Gladiatoren-Ausstellung in Basel

Das Antikenmuseum Basel präsentiert in einer Ausstellung Stücke aus der Zeit der Gladiatorenkämpfe. Unter anderem werden Helme und Schilder sowie Bein- und Armschienen aus Bronze gezeigt.

Die Ausstellung ist mit einem Museum in Neapel ausgearbeitet worden. Dieses stellt dem Basler Museum zahlreiche Stücke als Leihgabe zur Verfügung. Unter anderem Wandmalereien aus Pompeji, auf denen Kampfszenen präsentiert werden.

Die Ausstellung hat laut Angaben des Basler Museumsdirektors Andrea Bignasca rund zwei Millionen Franken gekostet. Sie ist in Basel bis am 22. März zu sehen, im Partnermuseum in Neapel darauf ab dem 8. April.

Zirkus-Monti-Gründerin ist gestorben

Die Gründerin des Schweizer Zirkus Monti ist tot. Hildegard Muntwyler starb im Alter von 83 Jahren nach längerer Krankheit, wie der Zirkus mitteilte.

In die Zirkuswelt war sie in den 1980er-Jahren wegen ihres Ehemanns Guido Muntwyler gekommen, den späteren Clown Monti.

Der neu gegründete Zircus Monti feierte im März 1985 zum ersten Mal Premiere, nach einer Vorbereitungszeit von nur wenigen Monaten. Hildegard Muntwyler war während mehr als 30 Jahren für die Finanzen des gesamten Unternehmens verantwortlich. Vor drei Jahren zog sie sich aus dem Tagesgeschäft zurück.

Meisterschaft im Poetry Slam in Berlin

Zur deutschsprachigen Meisterschaft im Poetry Slam werden in diesem Jahr in Berlin 110 Poeten aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz erwartet.

Vom 19. bis 26. Oktober sind bis zu den Finals 14 «Battles» mit eigenen Texten vorgesehen, wie die Veranstalter mitteilten. Zuvor gibt es nach einer Eröffnungsgala Workshops für Jugendliche. An den acht Veranstaltungsorten werden bis zu 13'000 Besucher erwartet.

25 Jahre nach dem ersten Poetry Slam in Deutschland ist diese Vortragsform von poetischen und lyrischen Texten auf Live-Bühnen vor wertendem Publikum inzwischen auch im Unesco-Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes verzeichnet.

500'000 Franken für Sogar-Theater

Die Zürcher Kantonsregierung hat 2,1 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds für zwölf gemeinnützige Projekte im Kanton freigegeben. Das Sogar-Theater in Zürich, das Kleintheater Ariane in Winterthur und das Jazz-Lokal Esse ebenfalls in Winterthur werden beim Ausbau ihrer Lokalitäten unterstützt.

So saniert und erweitert das Sogar-Theater seine Räume für insgesamt 1,7 Millionen Franken, unter anderem mit einem Theater-Café. Dabei steuert der Kanton dem literarischen Kleintheater 500'000 Franken aus dem Lotteriefonds bei, wie er am Freitag mitteilte.

Dies ist der höchstmögliche Beitrag, den die Regierung in eigener Kompetenz beschliessen darf.

Comic-Wettbewerb zum Thema «vernetzt»

Letzte Vorbereitungen für das Comic-Festival «Fumetto» in diesem Jahr.
Keystone-SDA/Archiv Letzte Vorbereitungen für das Comic-Festival «Fumetto» in diesem Jahr.

Der Wettbewerb des Luzerner Comic-Festivals «Fumetto» 2020 findet zum Thema «vernetzt» statt. «Alles ist vernetzt», heisst es in der Ausschreibung.

«Doch was bringt die Vernetzung und wohin führt sie? Wo sind Chancen, was gefährliche Aspekte?» Mit diesen Fragen sollten sich Künstlerinnen und Künstler auseinandersetzen und einen Comic zeichnen, der das Thema «vernetzt» in irgendeiner Form aufgreife, teilte «Fumetto» am Donnerstag mit.

Einsendeschluss ist der 4. Januar 2020. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am Festival bekannt gegeben, das vom 28. März bis am 5. April 2020 dauert.

Präsentation der Sammlung Looser

Einen festen Platz wird eine Auswahl der Sammlung Hubert Looser im neuen Erweiterungsbau erhalten.
Keystone-SDA/Archiv Einen festen Platz wird eine Auswahl der Sammlung Hubert Looser im neuen Erweiterungsbau erhalten.

Die Sammlung Hubert Looser erhält im Kunsthaus Zürich ihre zweite Präsentation: Nach der Ausstellung grossformatiger Gemälde und Skulpturen im Jahr 2013 bringt das Museum nun ab Freitag Arbeiten auf Papier in den Dialog mit dazu passenden Skulpturen.

Die Ausstellung «Picasso–Gorky–Warhol. Skulpturen und Arbeiten auf Papier aus der Sammlung Looser» zeigt mehr als 80 Werke.

Neben Pablo Picasso, Arshile Gorky und Andy Warhol finden sich auch Künstler wie David Smith, Serge Brignoni, Yves Klein, Willem de Kooning, Anthony Caro, Richard Serra, Brice Marden, Al Taylor, Sean Scully, Roni Horn, Richard Tuttle oder Giuseppe Penone.

Ausstellung zu Informationsdesign

Die Ausstellung «Wissen in Bildern» im Museum für Gestaltung in Zürich macht Informationsdesign zum Thema. Zu sehen ist sie auf dem Toni-Areal vom Freitag bis am 8. März.

Informationsdesign vermittle komplexe Inhalte vereinfacht dargestellt und erleichtere damit unseren durch die Informationsflut geprägten Alltag, schreibt das Museum für Gestaltung in seiner Medienmitteilung.

Die Ausstellung will zeigen, welche gestalterischen Lösungen mit dem heutigen Stand der Technik möglich sind und wie sehr sie unseren Alltag prägen. «Wissen in Bildern» präsentiert eine internationale Auswahl von, so die Organisatoren, «gelungenem Informationsdesign».

Aargauer Kunsthaus: Direktorin geht

Die Direktorin des Aargauer Kunsthauses, Madeleine Schuppli, wechselt zur Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Die 54-Jährige verlässt das Kunsthaus nach zwölf Jahren per Ende Januar 2020.

Während ihrer Tätigkeit habe Schuppli das Aargauer Kunsthaus zu einem Ort der Begegnung mit der Kunst gemacht und es mit neuen Formaten wie «Blumen für die Kunst» für ein breiteres Publikum geöffnet, teilte das kantonale Departement Bildung, Kultur und Sport BKS am Donnerstag mit.

Schuppli übernimmt bei Pro Helvetia die Leitung der Abteilung Visuelle Kunst. Das BKS schreibt den Direktionsposten des Kunsthauses öffentlich aus.

Madeleine Schuppli leitete das Aargauer Kunsthaus zwölf Jahre lang.
Keystone-SDA/Archiv Madeleine Schuppli leitete das Aargauer Kunsthaus zwölf Jahre lang.