Hischier mit Overtime-Winner

Nico Hischier trifft zum 5:4-Sieg.
reuters Nico Hischier trifft zum 5:4-Sieg.

Nico Hischier hat den New Jersey Devils im Heimspiel gegen die Vegas Golden Knights mit einem Tor in der Overtime den 5:4-Erfolg gesichert. Der Walliser traf bereits nach 41 Sekunden in der Verlängerung, es war sein 7. Saisontor.

Ebenfalls unter die Torschützen einreihen konnte sich Colorados Sven Andri-ghetto. Der Zürcher glich bei der 3:4-Overtime-Niederlage in St. Louis zum zwischenzeitlichen 1:1 aus.

Eine Premiere gab es für Jonas Siegenthaler: Im 6. Einsatz für Washington konnte er sich den 1. Skorerpunkt (Assist) gutschreiben lassen. 

"Präzision hat gefehlt"

Patrick Fischer.
Keystone Patrick Fischer.

Nach dem 1:5 im Final des Lucerne Cup hat der Schweizer Nati-Trainer Fischer die Gründe für die Niederlage genannt: "Wir sind an uns selber gescheitert. Bei uns hat die Präzision gefehlt." Vor allem im 1. Drittel habe sein Team den Gegner geradezu zum Toreschiessen eingeladen. "Da haben wir zu viele Flüchtigkeitsfehler gemacht."

Dass es nicht zum Turniersieg gereicht hat, ärgerte Fischer. "Wir hatten uns mehr vorgenommen. Ein Sieg zum Jahresabschluss hier in Luzern wäre schön gewesen." Positiv hob der 43-Jährige das Unterzahl-Spiel hervor. "Da haben die Spieler aufopfernd gearbeitet."

Wolfsburg siegt in Nürnberg

Wolfsburger Jubel.
Imago Wolfsburger Jubel.

Der VfL Wolfsburg hat zum Auftakt der 15. Bundesliga-Runde den 6. Saisonsieg eingefahren. Die Niedersachsen entschieden das Duell mit Aufsteiger Nürnberg auswärts mit 2:0 für sich.

Nach einer torlosen 1. Halbzeit schoss Ginczek die Wolfsburger in der 58. Minute in Führung. Der eingewechselte Brekalo traf in der Nachspielzeit zum Schlussresultat. Der Schweizer Steffen stand bei den Gästen ab der 87. Minute auf dem Platz.

In der Tabelle verbesserte sich Wolfsburg dank dem Sieg vorübergehend vom 9. auf den 8. Platz.

Schweiz unterliegt Russland

Jubel bei den Russen.
Keystone Jubel bei den Russen.

Die Schweizer Nati hat den Turniersieg am Lucerne Cup verpasst. Das Team von Trainer Fischer musste sich im Final Russland mit 1:5 geschlagen geben.

Die russische Führung durch Alexejew in der 5. Minute konnte die Schweiz in doppelter Überzahl dank Hollenstein noch ausgleichen (11.). Bis zur 1. Pause zogen die Russen, die in Luzern mit einem B-Team antraten, dank Toren von Sub und Tkatschjow aber auf 3:1 davon. Im Schlussdrittel sorgten Krutschinin und Li für die Entscheidung.

Im Spiel um Platz 3 schlug die Slowakei Österreich problemlos mit 6:1.

Skispringen: Ammann in Quali 32.

Simon Ammann.
Keystone Simon Ammann.

Simon Ammann hat ohne zu überzeugen die Qualifikationshürde für das Weltcupspringen vom Samstag in Engelberg genommen (15:50 Uhr SRF zwei). Der Toggenburger klassierte sich auf Platz 32. Ammann landete bei 124,5 m, zeigte allerdings keine Telemark-Landung.

Bester Schweizer war Killian Peier. Der Waadtländer flog mit 127,5 m auf Platz 18. Ebenfalls ins Feld der Top 50 schafften es Andreas Schuler (37./122 m) und Gregor Deschwanden (45./119 m).

Den 1. Platz in der Qualifikation belegte Weltcup-Leader Ryoyu Kobayashi aus Japan mit einem Sprung auf 137 m.

FIS will Luitz Sieg aberkennen

Stefan Luitz
Imago Stefan Luitz

Das Anti-Doping-Panel des Ski-Weltverbandes FIS hat empfohlen, dem Deutschen Stefan Luitz den Sieg beim Riesenslalom von Beaver Creek abzuerkennen. Der Deutsche Skiverband bestätigte den Eingang eines entsprechenden Schreibens. Der DSV hat nun 15 Tage Zeit für eine Stellungnahme.

Luitz hatte zwischen den beiden Läufen Sauerstoff über eine Maske eingeatmet. Die FIS verbietet diese Methode, obwohl sie nicht auf der Dopingliste der WADA steht. Wird Luitz disqualifiziert, erbt Marcel Hirscher den Sieg, der Schweizer Thomas Tumler würde auf Rang 2 vorstossen.

Weger 11. im Sprint

Benjamin Weger
Freshfocus Benjamin Weger

Benjamin Weger hat beim Sprint im österreichischen Hochfilzen seine gute Form bestätigt. Der Walliser belegte trotz eines Schiessfehlers Rang 11.

Mit Serafin Wiestner (18.) und Jeremy Finello (29.) punkteten zwei weitere Schweizer. Der ehemalige Langläufer Eligius Tambornino verpasste seine  ersten Weltcup-Punkte als 43. nur um   6 Sekunden.

Seinen 3. Sieg im 4. Saisonrennen holte Johannes Thingnes Boe. Obwohl er stehend eine Scheibe stehen liess, hielt der Norweger Martin Fourcade/FRA und  Benedikt Doll/GER in Schach.

Schweizer Enttäuschung im Super-G

Aksel Svindal
key Aksel Svindal

Die Schweizer haben beim Super-G in Gröden die Spitzenplätze verpasst. Bester Swiss-Ski-Fahrer war Mauro Caviezel auf dem 11. Rang. Der Bündner büsste 1"05 auf Sieger Aksel Svindal/NOR ein. Thomas Tumler wurde 15. (+1"15), Beat Feuz 16. (+1"17).

Svindal feierte seinen 36. Weltcupsieg, bereits den 7. in Gröden (2x Abfahrt, 5x Super-G). Christof Innerhofer/ITA und Kjetil Jansrud/NOR komplettierten das Podest. Johan Clarey/FRA fuhr mit Startnummer 50 auf den 4. Rang vor. Auf der Saslong findet am Samstag noch eine Abfahrt statt (11:30 Uhr live auf SRF zwei).