Kambundji in Ungarn schnell

Mujinga Kambundji
Keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT Mujinga Kambundji

Beim internationalen Meeting im ungarischen Szekesfehervar brillierte Mujinga Kambundji über 100 und 200 m mit den Rängen 3 und 2.

Bei ihrem 1. Einsatz des Abends sprintete Kambundji über 100 m hinter der jamaikanischen Überfliegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce und der US-Amerikanerin Tamari Davis auf Platz 3. Dabei unterbot sie in 10"99 zum fünften Mal in dieser Saison die 11-Sekunden-Grenze.

Über die halbe Bahnrunde musste sich die 30-jährige Bernerin in 22"45 anschliessend nur der Weltmeisterin Shericka Jackson (JAM) geschlagen geben. 

Kim auf Spieths Spuren

Joohyung Kim
imago/Icon Sportswire Joohyung Kim

Mit Joohyung Kim hat ein 20-jähriger Südkoreaner die Wyndham Championship in Greensboro (USA) gewonnen. Kim ist damit der zweitjüngste Sieger eines PGA-Tour-Turniers innerhalb der vergangenen 60 Jahre. Der US-Amerikaner Jordan Spieth hatte 2013 als 19-Jähriger gesiegt.

Kim beendete die mit 7,3 Millionen Dollar dotierte Wyndham Championship am Sonntag (Ortszeit) mit 20 Schlägen unter Par. Dank nur 61 Schlägen in der Schlussrunde schob sich der Südkoreaner noch an seinem Landmann Im Sungjae und dem US-Amerikaner John Huh vorbei. Kim strich 1,3 Millionen Dollar ein.

Freiburghaus weiter auf Kurs

Jeremy Freiburghaus
imago/Icon Sportswire Jeremy Freiburghaus

Der Bündner Golfprofi Jeremy Freiburghaus hat einen weiteren Schritt gemacht, um am Ende der Saison als erster Schweizer seit 20 Jahren in den grossen europäischen Circuit aufzusteigen.

Der 26-Jährige aus Bonaduz belegte am Challenge-Tour-Turnier im finnischen Vierumäki den 9. Platz, mit zehn Schlägen Rückstand auf Sieger Velten Meyer aus Deutschland.

Freiburghaus nimmt im massgebenden Jahresranking bei 10 ausstehenden Turnieren den 10. Rang ein. Die besten 20 am Ende der Saison bekommen für 2023 einen Platz auf der Europa-Tour.

Colombo mit der Podestpremiere

Filippo Colombo.
Keystone/Andreas Dobslaff Filippo Colombo.

Auch bei den Männern hat im Bike-Klassiker in der frankokanadischen Provinz Quebec ein Schweizer Podestplatz resultiert. Der Tessiner Filippo Colombo  erklomm im Cross-Country-Weltcup erstmals überhaupt das Treppchen und wurde Zweiter. Sein einziger Bezwinger war der überlegene Titouan Carod. Der Franzose wiederum fuhr seinen Premieren-Triumph auf dieser Rennstufe ein.

Einen starken Wettkampf zeigte ebenso  Nino Schurter. Trotz einer schmerzhaften Rippenprellung beleget der Bündner Weltmeister den 6. Schlussrang und  baute bei der vorletzten Station seine Führung im Gesamt-Weltcup aus.

Erfolg für Deschwanden

Gregor Deschwanden.
Keystone/AP Photo/Darko Bandic Gregor Deschwanden.

Skispringer Gregor Deschwanden hat beim Sommer-GP im französischen    Courchevel den 2. Platz belegt. Der  Luzerner machte im zweiten Durchgang einen Sprung nach vorne und schob sich zwischen die beiden Österreicher Manuel Fettner (1.) und Stefan Kraft (3.).

Seewer gibt in Schweden Gas

Jeremy Seewer.
imago images/Belga Jeremy Seewer.

Motocross-Pilot Jeremy Seewer hat beim Grand Prix von Schweden in Uddevalla triumphiert. Der 28-jährige Zürcher  belegte im ersten Lauf den 2. Platz und gewann den zweiten. Damit stand er zum 4. Mal in dieser Saison zuoberst auf dem Podest und festigte seinen 2. Rang in der WM-Gesamtwertung hinter dem  klaren Leader Tim Gajser aus Slowenien.

Schweiz schlägt Rumänien

Schweizer Jubel.
SRF Schweizer Jubel.

Das Schweizer Volleyball-Nationalteam der Männer hat in der Qualifikation  für die EM 2023 auch sein zweites Spiel gewonnen. In Schönenwerd kam die      A-Auswahl gegen Rumänien, den härtesten Widersacher im Kampf um den Gruppensieg, zu einem 3:2-Sieg.

Nach dem knapp gewonnenen Startsatz  gerieten die Schützlinge von Trainer Mario Motta mit 1:2 in Rückstand. Mit einem 25:23 im 4. Umgang wurde aber die Wende eingeleitet.

Im Golden Set behielten die Schweizer mit 15:8 dann klar die Oberhand. Am nächsten Mittwoch wartet Albanien.

Neff bleibt voll in Fahrt

Jolanda Neff.
Keystone/Karoline Boucher Jolanda Neff.

Im kanadischen Mont-Sainte-Anne ist für Jolanda Neff eine lange Durststrecke im Cross-County-Weltcup zu Ende gegangen. Die Olympia-Goldgewinnerin feierte auf dieser Rennstufe ihren ersten Triumph seit September 2018.

Die Ostschweizerin setzte sich in der zweiten von fünf Runden ab und zog   unwiderstehlich davon. Im Ziel hatte sie fast eine Minute Vorsprung auf die zweitplatzierte Mona Mitterwallner/AUT.

Neff hatte vor 2 Tagen schon die     gesamte Short-Track-Konkurrenz düpiert. Zweitbeste Schweizerin wurde Alessandra Keller auf dem 5. Platz.