Musiker Barret Strong verstorben

Barrett Strong sang etwa «Money (That's what I want)».
KEystone/LOUIS LANZANO Barrett Strong sang etwa «Money (That's what I want)».

Der Mitbegründer des US-Plattenlables Motow, Barret Strong, ist im Alter von 81 Jahren gestorben, wie das Motown Museum mitteilte, ohne Details zu nennen.

Der US-Sänger und Songschreiber Barret schrieb unter anderem an Songs wie «Papa was a Rollin' Stone» oder «I Heard It Through the Grapevine» mit. Barett Strong sang 1959 den ersten Hit von Motown ein, den Song «Money (That’s What I Want)».

Der Song wurde mehrfach gecovert, unter anderem von den Rolling Stones. In den frühen 1970er-Jahren verliess Barret Strong Motown und nahm einige Soloalben auf. 2004 wurde er in die «Hall of Fame» der Songschreiber aufgenommen.

270 Teufel und viel Feuer

In Palma de Mallorca waren am Sonntag die Teufel los.
Keystone/LLITERES In Palma de Mallorca waren am Sonntag die Teufel los.

Feuerspuckende Teufel und Dämonen, Funkenwirbel und wilde Trommler - in Palma de Mallorca hat der traditionelle Correfoc, ein Feuerlauf, am Sonntagabend Zehntausende angelockt.

Erstmals nach zwei Jahren mit Corona-Zwangspause konnte das Stadtfest zu Ehren des Stadtheiligen Sant Sebastià wieder ausgelassen gefeiert werden.

Insgesamt neun Dimonis-Gruppen mit 270 Teufeln und etwa 500 Mitwirkenden zogen durch die Innenstadt von Palma, wie die «Mallorca Zeitung» berichtete. Mit dabei war auch ein feuerspeiender Stadtdrache mit dem Namen «Drac de na Coca». Die Dimonis sind fester Bestandteil der winterlichen Patronatsfeste, die im Januar auf der ganzen Insel stattfinden. 

Tom Hanks entdeckt seine dunkle Seiten

Tom Hanks in der Rolle als Otto ist kein leichter Nachbar.
Reuters/DENNIS MONG Tom Hanks in der Rolle als Otto ist kein leichter Nachbar.

Er gilt als Hollywoods normalster und nettester Star. Im neuen Film von Marc Forster greift Tom Hanks nun doch einmal nach der Griesgram-Rolle.

Im Film «A Man Called Otto» wird Tom Hanks zum Miesepeter. In der Tragikomödie spielt er den alten, unsympathischen Griesgram Otto, der den Mitmenschen in seiner Strasse auf den Wecker geht.

Die Verwandlung vom netten Kerl zum Unsympath hat er sich lange nicht zugetraut. 2019 fragte ihn eine New-York-Times-Journalistin, warum er selten Bösewichte spiele. Er erwiderte, die Darstellung eines Schurken erfordere ein gewisses Mass an Boshaftigkeit, das er nicht vortäuschen könne.

Max-Ophüls-Preis für den Film «Alaska»

Max Gleschinski hat laut der Jury den besten Spielfilm präsentiert.
Keystone/OLIVER DIETZE Max Gleschinski hat laut der Jury den besten Spielfilm präsentiert.

Der Film «Alaska» von Max Gleschinski hat am Samstagabend in Saarbrücken den mit 36'000 Euro dotierten Max-Ophüls-Preis für den besten Spielfilm gewonnen, wie das Filmfestival mitteilt.

Der Film erzählt von der Einzelgängerin Kerstin, die in ihrem roten DDR-Kajak tagelang über die Mecklenburgische Seenplatte gleitet - bemüht, allein zu bleiben. Dann taucht Alima auf und bricht die Gleichmässigkeit dieser Reise.

Für den Filmnachwuchs gab es bei der 44. Ausgabe des Festivals insgesamt   18 Auszeichnungen mit einem Gesamtwert von 118'500 Euro. Die meisten Preise erhielt «Breaking the Ice» der Österreicherin Clara Stern.

