahrverbot für Frauen.

Die Massnahme gehört zu einer Reihe von Reformen, mit denen das saudische Königshaus das Land öffnen möchte. Seit einigen Monaten sind bereits Konzerte erlaubt. Auch Kinos wurden wieder zugelassen.

In den vergangenen Wochen hatten die Behörden die ersten Fahrausweise an Frauen ausgegeben, damit diese direkt am Sonntag losfahren können. Saudi-Arabien ist weltweit das einzige Land, in dem Frauen bislang nicht Auto fahren dürfen.

Priester ohrfeigt weinendes Baby

In Frankreich hat ein Priester Empörung ausgelöst, weil er während einer Taufe einem schreienden Baby eine Ohrfeige verpasste. Die Diözese Meaux verbot dem 89-Jährigen nun alle Tauf- und Hochzeitszeremonien.

Ein Video zeigt, wie der Geistliche zunächst das Gesicht des Kindes greift und um «Ruhe» bittet, bevor er das Kind unter den entgeisterten Blicken von dessen Eltern schlägt. Die Diözese sprach von einem Verlust an Beherrschung, bedingt durch Erschöpfung des betagten Priesters, was dessen Handlung «aber nicht entschuldigt».

Der Geistliche habe sich nach der Taufe bei den Eltern entschuldigt.

Warum es «ploppt», wenn es tropft

Britische Wissenschaftler haben das Rätsel um ein Alltagsgeräusch gelöst, das so manchen Schlafsuchenden in den Wahnsinn treibt: ein tropfender Wasserhahn.

Nach Angaben der Universität Cambridge haben die Forscher erstmals den genauen Ursprung des «Plopp»-Geräusches gefunden. Sie fanden heraus, dass das Geräusch nicht wie bisher angenommen durch den Aufprall des Tropfens auf der Wasseroberfläche entsteht.

Durch den schnellen Rückprall entstehe eine kleine Luftblase, die der eigentliche Ursprung des Lautes sei, schreiben die Forscher im Journal «Scientific Reports».

Ratte frisst 15'000 Fr.

Mindestens eine Ratte ist in Indien in einen Bankautomaten eingedrungen und hat sich ein Festmahl der besonderen Art gegönnt: Sie verspeiste Banknoten im Wert von umgerechnet mehr als 15'000 Schweizer Franken

Als die Techniker den kaputten Bankautomaten reparieren wollten, fanden sie eine tote Ratte vor und einen Haufen zerfetzte Banknoten im Wert von mehr als einer Millionen Rupien. Die Ratte sei über ein kleines Loch für Kabel in den Bankomaten gelangt, erklärte der zuständige Polizeikommissar den ungewöhnlichen «Raubüberfall».

Der Bankautomat der State Bank of India war laut Behördenangaben seit dem 20. Mai defekt.

Rätsel um Melania Trumps Jacke

Sorgte für Aufsehen: Die Kleiderwahl der US-Präsidentengattin Melania Trump.
Keystone Sorgte für Aufsehen: Die Kleiderwahl der US-Präsidentengattin Melania Trump.

Die US-Präsidentengattin Melania Trump hat am Donnerstag in Texas ein Aufnahmezentrum für Kinder besucht, um sich nach dem Gesundheitszustand der Kinder zu erkundigen.

Nun erhält aber nicht ihr Besuch die grösste Aufmerksamkeit, sondern ihre Kleiderwahl. Beim Besteigen des Flugzeugs in Richtung Texas trug sie eine Jacke mit Kapuze, auf deren Rückseite der Spruch «Es ist mir wirklich egal. Und Dir?» prangte.

Auf den Online-Netzwerken setzten Spekulationen ein, ob es sich einfach um eine unbedachte Kleiderwahl handelte oder die First Lady eine verschlüsselte Botschaft aussenden wollte.

Berühmte Gorilla-Dame Koko gestorben

Die für ihre Fähigkeit zur Zeichensprache berühmte Gorilla-Dame Koko ist tot.

Sie starb im Alter von 46 Jahren in Kalifornien, teilte die Gorilla-Stiftung mit. "Koko hat die Leben von Millionen Menschen berührt - als Botschafterin für Gorillas und als Ikone der Kommunikation zwischen Tieren und Menschen", hiess es. Sie sei bereits am Mittwochmorgen im Schlaf gestorben. Was Koko über die emotionalen und kognitiven Fähigkeiten von Gorillas gelehrt habe, werde "die Welt prägen".

Tierpsychologin Francine Patterson brachte Koko ab ihrem zweiten Lebensjahr 1000 Wörter in US-Zeichensprache bei, daraufhin trat der Gorilla in zahlreichen Dokumentarfilmen auf.

Touristen mit Helikoptern ausgeflogen

Im Berner Oberland haben rund 400 Touristen mit einem Helikopter abtransportiert werden müssen. Grund war ein Defekt der Schilthornbahn im Abschnitt Mürren-Birg, wie die Bahnen mitteilten.

Der Defekt trat ein, als die Kabine in der Station Birg auf 2677 Metern über Meer angekommen war. Darum konnten die Touristen die Kabine verlassen und blieben nicht in der Luft stecken. Die Störung habe sich nicht sofort beheben lassen und es hätten Gewitter gedroht, hiess es weiter. Darum entschied die Unternehmensleitung die Touristen auszufliegen.

Es sei unklar, was genau die Störung im System ausgelöst habe, sagte der Direktor der Schilthornbahn.