Fury lässt Schwarz keine Chance

Tyson Fury (l.)
Keystone Tyson Fury (l.)

Tyson Fury hat in Las Vegas einen Kampf um die Interkontinental-Meisterschaft der WBO gewonnen. Der frühere Schwer- gewichts-Weltmeister liess dem Aussenseiter Tom Schwarz/GER keine Chance.

6 Sekunden vor Ende der 2. Runde brach der Ringrichter den Kampf ab. Das technische K.o. bedeutete für Schwarz die erste Niederlage im 25. Profi-Kampf.

Fury brachte sich mit dem Sieg in eine gute Position, um Schwergewichts-Weltmeister Andy Ruiz jr. herausfordern zu können. Dieser will jedoch zunächst einen Rückkampf gegen den Briten Anthony Joshua bestreiten.

Woodlands Vorsprung schmilzt

Gary Woodland
Keystone Gary Woodland

Aussenseiter Gary Woodland führt auch nach der dritten von vier Runden an den US Open. Der 35-jährige US-Amerikaner hält nach einer 69er-Runde auf dem Par-71-Kurs bei 202 Schlägen.

Jedoch spürt Woodland den Atem zahlreicher Favoriten im Nacken. Justin Rose liegt nur noch einen Schlag hinter Woodland. Auch Brooks Koepka, Louis Oosthuizen (beide 206) und Rory McIlroy (207) sind noch nicht geschlagen.

Keine Rolle im Kampf um den Sieg spielt Tiger Woods. Er musste sich auch am 3. Tag über 70 Schläge notieren lassen und liegt auf dem 27. Rang.

Argentinien mit Fehlstart

Lionel Messi
Keystone Lionel Messi

Argentinien ist mit einer Niederlage in die Copa America gestartet. Das Team um Superstar Lionel Messi unterlag in Salvador Kolumbien 0:2.

Die Tore für den ersten Tabellenführer in der Gruppe B erzielten Roger Martinez (71.) und Duvan Zapata (86.). Die namhafte argentinische Offensivreihe um Messi, Angel di Maria und Sergio Agüero blieb glücklos.

Zuvor hatten sich in der Brasilien-Gruppe A Venezuela und Peru 0:0 getrennt. Nur 13'400 Zuschauer sahen das torlose Remis in Porto Alegre, 40'000 Plätze blieben frei.

Hegi und Käslin siegen am ETF

Oliver Hegi
Freshfocus Oliver Hegi

Oliver Hegi hat beim Eidgenössischen Turnfest in Aarau einen Heimsieg gefeiert. Der 26-Jährige vom TV Lenzburg setzte sich im Mehrkampf-Final mit   84,782 Punkten vor Pablo Brägger    (83,699) und Klubkollege Christian Baumann (83,114) durch. An seinem Paradegerät vermied der Reck-Europameister von 2018 nach einem Abrutscher einen Sturz knapp.

Bei den Frauen gewann Ilaria Käslin überlegen, obwohl die Tessinerin nicht an ihrem Limit turnte und am Stufenbarren einen Fehler hinnehmen musste. Auf die Ränge 2 und 3 kamen Stefanie Siegenthaler und Caterina Barloggio.

FUSSBALL: Ukraine holt U20-Titel

Jubel bei der ukrainischen U20
Imago Jubel bei der ukrainischen U20

Die U20-Auswahl der Ukraine hat den grössten Erfolg in der Geschichte des Verbands realisiert. Das Team von Coach Petrakov gewann im polnischen Lodz den WM-Final gegen Südkorea mit 3:1. Mann des Spiels war der 19-jährige Kiew-Stürmer Supriaha, der nach dem frühen Rückstand die Tore zum 1:1 und 2:1 erzielte. Klubkollege Zitaschwili sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung.

Schweizer Staffel Zweite

Silber für das Schweizer Quartett
srf Silber für das Schweizer Quartett

Die Schweizer Mixed-Staffel hat bei der WM-Serie in Nottingham den starken 2. Platz erreicht. Jolanda Annen, Max Studer, Alissa König und Adrien Brifford mussten sich nur Grossbritannien geschlagen geben. Wegen widriger Bedingungen fand der Wettkampf als Duathlon ohne Schwimmstrecke statt (1,5 km Laufen, 7 km Radfahren, 1,5 km Laufen).

Joseph und Del Ponte stark

Jason Joseph
key Jason Joseph

Hürdensprinter Jason Joseph ist beim internationalen Meeting in Genf im Vorlauf 13"38 gelaufen. Das wäre neuer Schweizer Rekord gewesen, die Windunterstützung betrug aber 2,6 Meter pro Sekunde. Erlaubt sind nur 2,0 m/s.

Sprinterin Ajla Del Ponte lief die   100 m in 11"20. Auch bei ihr war der Rückenwind aber zu stark (2,1 m/s). Die Langhürdler Kariem Hussein (50"47) und Lea Sprunger (56"56) waren mit ihren Zeiten nicht ganz zufrieden.

Das Meeting musste wegen heftiger Gewitter abgebrochen werden. Zahlreiche Wettkämpfe konnten nicht stattfinden.

"Ich bin einfach eingebrochen"

Stefan Küng
srf Stefan Küng

Für Stefan Küng stellt Rang 9 eine Enttäuschung dar - auch wenn der Rückstand auf Sieger Dennis nur 9 Sekunden betrug. Der flache Parcours mit nur drei Kurven wäre auf den 25-Jährigen zugeschnitten gewesen.

Bei der Zwischenzeit nach 4,9 km lag er noch knapp 5 Sekunden vor Dennis. Auf dem Rückweg nach Langnau konnte er seine Pace nicht halten.

"Ich habe gespürt, dass es mir im zweiten Streckenteil nicht mehr lief. Ich bin einfach eingebrochen", sagte der Thurgauer, der letztes Jahr das Team- und Einzelzeitfahren gewonnen hatte.