Christa de Carouge ist tot

Die Schweizer Mode-Designerin wurde 81 Jahre alt.
Key Die Schweizer Mode-Designerin wurde 81 Jahre alt.

Die Schweizer Mode-Designerin Christa de Carouge ist tot. Sie starb nach kurzer schwerer Krankheit mit 81 Jahren, wie die NZZ meldet. Dies bestätigt das Kunsthaus Zug, das zurzeit eine Aus- stellung der Künstlerin präsentiert.

Über Jahrzehnte hatte die Designerin die Modeszene geprägt. Ihre schlichten Kreationen fanden weit über die Schweiz hinaus Beachtung.

Geboren wurde die spätere Stilikone unter dem Namen Christa Furrer. Aber da man in der Romandie, wo sie über 40 Jahre lang lebte, ihren Nachnamen gleich ausspricht wie «Führer», liess sie ihn nach ihrer Lieblingsortschaft Carouge umändern.

Autorin Melitta Breznik ausgezeichnet

Der mit 10'000 Franken dotierte Bündner Literaturpreis 2018 geht an die Autorin und Ärztin Melitta Breznik. Sie erhält den Preis für besondere Verdienste um die Literatur Graubündens für ihre Erzählungen und Romane, die nicht selten in der Welt der Psychiatrie spielen.

Die Autorin lasse ihre Leserschaft «an den Verstrickungen einzelner Lebensgeschichten mit den Folgen der Geschichte teilnehmen», schrieb die Stiftung Bündner Literaturpreis. Melitta Breznik hat seit 1993 fünf Bücher veröffentlicht, darunter «Nachtdienst» (1995), «Das Umstellformat» (2002) und «Der Sommer hat lange auf sich warten lassen» (2013).

Die Preisverleihung findet am 14. Februar in Chur statt.

120 New Yorker Musiker im Wettbewerb

Im Wettstreit um 20'000 Dollar Preisgeld treten mehr als 120 New Yorker Musiker über eine Livestreaming-App gegeneinander an. Beim einwöchigen Wettbewerb wird ab Mittwoch ausgewertet, welche Auftritte am häufigsten angesehen und am meisten im Internet geteilt wurden.

Dank der App «Live.me» können die Musiker von überall aus auftreten. Der Sieger erhält 10'000 Dollar, weitere 10'000 Dollar teilen sich die Zweit- bis Fünftplatzierten.

Am Morgen der Grammy-Verleihung am 28. Januar dürfen die fünf Gewinner zudem ein Konzert in einem bekannten New Yorker U-Bahnhof spielen.

«Hasty Pudding» für Mila Kunis

Mila Kunis («Black Swan», «Bad Moms») wird ihre Trophäensammlung um einem «Hasty Pudding»-Preis vergrössern. Die Schauspielerin wurde von der Theatergruppe der ehrwürdigen Harvard-Universität zur «Frau des Jahres» ernannt.

Am 25. Januar soll Kunis bei der traditionellen Parade über den Harvard Square in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts gefeiert und mit der Trophäe in Form eines goldfarbenen Puddingtopfes ausgezeichnet werden.

Die Auszeichnung wird seit den 1950er-Jahren von der Theatergruppe der Universität für «bleibende und beeindruckende Beiträge in der Welt des Entertainment» vergeben.

Interpret von «Oh Happy Day» ist tot

Edwin Hawkins wurde 74 Jahre alt.
Key Edwin Hawkins wurde 74 Jahre alt.

Der Sänger und Grammy-Gewinner Edwin Hawkins ist 74-jährig in der Nähe von San Francisco verstorben. Das teilte sein Sprecher mit.

Weltbekannt wurde Hawkins mit der ersten Aufnahme des Gospel-Songs «Oh Happy Day». Wie Hawkins in einem Interview erklärte, fand er das Lied in einem Kirchenbuch seiner Mutter und interpretierte es neu.

Hawkins wurde am 19. August 1943 in Kalifornien geboren und war schon als Kind und Jugendlicher in der Kirchen- und Gospelmusik aktiv. Er vermengte Gospel und weltliche Musik und nahm in den späten 1960er-Jahren mit seinem damaligen Gospel-Chor erstmals «Oh Happy Day» auf.

Schweizer Fotografin Suter geehrt

Lauretta Suter ist die Fotografin des Jahres 2018. Die Jury der Swiss Photo Academy zeichnete die Künstlerin im Rahmen der Ausstellung «Photo 18» in Zürich aus.

Die Bilder der Zürcher Fotografin Lauretta Suter seien «ästhetisch, clean und farblich nuanciert und verzaubern mit ihrer sensiblen Art», beschreibt die Jury die Bilder.

Suter ist Modefotografin und arbeitet in Zürich und London. Erschienen sind ihre Bilder in Magazinen wie «Sunday Times», «Vogue Italia», «Annabelle», «Neue Zürcher Zeitung», «Glamour», «Gala Style» und «Faces-Magazin».

Cranberries-Sängerin gestorben

Die als Frontfrau der irischen Rockgruppe The Cranberries bekannte Sängerin Dolores O'Riordan ist tot. Sie starb überraschend im Alter von 46 Jahren in London, wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf O'Riordans Management berichtete.

Dem Statement des Managements zufolge hielt sich die Sängerin für Aufnahmen in London auf. Angaben zur Todesursache gab es zunächst keine.

Das Lied «Zombie» schaffte es 1995 auf Platz 2 der Schweizer Single-Hitparade. Auch in anderen Ländern erreichte der Song sehr gute Chartplatzierungen. Für viele blieb das Lied vor allem wegen O'Riordans eingängigen Gesangs ein Ohrwurm.

Picasso-Bild wird in London versteigert

Erstmals weltweit kommt Pablo Picassos Porträt «Femme au béret et à la robe quadrillée» (Marie-Thérèse Walter) von 1937 auf den Kunstmarkt.

Es wird am 28. Februar bei Sotheby's versteigert, wie das Londoner Auktionshaus mitteilte. Der Schätzpreis liegt bei 50 Millionen US-Dollar.

Frauen waren für Pablo Picasso der Dreh- und Angelpunkt seines kreativen Schaffens. Das Gemälde entstand in einer Zeit, in der gleich zwei Musen eine grosse Rolle im Leben des spanischen Malers und Bildhauers spielten: Marie-Thérèse Walter, mit der Picasso auch ein Kind hatte, und seine neue Geliebte, die französische Fotografin Dora Maar.