Viele Franzosen geehrt

Die Geehrten im Überblick
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Zu den Trainern des Jahres wurden Frankreichs Nationalcoach Didier Des- champs (Männerteam) und Reynald Pedros von Olympique Lyons Frauenteam gewählt. Auch unter der 11-köpfigen Weltauswahl finden sich drei Spieler von Weltmeister Frankreich.

Der Preis für den besten Torhüter ging an Belgiens Thibaut Courtois, der auf diese Saison von Chelsea zu Real gewechselt hatte.

Den Fairplay-Award erhielt Lennart Thy. Der Deutsche hatte auf ein Spiel verzichtet, um Stammzellen für einen Leu- kämie-Patienten spenden zu können.

Modric Fussballer des Jahres

Luka Modric
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Luka Modric ist an der Fifa-Gala in London zum Weltfussballer des Jahres gewählt worden. Der 33-jährige Kroate setzte sich gegen Cristiano Ronaldo und Mohamed Salah durch.

Modric gewann letzte Saison mit Real Madrid zum 3. Mal in Folge die Cham- pions League. Das kroatische Nationalteam führte er an der WM in Russland als Captain in den Final und wurde zum besten Spieler der Endrunde gewählt.

Zur Fussballerin des Jahres wurde Marta gekürt. Für die 32-jährige Brasilianerin ist es bereits die 6. Auszeichnung, aber die erste seit 2010.

Einjahres-Vertrag für Sbisa

Luca Sbisa
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Verteidiger Luca Sbisa hat bei den New York Islanders einen Einjahres-Vertrag unterzeichnet. Der 28-Jährige trainierte in den letzten zwei Wochen beim NHL-Klub.

Sbisa erzielte letzte Saison für die Vegas Golden Knights in 42 Partien 18 Skorerpunkte (2 Tore/16 Assists) und trug so zur überraschenden Qualifikation des Neulings für den Stanley-Cup-Final bei. Beim Klub aus der Spielerstadt erhielt er aber keinen neuen Vertrag.

Insgesamt steht Sbisa bereits bei 527 NHL-Partien (Regular und Post Season).

Kamerun will Oberlin abwerben

Dimitri Oberlin
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Kameruns Nationalcoach Clarence Seedorf hat Dimitri Oberlin für die zwei Länderspiele gegen Malawi im Oktober aufgeboten. Damit geht der kamerunische Verband in die Offensive.

Der bald 21-jährige FCB-Stürmer war im Frühling erstmals von Vladimir Petkovic in die Schweizer Nati berufen worden. Einen Einsatz in einem Ernstkampf hatte er allerdings noch nicht, womit ihm ein Nationenwechsel erlaubt wäre.

Wenn Oberlin das Aufgebot annimmt und in der Qualifikation zum Afrika-Cup 2019 zum Einsatz kommt, kann er nicht mehr für die Schweiz spielen.

Pedretti weiter gesperrt

Marco Pedretti
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Biels Stürmer Marco Pedretti wird für sein Vergehen im ersten Meisterschaftsspiel vom Freitag gegen Genf für drei Spiele gesperrt und mit 3300 Franken gebüsst. Er hatte den Genfer Johan Fransson gegen den Kopf gecheckt. Eine Sperre hat Pedretti bereits am Samstag gegen Lausanne abgesessen.

Balanta zwei Spiele gesperrt

Eder Balanta
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Der FC Basel muss 2 Spiele auf Innenverteidiger Balanta verzichten. Der 25-Jährige sah am Sonntag in der Partie gegen YB (1:7) nach einem groben Foulspiel an Ngamaleu die rote Karte und wurde von der Liga nun sanktioniert.

-Im selben Spiel hat sich YB-Verteidiger Kevin Mbabu eine Verstauchung des Sprunggelenks zugezogen und fällt am Mittwoch beim Heimspiel gegen St. Gallen aus. Ob er danach gegen Thun oder Juventus spielen kann, hängt vom Heilungsverlauf ab.

Dänischer Triumph beim Nachwuchs

Der dänische Titelverteidiger Mikkel Bjerg hat an der WM in Innsbruck erneut Gold im Zeitfahren der U23-Klasse gewonnen. Hinter Brent van Moer/BEL ging dank Mathias Norsgaard Jörgensen auch Bronze nach Dänemark. Der Thurgauer Stefan Bissegger kam in dem Rennen über 27,7 km auf Rang 11, der Berner Marc Hirschi nach einem Sturz auf Platz 39.

Verfahren gegen Daprela

Itten wird vom Platz getragen
Freshfocus Itten wird vom Platz getragen

Nach dem harten Tackling von Luganos Fabio Daprela gegen St. Gallens Cedric Itten am Sonntag hat die Swiss Football League ein Verfahren eingeleitet. Itten hatte sich dabei einen Kreuz- und Innenbandriss zugezogen. FCSG-Präsident Matthias Hüppi warf Daprela vor, die Verletzung in Kauf genommen zu haben.

Daprela entschuldigte sich per Videobotschaft für das "rotwürdige" Foul. Er habe Itten nicht verletzen wollen. Schiedsrichter Lionel Tschudi, der das Foul nicht geahndet hatte, sagte, sein Blick sei auf den Ball gerichtet gewesen. Hätte er den Zwischenfall gesehen, hätte er die rote Karte gezückt.