Comeback von Charlie Brown dank Apple

Der Apple-Konzern produziert eine neue Zeichentrickserie mit den erfolgreichen Figuren Charlie Brown, Snoopy und Co.

Wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr, einigte Apple sich mit der kanadischen Gruppe DHX Media, die 80 Prozent der Rechte an den «Peanuts» hält. Die Serie sei für den künftigen Streamingdienst von Apple bestimmt, der Berichten zufolge im kommenden Jahr starten soll. Apple habe in einem «extrem harten Wettbewerb» mit anderen Bewerbern den Zuschlag erhalten, hiess es weiter.

Der im Jahr 2000 verstorbene Charles M. Schulz hatte in den frühen 50er Jahren damit begonnen, Geschichten über die «Peanuts» zu schreiben und zeichnen.

Houellebecq outet sich als Trump-Fan

Der umstrittene französische Schriftsteller Michel Houellebecq hat sich als Fan von US-Präsident Donald Trump geoutet. Der Milliardär sei "einer der besten amerikanischen Präsidenten, die ich jemals gesehen habe", schrieb er in einem Beitrag für "Harper's Magazine".

Der notorische Provokateur singt darin ein Loblied auf Trump wegen dessen protektionistischer Handelspolitik, der Verachtung für die EU und den Umgang mit Wladimir Putin und Kim Jong-un.

Houellebecq tritt immer wieder mit politischen Provokationen in Erscheinung. In seinem 2015 erschienenen Bestseller "Unterwerfung" liess er einen islamistischen Kandidaten die Präsidentschaftswahl in Frankreich gewinnen.

Bruno Stefanini verstorben

Der Winterthurer Kunstsammler und Immobilienunternehmer Bruno Stefanini ist im Alter von 94 Jahren verstorben.

Die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG bestätigte gegenüber Keystone-SDA eine Meldung des "Landboten". Bruno Stefanini sei am Freitagmorgen friedlich eingeschlafen. Stefanini lebte weitgehend zurückgezogen und zeigte sich nur selten in der Öffentlichkeit. In der Winterthurer Altstadt gehörten ihm zahlreiche Liegenschaften, auch das Sulzer-Hochhaus erwarb er. Sein Vermögen investierte er zu einem grossen Teil in Kunst, die die SKKG verwaltet.

Die SKKG war Gegenstand eines langen Rechtsstreits um die Stiftungsratsmitgliedschaft von Stefaninis Nachkommen.

US-Schauspielerin Sondra Locke ist tot

Die US-Schauspielerin Sondra Locke, häufige Filmpartnerin und frühere Freundin von Clint Eastwood, ist tot.

Sie starb offenbar bereits am 3. November an den Folgen einer Krebserkrankung. Dies geht aus dem Totenschein hervor, den das Promi-Portal "RadarOnline.com" von der Gesundheitsbehörde in Los Angeles erhalten habe. Die Schauspielerin wurde demnach 74 Jahre alt.

Für ihren ersten Film, das Drama "The Heart Is a Lonely Hunter", erhielt Locke 1969 eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin. Im Western "The Outlaw Josey Wales" (1976) spielte sie erstmals an Eastwoods Seite. Die beiden wurden ein Paar und drehten zahlreiche weitere Filme zusammen.

Locke verklagte Eastwood 1989 auf Unterhaltszahlungen (Foto von 1997).
Keystone Locke verklagte Eastwood 1989 auf Unterhaltszahlungen (Foto von 1997).

Nancy Wilson mit 81 Jahren gestorben

Die US-Sängerin und mehrfache Grammy-Preisträgerin Nancy Wilson ist tot. Die Interpretin starb nach einer langen Krankheit im Alter von 81 Jahren.

Sie sei in ihrem Haus in der kalifornischen Gemeinde Pioneertown gestorben, sagte ihre Managerin der Nachrichtenagentur AP am Donnerstagabend. Wilson wurde von Dinah Washington, Nat "King" Cole und anderen Stars beeinflusst. Sie sang vor allem Jazzklassiker. Sie gehörte auch der Bürgerrechtsbewegung an.

Ihre bekanntesten Songs waren "Guess Who I Saw Today" und "(You Don't Know) How Glad I Am".

Nancy Wilson bei der Grammy-Verleihung 2005.
Keystone Nancy Wilson bei der Grammy-Verleihung 2005.

Opernsänger Gianfranco Cecchele ist tot

Der italienische Tenor Gianfranco Cecchele ist am Mittwoch im Alter von 80 Jahren gestorben.

Cecchele trat unter anderem an der Mailänder Scala, im Royal Opera House in London, an der Met in New York sowie an der Wiener Staatsoper auf. In Wien war der Tenor zuletzt 1991 zu sehen, teilte das Haus mit.

Der Tenor sang an der Seite bedeutender Opernsängerinnen, wie Maria Callas, Birgit Nilsson, Renata Tebaldi und Mirella Freni. Zu seinen Paraderollen zählten der Cavaradossi in «Tosca», Turiddu in «Cavalleria Rusticana» sowie der Radames in «Aida».

Bauhaus-Ausstellungen zum Jubiläum

Das Bauhaus feiert 2019 sein 100-jähriges Jubiläum.
Keystone Das Bauhaus feiert 2019 sein 100-jähriges Jubiläum.

Das Bauhaus feiert 2019 sein 100-jähriges Jubiläum. Das Kunstmuseum und das Zentrum Paul Klee in Bern widmen der Utopie nächstes Jahr je eine Ausstellung.

Das 1919 gegründete Bauhaus erhob als Utopie den Anspruch, Kunst und Leben zu verbinden. Ab Ende August zeigt das Kunstmuseum Bern das Schaffen des Bauhaus-Lehrers und Schweizer Künstlers Johannes Itten.

Das Zentrum Paul Klee widmet sich ab September der internationalen Ausstrahlung der Utopie. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie die Konzepte und Praktiken des Bauhauses in Ländern wie Japan oder Indien aufgenommen wurden.

Rückblick auf Kokoschka im ZH-Kunsthaus

Die Werke des Künstlers Oskar Kokoschka sind ab dem 14. Dezember im Kunsthaus Zürich ausgestellt.
Keystone Die Werke des Künstlers Oskar Kokoschka sind ab dem 14. Dezember im Kunsthaus Zürich ausgestellt.

Das Zürcher Kunsthaus widmet dem österreichischen Expressionisten Oskar Kokoschka eine Ausstellung. Als zentrale Werke zeigt die Ausstellung zwei je rund acht Meter breite und über zwei Meter hohe dreiteilige Gemälde.

Im Zürcher Kunsthaus sind ab dem 14. Dezember über 100 Gemälde ausgestellt. Auch Arbeiten auf Papier, Fotografien und Briefe sind zusammengetragen, um Kokoschkas «Motive und Motivation» nachzuspüren, so Kuratorin Catérine Hug.

Oskar Kokoschka hat eine Schweizer Vergangenheit. Er zog 1953 an den Genfersee und lebte dort bis zu seinem Tod 1980. Der Komponisten-Witwe Alma Mahler malte er ein vier Meter breites Fresko.