Bassist der Band ist mit 72 gestorben

Der Bassist der angloirischen Punkband The Pogues, Darryl Hunt, ist tot. Das teilte die Band bei Twitter sowie auf ihrer Webseite mit.

Der Musiker sei am Montagnachmittag im Alter von 72 Jahren in London gestorben, hiess es weiter. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt. «Wir sind unbeschreiblich traurig», schrieb die Band auf Twitter. Der Pogues-Sänger Shane MacGowan schrieb bei Twitter: «Darryl Hunt war ein wirklich netter Kerl und ein grossartiger Freund und ein grossartiger Bassist. Wir alle vermissen ihn.»

Die Band wurde in den frühen 1980er-Jahren in London gegründet. Hunt stiess 1986 dazu.

Twitter/ShaneMacGowan

Ozzy Osbourne tritt wieder auf

Die britische Rocklegende Ozzy Osbourne legte am Montagabend bei der Abschlussfeier der Commonwealth Games in Birmingham einen Überraschungsauftritt hin.

Der ehemalige Black-Sabbath-Sänger spielte vor tausenden Zuschauern zusammen mit seinem früheren Bandkollegen und Gitarristen Tony Iommi den gemeinsamen Hit «Paranoid» aus dem Jahr 1970.

Nach der Auflösung der Band 2017 war Osbourne als Solokünstler unterwegs. Jedoch hatte er in den vergangenen Jahren mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Osbourne und Iommi hatten Black Sabbath vor 50 Jahren gemeinsam mit Bill Ward und Geezer Butler in Birmingham gegründet.

Modedesigner Issey Miyake ist tot

Der japanische Modeschöpfer Issey Miyake ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Er erlag am 5. August einer Leberkrebs-Erkrankung, wie sein Büro am Dienstag mitteilte.

Miyake verfolgte seit den 1970er-Jahren das Konzept, Kleidung aus einem einzigen Stück Stoff herzustellen. Berühmt sind seine Entwürfe mit innovativen Silhouetten und plissierten Stoffen.

Der in Hiroshima geborene Miyake studierte in Tokio und Paris, seine erste Kollektion stellte er 1970 in New York vor. 2005 erhielt er für sein Lebenswerk den japanischen «Praemium Imperiale», der als Nobelpreis der Künste gilt. 2006 folgte der Kyoto-Preis für seine visionären Bekleidungskonzepte.

Spears-Comeback mit Elton John

Die 40-jährige US-Popsängerin Britney Spears plant offenbar ein musikalisches Comeback mit dem britischen Superstar Elton John.

Das meldete unter anderem die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Insiderquellen. Geplant sei womöglich die Veröffentlichung eines Remakes des Elton-John-Songs «Tiny Dancer» von 1971 unter dem Titel «Hold Me Closer».

Der 75-Jährige postete passend dazu am Montag ein Update mit den Worten «Hold Me Closer». Spears stand seit 2008 bis im letzten September wegen privater und psychischer Probleme unter Vormundschaft ihres Vaters. Im November erhielt sie die volle Kontrolle über ihr Leben zurück.

Büchner-Preis an Emine Sevgi Ozdamar

Die türkisch-deutsche Autorin Emine Sevgi Özdamar erhält den diesjährigen Georg-Büchner-Preis und damit den renommiertesten Literaturpreis im deutschen Sprachraum.

Özdamar sei eine herausragende Autorin, so die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Die deutsche Sprache und Literatur verdankten ihr neue Horizonte und einen hochpoetischen Sound.

Özdamar wurde 1946 in der Türkei geboren. Seit über drei Jahrzehnten bereichere sie die deutschsprachige Literaturszene mit ihren Romanen, Erzählungen und Theaterstücken, schreibt die Akademie. Zuletzt wurde sie für ihren Roman «Ein von Schatten begrenzter Raum» mehrfach ausgezeichnet.

Grease-Schauspielerin Newton-John tot

Die vierfache Grammy-Preisträgerin Olivia Newton-John ist am Montag im Alter von 73 Jahren gestorben. Sie sei am Morgen im Beisein ihrer Familie und Freunde gestorben, wie auf ihrem Instagram-Account mitgeteilt wurde.

Mit Hits wie «Physical» wurde Newton-John in den 1970er- und 80er-Jahren zu einem grossen Star. Sie war aber auch als Schauspielerin aktiv. So spielte sie im Film «Grease» an der Seite von John Travolta eine der Hauptrollen, nämlich jene der Sandy Olsson.

Newton-John kämpfte seit Jahrzehnten gegen Krebs an. «Olivia war mehr als 30 Jahre lang ein Symbol für Sieg und Hoffnung, in dem sie ihren Weg mit Brustkrebs teilte», hiess es.

Auschwitz-Überlebende Posmysz gestorben

Die polnische Auschwitz-Überlebende Zofia Posmysz ist am Montag im Alter von 98 Jahren gestorben. Das teilte die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau mit.

Als 18-Jährige wurde Posmysz 1942 verhaftet, als sie in Krakau Flugblätter für den polnischen Widerstand verteilte. Nach zweieinhalbjähriger Haft in Auschwitz wurde sie nach Ravensbrück verschleppt. Dort erlebte sie die Befreiung am 2. Mai 1945.

Nach ihrer Rückkehr arbeitete sie etwa für den polnischen Rundfunk. Sie wurde durch ihr auch auf Deutsch veröffentlichtes Hörspiel «Die Passagierin» international bekannt. Im Werk geht es um die Wiederbegegnung einer Auschwitz-Überlebenden mit ihrer KZ-Wächterin.

Musikfestival Rock Oz'Arènes startet

Das Rock Oz'Arènes startet am Mittwoch in Avenches/VD in seine 30. Ausgabe. Nach zwei Jahren Pandemie kehrt das Festival zu seinem gewohnten Format zurück.

Vor der Renovation des römischen Amphitheaters findet es dort vorläufig zum letzten Mal statt. Die Bauarbeiten sollen mindestens fünf Jahre dauern. Für diese Zeit wird das Rock Oz'Arènes an einen neuen Ort umziehen. Dieser soll in Kürze bekannt gegeben werden.

In diesem Jahr treten unter anderem Placebo, Status Quo, Robin Schulz, Louane oder Gims auf. Der Abschlussabend am Sonntag ist ausschliesslich Schweizer Künstlerinnen und Künstlern gewidmet, darunter Stephan Eicher.