Céline Dion beendet Shows Las Vegas

Die Sängerin Céline Dion beendet ihre regelmässigen Auftritte in der amerikanischen Kasinostadt Las Vegas. Wie die 50-jährige Kanadierin am Montag auf Facebook bekanntgab, soll die letzte Show am 8. Juni 2019 über die Bühne gehen.

Dion trat in Las Vegas seit 2003 auf. Im Jahr 2007 hörte sie nach der fünfjährigen Glitzershow «A New Day» zunächst auf, um dann jedoch im Frühjahr 2011 zurückzukehren. 2014/15 pausierte Dion wegen der Krebserkrankung ihres Mannes René Angélil, um den sie sich kümmerte. Nachdem Angélil Anfang 2016 starb, nahm Dion die Shows wieder auf.

Céline Dion gehört zu den erfolgreichsten weiblichen Popstars der Geschichte.

«Star Wars»-Produzent Gary Kurtz tot

Der «Star Wars»-Produzent Gary Kurtz ist tot. Er sei im Alter von 78 Jahren in London an Krebs gestorben, teilte seine Familie am Montag mit.

Der in Los Angeles geborene Produzent wurde durch seine Zusammenarbeit mit Regisseur George Lucas bekannt. Mit «American Graffiti» schafften die beiden 1973 ihren Durchbruch. Seine grössten Erfolge hatte Kurtz als Produzent der ersten beiden Star-Wars-Filme «Krieg der Sterne» (1977) und «Das Imperium schlägt zurück» (1980) - ebenfalls an der Seite von Lucas.

Nachdem er sich mit Lucas überworfen hatte, schied er aus der «Star Wars»-Reihe aus und produzierte andere Filme.

Theatermann Catton in Genf gestorben

Der französische Theaterleiter, Regisseur und Schauspieler Dominique Catton ist am Sonntag im Alter von 76 Jahren in Genf gestorben. Er gründete 1974 in Genf das Kinder- und Jugendtheater Am Stram Gram, das er bis 2012 leitete.

Das Theater bestätigte eine Meldung in «Le Temps». Von den über 60 Am-Stram-Gram-Inszenierungen inszenierte Catton beinahe die Hälfte selber. Er war auch freier Schauspieler an verschiedenen Theatern. Zudem arbeitete er als Bühnenbildner und als Ausstatter.

2000 wurde ihm der Preis der astej (Theater für junges Publikum) verliehen. 2005 erhielt er den Hans-Reinhart-Ring. Und 2017 wurde er mit dem Kulturpreis der Fondation Leenaards geehrt.

Umweltschutz und Menschenrechte

Der Alternative Nobelpreis belohnt in diesem Jahr den Kampf gegen Korruption in Mittelamerika, den Totalitarismus in Saudi-Arabien und die Dürre in Afrika.

Den undotierten Ehrenpreis erhalten die Juristen Thelma Aldana und Ivan Velásquez, weil sie in Guatemala Machtmissbrauch aufdecken und Korruption verfolgen. Die mit je rund 96'000 Euro dotierten Geldpreise gehen an den Bauern Yacouba Sawadogo aus Burkina Faso und den Australier Tony Rinaudo. Drei Saudis bekommen den Preis, weil sie friedlich das autoritäre System ihres Landes heraus- und Menschenrechte einfordern.

Der Alternativer Nobelpreis genannte «Right Livelihood Award» wird seit 1980 vergeben und ist spendenfinanziert.

Filmregisseur Ottokar Runze ist tot

Der deutsche Filmregisseur und Produzent Ottokar Runze ist tot. Er starb im Alter von 93 Jahren am Samstag im Kreis seiner Familie in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern), wie ein Sprecher seiner Familie mitteilte.

Runze hatte mit Filmen wie «Der Lord von Barmbeck» über einen legendären Hamburger Einbrecher und «Im Namen des Volkes» mit verurteilten Mördern unter anderem zwei Deutsche Filmpreise und einen Silbernen Bären bei der Berlinale gewonnen.

Runze hatte seine Laufbahn 1948 als Schauspieler begonnen. Später unterhielt er zwei Filmproduktionsfirmen. Bekannt war er auch als Synchronsprecher englischsprachiger Schauspieler.

Auszeichnung für Schweizer Autor Dutli

Ralph Dutli erhält den Erich-Fried-Preis.
Key Ralph Dutli erhält den Erich-Fried-Preis.

Der 1954 in Schaffhausen geborene Lyriker, Essayist, Romancier und Übersetzer Ralph Dutli erhält in Wien den mit 15'000 Euro dotierten Erich-Fried-Preis.

Ralph Dutli sei in vielen Sprachen zuhause und lebe seine künstlerische Leidenschaft in einem breiten Spektrum literarischer Formen aus. Seine Gedichte tanzten mit dissonanten Klängen und Reimen. Trotzdem antworteten sie kenntnisreich auf Traditionen aus aller Welten Poesie, begründet die Jurorin Beatrice von Matt ihren Entscheid.

Der Erich-Fried-Preis wird seit 1990 jährlich vergeben und vom österreichischen Bundeskanzleramt, Sektion Kunst und Kultur, gestiftet.

Rund 58'000 Gäste an Tagen des Denkmals

Die Europäischen Tage des Denkmals haben in der Schweiz in diesem Jahr rund 58'000 Menschen mobilisiert, 3000 mehr als im Vorjahr. Über 1000 Veranstaltungen fanden an vier September-Wochenenden in verschiedenen Regionen statt.

Die über 58‘000 Besucherinnen und Besucher erhielten über Sprach- und Kantonsgrenzen hinweg Einblick hinter die Kulissen von wertvollen Bauten, in Landschaften und in Traditionen, wie die Nationale Informationsstelle zum Kulturerbe am Sonntagabend mitteilte.

«Ohne Grenzen» hiess das Thema der Tage des Denkmals. Wer an einer der 1000 Veranstaltungen teilnahm, bekam Details zu sehen, die üblicherweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Paul Simon gibt Abschiedskonzert

Nach mehr als einem halben Jahrhundert im Musikgeschäft gibt Paul Simon (76) am Sonntagabend sein Abschiedskonzert.

Die längst ausverkaufte Veranstaltung findet im Flushing Meadows Corona Park im New Yorker Stadtteil Queens statt, ganz in der Nähe ist Simon aufgewachsen. «Als Kind hätte ich mit dem Fahrrad in 20 Minuten von zu Hause in dem Park sein können», sagte Simon. «Es ist mehr ein Lebewohl als ein Abschied.»

Simon gehört zu den erfolgreichsten Musikern der vergangenen Jahrzehnte. Solo und mit Kollege Art Garfunkel als Simon & Garfunkel feierte er mit Songs wie «The Sound of Silence», «Mrs. Robinson» und «Bridge over Troubled Water» Welterfolge.