Anderson verpasst US Open

Kevin Anderson
Imago Images Kevin Anderson

Der zweifache Grand-Slam-Finalist   Kevin Anderson (ATP 17) tritt nicht zu den am Montag beginnenden US Open an. Der 33-jährige Südafrikaner laboriert an einer Verletzung im rechten Knie. Anderson hat in Flushing Meadows 2017 und in Wimbledon 2018 das Endspiel erreicht, unterlag aber Rafael Nadal bzw. Novak Djokovic.

Alpiger und Käser out

Nick Alpiger
srf Nick Alpiger

Mit Nick Alpiger und Remo Käser haben zwei prominente Athleten für den zweiten Tag des Eidgenössischen in Zug verletzungsbedingt Forfait erklärt.

Bei Alpiger, dem grössten Hoffnungsträger der Nordwestschweizer, brach im 2. Gang die Hüftverletzung wieder auf, die er sich auf dem Weissenstein zugezogen hatte. Er verliess das Fest an Krücken.

Auch Käser leidet an den Folgen einer alten Verletzung. Der Berner hatte im Juni einen Bandscheibenvorfall erlitten, seine Teilnahme am Eidgenössischen stand lange Zeit auf der Kippe.

Lyles trumpft in Paris gross auf

Noah Lyles.
Keystone Noah Lyles.

Noah Lyles hat am Diamond-League-Meeting in Paris einen weiteren starken Auftritt gezeigt. Der 22-jährige Amerikaner siegte über 200 m in 19,65 Sekunden - nur er selber war in diesem Jahr über die halbe Bahnrunde schon schneller gelaufen (19,50).

Lyles Zeit war gleichbedeutend mit dem Meetingrekord, den zuvor Usain Bolt (19,73) gehalten hatte. Lyles liess dem türkischen Weltmeister Ramil Guliyev (20,01) keine Chance.

Über 400 m Hürden überzeugte Karsten Warholm. Der 23-jährige Norweger war mit 47"26 eine Klasse für sich.

Benito trifft in der Ligue 1

Loris Benito.
Keystone Loris Benito.

Loris Benito hat in der 3. Runde der Ligue 1 grossen Anteil am 1. Saisonsieg von Bordeaux gehabt. Der 27-Jährige feierte beim 2:0 in Dijon seine Tor- premiere. Im Anschluss an einen Corner war Benito, der auf diese Saison hin von YB nach Frankreich gewechselt hat, aus der Drehung mittels Direktabnahme zum Schlussresultat erfolgreich.

Real strauchelt schon wieder

Karim Benzema.
Keystone Karim Benzema.

Real Madrid ist die bösen Geister der letzten Primera-Divison-Saison offenbar immer noch nicht losgeworden. Gegen Valladolid gab der Rekordmeister unnötig Punkte ab. Der Favorit kassierte kurz vor dem Ende das 1:1. Beide Teams stehen bei je 4 Punkten.

Ohne den verletzten Hazard und den gesperrten Modric war es Benzema, der die Königlichen in der 82. Minute doch noch auf die Siegesstrasse zu schiessen schien. Doch das Tor des Franzosen reichte nicht. Nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte kassierte der Gastgeber nach einem Konter durch Guardiola den späten Ausgleich (88.).

An EM weiter ohne Chance

Schweiz vs. Slowakei.
Keystone Schweiz vs. Slowakei.

Die Schweizer Volleyballerinnen haben auch ihr 2. Spiel an der EM in Bratislava verloren. Wie schon gegen Deutschland blieb die Auswahl von Trainer Timo Lippuner auch gegen Co-Gastgeber Slowakei mit 0:3 klar auf verlorenem Posten.

Dabei hatte sich das Nationalteam gegen die Osteuropäerinnen einiges ausgerechnet. Es konnte aber nur zu Beginn mithalten. 20:25, 16:25 und 23:25 lautete das Verdikt nach 66 Minuten.

Am Sonntag wartet ein Duell mit einem europäischen Schwergewicht. Die Russinnen gelten als stärkster der fünf Schweizer Vorrundengegner.

Optimaler Vuelta-Start für Lopez

Miguel Angel Lopez.
Imago Miguel Angel Lopez.

Erster Leader der 74. Vuelta ist der Kolumbianer Miguel Angel Lopez. Dies, weil nicht Topfavorit Jumbo-Visma,  sondern Astana zum Auftakt im Team- zeitfahren in Südostspanien reüssierte.

Auf dem flachen und technisch wenig  anspruchsvollen Rundkurs über 13,4 km holte die kasachische Equipe 2 Sekunden Vorsprung heraus. Deceuninck-Quick Step/BEL und die deutsche Auswahl Sunweb belegten die weiteren Podestplätze.

Weil Lopez, der TdS-Gewinner von 2016, als Erster eintraf, fährt er nun im  roten Trikot. Bei Jumbo-Visma (18.)  waren fast alle zu Fall gekommen.

Nächste Pleite für den FCZ

YB-Spieler Ngamaleu.
SRF YB-Spieler Ngamaleu.

Der FC Zürich ist in der 5. Super-League-Runde wieder gehörig unter die Räder gekommen. Wie schon zum Auftakt gegen Lugano setzte es auch bei Meister YB eine 0:4-Schlappe ab. Bei ihrer CL-Hauptprobe verschärften die Berner nach der Pause das Tempo. Innert 18 Minuten stellten sie dank Nsame, Ngamaleu (vom Punkt aus) und Gaudino von 1:0 auf 4:0.

Verfolger Basel hält den Kontakt zum Leader dank einem ebenfalls klaren 3:0 beim Schlusslicht Xamax. Frei (55.) eröffnete das Skore erst nach der Pause, später erhöhte Ademi gegen seinen Ex-Klub. Stocker sorgte auf der Maladiere für den Schlusspunkt.