Alpiger und Käser out

Nick Alpiger
srf Nick Alpiger

Mit Nick Alpiger und Remo Käser haben zwei prominente Athleten für den zweiten Tag des Eidgenössischen in Zug verletzungsbedingt Forfait erklärt.

Bei Alpiger, dem grössten Hoffnungsträger der Nordwestschweizer, brach im 2. Gang die Hüftverletzung wieder auf, die er sich auf dem Weissenstein zugezogen hatte. Er verliess das Fest an Krücken.

Auch Käser leidet an den Folgen einer alten Verletzung. Der Berner hatte im Juni einen Bandscheibenvorfall erlitten, seine Teilnahme am Eidgenössischen stand lange Zeit auf der Kippe.

Lyles trumpft in Paris gross auf

Noah Lyles.
Keystone Noah Lyles.

Noah Lyles hat am Diamond-League-Meeting in Paris einen weiteren starken Auftritt gezeigt. Der 22-jährige Amerikaner siegte über 200 m in 19,65 Sekunden - nur er selber war in diesem Jahr über die halbe Bahnrunde schon schneller gelaufen (19,50).

Lyles Zeit war gleichbedeutend mit dem Meetingrekord, den zuvor Usain Bolt (19,73) gehalten hatte. Lyles liess dem türkischen Weltmeister Ramil Guliyev (20,01) keine Chance.

Über 400 m Hürden überzeugte Karsten Warholm. Der 23-jährige Norweger war mit 47"26 eine Klasse für sich.

An EM weiter ohne Chance

Schweiz vs. Slowakei.
Keystone Schweiz vs. Slowakei.

Die Schweizer Volleyballerinnen haben auch ihr 2. Spiel an der EM in Bratislava verloren. Wie schon gegen Deutschland blieb die Auswahl von Trainer Timo Lippuner auch gegen Co-Gastgeber Slowakei mit 0:3 klar auf verlorenem Posten.

Dabei hatte sich das Nationalteam gegen die Osteuropäerinnen einiges ausgerechnet. Es konnte aber nur zu Beginn mithalten. 20:25, 16:25 und 23:25 lautete das Verdikt nach 66 Minuten.

Am Sonntag wartet ein Duell mit einem europäischen Schwergewicht. Die Russinnen gelten als stärkster der fünf Schweizer Vorrundengegner.

Optimaler Vuelta-Start für Lopez

Miguel Angel Lopez.
Imago Miguel Angel Lopez.

Erster Leader der 74. Vuelta ist der Kolumbianer Miguel Angel Lopez. Dies, weil nicht Topfavorit Jumbo-Visma,  sondern Astana zum Auftakt im Team- zeitfahren in Südostspanien reüssierte.

Auf dem flachen und technisch wenig  anspruchsvollen Rundkurs über 13,4 km holte die kasachische Equipe 2 Sekunden Vorsprung heraus. Deceuninck-Quick Step/BEL und die deutsche Auswahl Sunweb belegten die weiteren Podestplätze.

Weil Lopez, der TdS-Gewinner von 2016, als Erster eintraf, fährt er nun im  roten Trikot. Bei Jumbo-Visma (18.)  waren fast alle zu Fall gekommen.

Stucki trifft auf Wicki

Christian Stucki.
Keystone Christian Stucki.

Das ESAF-Einteilungskampfgericht hat für den 5. Gang am Eidgenössischen vom Sonntagmorgen (ab 7:30 Uhr live auf SRF zwei) eine absolute Top-Paarung zusammengestellt: Die Co-Leader Joel Wicki und Christian Stucki werden gegeneinander antreten.

Weil Stucki als Berner nicht auf    Verbandskollege Kilian Wenger treffen kann, standen den Verantwortlichen nur Armon Orlik und Wicki zur Wahl.

Der Bündner Orlik, der Dritte aus dem Spitzentrio, bekommt es kurz vor dem Knüller mit Wenger zu tun, dem Schwingerkönig von 2010 in Frauenfeld.

20. EM-Dressur-Gold für Werth

Isabell Werth.
Keystone Isabell Werth.

Die deutsche Dressurreiterin Isabell Werth hat ihre Siegesserie bei den   Europameisterschaften in Rotterdam fortgesetzt. Die 50-Jährige gewann am Samstag auch die Kür und sicherte sich damit das dritte Gold nach den Erfolgen mit der Mannschaft und im GP Spécial.

Es war der insgesamt 20. EM-Titel in Werths imposanter Karriere. Für den Ritt mit der Stute Bella Rose erhielt die Routiniere 90,875 Prozentpunkte.

Langhürdler Hussein darf aufatmen

Kariem Hussein.
Freshfocus Kariem Hussein.

An den nationalen Titelkämpfen auf der Schützenmatte hat sich auch Kariem  Hussein positiv in Szene setzen können. Der 400-m-Hürden-Europameister von 2014 nutzte die vorletzte Chance, um sich für die WM in Doha zu qualifizieren. Der 30-jährige Thurgauer blieb mit   49,21 Sekunden um 9 Hundertstel unter dem geforderten Wert.

Wie Mujinga Kambundji sicherte sich auch Alex Wilson das Sprnt-Double 100/200 m. Der Lokalmatador setzte sich über die halbe Bahnrunde ungefährdet  in 20,44 Sekunden durch. Wilson hatte   zuletzt mit Knieschmerzen zu kämpfen, sein Training war stark beeinträchtigt.

Kambundji in formidabler Form

Mujinga Kambundji ist an den Schweizer Meisterschaften in Basel erneut über sich hinausgewachsen. Am 2. Wettkampftag stellte sie über 200 m in 22,26 Sekunden einen Landesrekord auf.

Die 27-Jährige entriss damit Lea Sprunger die seit 3 Jahren bestehende Marke. Sie verbesserte den Rekord um 12 Hundertstel und ihre zuvor eigene Bestleistung um 0,16 Sekunden. Weltweit waren heuer nur 7 Athletinnen schneller.

Schon am Freitag hatte die Bernerin an den nationalen Titelkämpfen geglänzt. Im 100-m-Sprint realisierte sie ihren zweitbesten Karrierewert (11,00).

Mujinga Kambundji.
Keystone Mujinga Kambundji.