Mit Farben: Schweizer Panchaud räumt ab

Das Comicfestival in Angouleme zieht Comicfans an.
Keystone/CAROLINE BLUMBERG Das Comicfestival in Angouleme zieht Comicfans an.

Der Genfer Martin Panchaud hat am internationalen Comicfestival im französischen Angouleme mit «La Couleur des choses» den Preis für das beste Album des Jahres gewonnen, wie die Veranstalter mitteilen.

Der 40-jährige Panchaud war der einzige Schweizer Autor, der es in die offizielle Auswahl für die Preisverleihung in Angoulême schaffte, die am Samstagabend stattfand.

Der gebürtige Genfer, der seit 2014 in Zürich lebt, wurde für «La couleur des choses» mit dem «Fauve d'or» ausgezeichnet. Die Schweizerin Léonie Bischoff erhielt den Jugendpreis für   «La longue marche des dindes».

Erstes Lollapalooza-Festival in Asien

Das Lollapalooza-Festival wurde 1991 in Chicago von Perry Farrell gegründet.
Reuters/Jim Young (Archiv) Das Lollapalooza-Festival wurde 1991 in Chicago von Perry Farrell gegründet.

Am Samstag hat in Mumbai das Lollapalooza-Festival für Rock, Hip-Hop und elektronische Musik begonnen.

Es war die erste asiatische Ausgabe dieses Musikereignisses, das in den USA entstanden ist und sich auf der ganzen Welt ausgebreitet hat. Zu diesem grössten Musikereignis im indischen Finanzzentrum seit dem Ende der Pandemie wurden an den beiden Festivaltagen nach Angaben der Veranstalter rund 60'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. The Strokes, Diplo und Imagine Dragons sind die Headliner des Eröffnungskonzerts.

Das Lollapalooza wurde 1991 in Chicago während des Booms der alternativen Musik in den USA gegründet.

Gucci hat einen neuen Kreativdirektor

Gucci hatte Mitte Januar die Herbst-Winter-Kollektion für 2023/2024 präsentiert.
Keystone/Antonio Calanni (Archiv) Gucci hatte Mitte Januar die Herbst-Winter-Kollektion für 2023/2024 präsentiert.

Das Luxus-Modehaus Gucci hat Sabato De Sarno als neuen Kreativdirektor unter Vertrag genommen.

Der in Neapel aufgewachsene Designer verantwortet künftig sämtliche Kollektionen der Nobelmarke, wie der französische Modekonzern Kering, zu dem Gucci gehört, am Samstag mitteilte. De Sarno hatte in seiner Karriere bislang bei Prada, Dolce&Gabbana und zuletzt seit 2009 bei Valentino gearbeitet, wo er im Laufe der Jahre immer verantwortungsvollere Posten übernahm.

Der erst 39 Jahre alte Italiener folgt als Creative Director auf seinen Landsmann Alessandro Michele, der im Dezember zurückgetreten war. 

«Gold der Krim» der Ukraine zusprechen

Der Streit um das Gold der Krim hatte bereits 2014 begonnen, als Russland die Halbinsel annektierte.
Keystone/Peter Dejong (Archiv) Der Streit um das Gold der Krim hatte bereits 2014 begonnen, als Russland die Halbinsel annektierte.

Im jahrelangen juristischen Tauziehen um den rund 2000 Jahre alten Goldschatz aus vier Museen der Krim steht nun eine endgültige Entscheidung zugunsten der Ukraine an.

Der Generalstaatsanwalt der Niederlande empfahl dem höchsten Gericht des Landes am Freitag in Den Haag, den Kulturschatz der Skythen endgültig der  Ukraine zuzusprechen. In der Regel  folgen die Richter des Hohen Rates der Empfehlung. Die wertvollen Kulturgüter waren in die Frontlinie des Konflikts von Russland und der Ukraine geraten.

Die Krim-Museen, nun unter russischer Verwaltung, fordern die Stücke zurück. Doch nach Ansicht Kiews geht es um ukrainisches Staatseigentum.