EM-Kür mit Walker

Stéphane Walker
keystone Stéphane Walker

Stéphane Walker hat sich an den Eiskunstlauf-EM in Moskau ohne Probleme für die Kür der besten 24 qualifiziert. Walker belegte im Kurzprogramm mit 65,96 Punkten den 16. Platz. Damit wird der 27-jährige Walliser am Freitag zum 3. Mal in Folge die EM-Kür bestreiten. Das mit Abstand beste Kurzprogramm zeigte Javier Fernandez/ESP, der seinen 6. EM-Titel in Serie anstrebt.

Die Kür bereits von Anfang an auf sicher hatte das neu formierte Schweizer Paar Ioulia Chtchetinina/Mikhail Akulov. Unter den 14 Startenden klassierten sich die gebürtigen Russen mit   46,57 Punkten auf dem 12. Platz.

Saisonende für Sefolosha

Thabo Sefolosha.
Keystone Thabo Sefolosha.

Der verletzte Schweizer NBA-Spieler Thabo Sefolosha wird sich einer Operation unterziehen müssen. Der Eingriff am rechten Knie findet bereits am   Donnerstag in Salt Lake City statt.

Der 33-jährige Waadtländer hatte sich vergangenen Freitag im Meisterschafts- spiel gegen Charlotte eine Bänderblessur zugezogen. Seine 13. Saison in der NBA nahm damit ein vorzeitiges, abruptes Ende.

Der Waadtländer Routinier lief in seinem ersten Jahr für die Utah Jazz in  38 Partien auf. Er kam auf einen Schnitt von 8,2 Punkten.

Federer und Hug nominiert

Roger Federer.
Keystone Roger Federer.

Mit Roger Federer und dem Rollstuhl-Leichtathleten Marcel Hug sind gleich zwei Schweizer für den Laureus Sports Award nominiert.

Federer steht nach seinem Glanzjahr 2017 in zwei Kategorien zur Auswahl: als "Sportler des Jahres" sowie für das "Comeback des Jahres". Der 36-Jährige ist bis heute der einzige Schweizer, der mit einem Laureus ausgezeichnet wurde. Er war von 2005 bis 2008      "Sportler des Jahres".

Hug wurde zum 3. Mal nach 2014 und 2017 für die Wahl zum "Behinderten-Sportler des Jahres" nominiert.

Jamaikanerinnen an Olympia

Carrie Russell (l.) und Jazmine Fenlator-Victorian.
Keystone Carrie Russell (l.) und Jazmine Fenlator-Victorian.

An den Olympischen Spielen in Pyeongchang wird erstmals ein Frauen-Bob aus Jamaika an den Start gehen. Das jamaikanische Olympische Komitee bestätigte die Qualifikation des Zweierbobs mit Pilotin Jazmine Fenlator-Victorian und Anschieberin Carrie Russell.

Fenlator-Victorian, die auch den amerikanischen Pass besitzt, war bereits in Sotschi 2014 für die USA am Start. Russell gewann 2013 an der Leichtathletik-WM Gold mit der 4x100-m-Staffel.

Im Weltcup liegt der jamaikanische Schlitten aktuell auf Platz 20. Bestes Resultat war ein 7. Rang in Winterberg.

Willi Melliger gestorben

Willi Melliger.
Keystone Willi Melliger.

Der frühere Weltklasse-Springreiter Willi Melliger ist in der Nacht auf Dienstag im Alter von 64 Jahren gestorben. Der Solothurner erholte sich nicht mehr von einem Mitte Dezember erlittenen Hirnschlag.

In seiner Karriere hatte Melliger mit seinem Wunderschimmel Calvaro Schweizer Sportgeschichte geschrieben. An Olympia 1996 holte das Gespann Silber im Einzel, 2000 erneut Silber mit der Equipe.

Mit 13-EM-Medaillen (4 Mal Gold) ist Melliger der erfolgreichste Schweizer EM-Reiter aller Zeiten. 2010 beendete der Solothurner seine aktive Karriere.

Keine Hallensaison für Büchler

Nicole Büchler hat sich entschieden, die komplette Hallensaison auszulassen. Die Stabhochspringerin konnte sich wegen Problemen mit der Hüfte nicht optimal auf die bevorstehenden Meetings vorbereiten. Büchler widmet sich stattdessen ganz der Vorbereitung auf die Freiluftsaison. Das Highlight des Jahres ist die EM in Berlin (7.-12-8.).

Nicole Büchler.
Keystone Nicole Büchler.

Auch Biles Missbrauchs-Opfer

Simone Biles
FF Simone Biles

Die vierfache Turn-Olympiasiegerin Simone Biles ist nach eigenen Angaben ebenfalls von US-Teamarzt Larry Nassar sexuell missbraucht worden. "Zuletzt fühlte ich mich teilweise gebrochen   (...) Ich habe keine Angst mehr, meine Geschichte zu erzählen. Auch ich bin eine der Überlebenden", schrieb die 20-Jährige in einem Statement.

Nassar, der fast drei Jahrzehnte für den US-Verband tätig war, wird vorgeworfen, insgesamt mehr als 100 Sportlerinnen belästigt oder missbraucht zu haben. Wegen Besitzes von Kinderpornografie ist der 54-Jährige bereits zu 60 Jahren Haft verurteilt worden.

Schweiz legt Protest ein

Tomislav Nuic
Imago Tomislav Nuic

Der Schweizerische Handballverband legt nach der 15:21-Niederlage am Samstag in Bosnien-Herzegowina Protest bei der  Europäischen Handball-Föderation ein.

Grund: Der Gegner, der dank des Sieges die WM-Playoffs im Juni erreichte, setzte mit Tomislav Nuic einen Spieler ein, der nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war.

Die Schiedsrichter hatten nach einem betreffenden Hinweis den fehlbaren Spieler mit einer roten Karte ausgeschlossen. Wann der Protest behandelt wird, ist nicht bekannt.