Fury lässt Schwarz keine Chance

Tyson Fury (l.)
Keystone Tyson Fury (l.)

Tyson Fury hat in Las Vegas einen Kampf um die Interkontinental-Meisterschaft der WBO gewonnen. Der frühere Schwer- gewichts-Weltmeister liess dem Aussenseiter Tom Schwarz/GER keine Chance.

6 Sekunden vor Ende der 2. Runde brach der Ringrichter den Kampf ab. Das technische K.o. bedeutete für Schwarz die erste Niederlage im 25. Profi-Kampf.

Fury brachte sich mit dem Sieg in eine gute Position, um Schwergewichts-Weltmeister Andy Ruiz jr. herausfordern zu können. Dieser will jedoch zunächst einen Rückkampf gegen den Briten Anthony Joshua bestreiten.

Woodlands Vorsprung schmilzt

Gary Woodland
Keystone Gary Woodland

Aussenseiter Gary Woodland führt auch nach der dritten von vier Runden an den US Open. Der 35-jährige US-Amerikaner hält nach einer 69er-Runde auf dem Par-71-Kurs bei 202 Schlägen.

Jedoch spürt Woodland den Atem zahlreicher Favoriten im Nacken. Justin Rose liegt nur noch einen Schlag hinter Woodland. Auch Brooks Koepka, Louis Oosthuizen (beide 206) und Rory McIlroy (207) sind noch nicht geschlagen.

Keine Rolle im Kampf um den Sieg spielt Tiger Woods. Er musste sich auch am 3. Tag über 70 Schläge notieren lassen und liegt auf dem 27. Rang.

Hegi und Käslin siegen am ETF

Oliver Hegi
Freshfocus Oliver Hegi

Oliver Hegi hat beim Eidgenössischen Turnfest in Aarau einen Heimsieg gefeiert. Der 26-Jährige vom TV Lenzburg setzte sich im Mehrkampf-Final mit   84,782 Punkten vor Pablo Brägger    (83,699) und Klubkollege Christian Baumann (83,114) durch. An seinem Paradegerät vermied der Reck-Europameister von 2018 nach einem Abrutscher einen Sturz knapp.

Bei den Frauen gewann Ilaria Käslin überlegen, obwohl die Tessinerin nicht an ihrem Limit turnte und am Stufenbarren einen Fehler hinnehmen musste. Auf die Ränge 2 und 3 kamen Stefanie Siegenthaler und Caterina Barloggio.

Schweizer Staffel Zweite

Silber für das Schweizer Quartett
srf Silber für das Schweizer Quartett

Die Schweizer Mixed-Staffel hat bei der WM-Serie in Nottingham den starken 2. Platz erreicht. Jolanda Annen, Max Studer, Alissa König und Adrien Brifford mussten sich nur Grossbritannien geschlagen geben. Wegen widriger Bedingungen fand der Wettkampf als Duathlon ohne Schwimmstrecke statt (1,5 km Laufen, 7 km Radfahren, 1,5 km Laufen).

Joseph und Del Ponte stark

Jason Joseph
key Jason Joseph

Hürdensprinter Jason Joseph ist beim internationalen Meeting in Genf im Vorlauf 13"38 gelaufen. Das wäre neuer Schweizer Rekord gewesen, die Windunterstützung betrug aber 2,6 Meter pro Sekunde. Erlaubt sind nur 2,0 m/s.

Sprinterin Ajla Del Ponte lief die   100 m in 11"20. Auch bei ihr war der Rückenwind aber zu stark (2,1 m/s). Die Langhürdler Kariem Hussein (50"47) und Lea Sprunger (56"56) waren mit ihren Zeiten nicht ganz zufrieden.

Das Meeting musste wegen heftiger Gewitter abgebrochen werden. Zahlreiche Wettkämpfe konnten nicht stattfinden.

Woodland führt an den US Open

Gary Woodland
Keystone Gary Woodland

Gary Woodland führt die US Open in Pebble Beach nach der Hälfte des Pensums mit 2 und mehr Schlägen Vorsprung an. Mit einer 65er-Runde (6 unter Par) fing er zahlreiche Favoriten ab.

Drei Anwärter auf den Sieg haben sich jedoch in Lauerstellung gebracht: Justin Rose ist mit 2 Schlägen Rückstand erster Verfolger. Auch Rory McIlroy, der mit 137 Versuchen 4 Zähler hinter Woodland liegt, und Brooks Koepka (138) schielen auf die Spitze.

Tiger Woods (72er-Runde) musste einen Dämpfer hinnehmen. Sein Rückstand beträgt bereits neun Schläge.

Rose führt nach der 1. Runde

Justin Rose
reuters Justin Rose

Olympiasieger Justin Rose führt das Feld nach dem 1. Tag der US Open an. Der 38-jährige Engländer, der am US Open 2013 seinen bislang einzigen Sieg auf Grand-Slam-Stufe errungen hatte, zeigte in Pebble Beach eine fast makellose Runde mit einem Eagle, fünf Birdies und nur einem Schlagverlust.

Auch die beiden grossen Favoriten zeigten eine gute Leistung: Tiger Woods büsste mit einem 70er-Umgang (1 unter Par) fünf Schläge auf Justin Rose ein. Brooks Koepka, der in dieser Woche seinen dritten US-Open-Triumph in Serie anstrebt, startete noch einen Schlag besser als Woods.

Toronto holt erstmals Titel

Toronto holt den Titel
reuters Toronto holt den Titel

Die Toronto Raptors schreiben Geschichte. Die Franchise aus Kanada gewinnt zum ersten Mal in der 24-jährigen Klubgeschichte den NBA-Titel.

Im sechsten Finalspiel bezwang das Team um Starspieler Kawhi Leonard Titelverteidiger Golden State Warriors 114:110 und beendete die Best-of-7-Serie vorzeitig mit 4:2 Siegen. Leonard erzielte 22 Punkte. Warriors-Superstar Stephen Curry kam auf 21 Zähler.

Mit Toronto kürte sich zum ersten Mal ein Team aus Kanada zum NBA-Champion. Zuvor waren alle 72 NBA-Titel an Klubs aus den USA gegangen.